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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa &#187; Wikipedia</title>
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	<description>Blog zum Medienrecht</description>
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		<title>Wikipedia-Kritiker des Tages &#8230; ;-)</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:28:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute erschien auf Telepolis mein Beitrag über die Wikipedia-Profiler, also Leute, die bei der Wikipedia vorgetäuschte Benutzer aufspüren, im Internet-Volksmund &#8220;Sockenpuppen&#8221; genannt. Leser meines Blogs wissen ja, dass ich mit den Wikingern so meine Probleme habe &#8230; Meine Kritik hatte ich insbesondere in diese Glosse gefasst, welche das fragwürdige Wissensmonopol und die durch Wikipedia beeinflusste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BsMg2TPJhNU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/BsMg2TPJhNU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Heute erschien auf Telepolis mein <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31813/1.html">Beitrag über die Wikipedia-Profiler</a>, also Leute, die bei der Wikipedia vorgetäuschte Benutzer aufspüren, im Internet-Volksmund &#8220;Sockenpuppen&#8221; genannt.</p>
<p>Leser meines Blogs wissen ja, dass ich <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31457/1.html">mit den Wikingern so meine Probleme habe</a> &#8230; <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Meine Kritik hatte ich insbesondere in <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31378/1.html">diese Glosse</a> gefasst, welche das fragwürdige Wissensmonopol und die durch Wikipedia beeinflusste Wahrnehmung der Realität auf die Schippe nahm, was mich da wohl einige Freunde gekostet hat.</p>
<p>Und wie ich soeben lese, habe ich nun in Sachen Wikipedia-Kritik einen weiteren unerwarteten Mitstreiter gefunden: <a href="http://www.kaidiekmann.de/die-partei-die-partei-die-hat-immer/2010/01/04/">BILD-Chef Kai Diekmann</a> ist unzufrieden mit der Wikipedia-Berichterstattung über seinen &#8230; also über das Kunstwerk und ruft daher seine Leser auf, den Beitrag zu korrigieren. Er stellt sogar eine Reihe an Quellen bereit, gefährdet aber unsere junge Freundschaft, in dem er eine unterschlagen hat: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31604/1.html">Meinen liebevollen Beitrag zur rechtlichen Auseinandersetzung über die dem Kunstwerk zugrundeliegende TAZ-Satire auf Telepolis</a>!</p>
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		<title>Die Wikipedia frisst ihre Väter &#8230; Kurt Jansson und sein bockiges Kind</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 20:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bild: Flickr.com Wie die Geschichte uns lehrt, wurden etliche Ordensgründer oder sonstige Vereinsmenschen von den Organisationen, welche sie initiiert hatten, später irgendwann einmal in die Wüste geschickt. &#8220;Die Revolution frisst ihre Kinder&#8221; umschreibt ein ähnliches Phänomen, bei dem das Geschaffene eine Eigendynamik entwickelt, die letztlich den verdienstvoll Gutmeinenden überfordert, gar den Kopf kostet. Ein ähnlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2563/4083965393_601834efd9.jpg" alt="" width="367" height="500" /></p>
<pre>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/46316635@N00/4083965393/">Flickr.com</a></pre>
<p>Wie die Geschichte uns lehrt, wurden etliche Ordensgründer oder sonstige Vereinsmenschen von den Organisationen, welche sie initiiert hatten, später irgendwann einmal in die Wüste geschickt. &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/D#Die_Revolution_frisst_ihre_eigenen_Kinder">Die Revolution frisst ihre Kinder</a>&#8221; umschreibt ein ähnliches Phänomen, bei dem das Geschaffene eine Eigendynamik entwickelt, die letztlich den verdienstvoll Gutmeinenden überfordert, gar den Kopf kostet. Ein ähnlich tragisches Schicksal zeichnet sich bei Kurt Jansson ab, dem vormaligen Häuptling des Wikimedia e.V., der die deutschsprachige Wikipedia von der Stillphase bis durch Schulzeitalter begleitete. Gemessen an <a href="http://www.pctipp.ch/news/14865/studie_wie_lange_dauert_ein_internet_jahr_.html">Internetjahren</a> ist die Wikipedia inzwischen volljährig. (Einen Artikel &#8220;Internetjahr&#8221; gibt es bei Wikipedia übrigens noch nicht.)</p>
<h3>Schwieriges Promi-Kind</h3>
<p>Doch das Kind &#8220;Wikipedia&#8221; befindet sich in einer Trotzphase. Es widerspricht dem Vater, der auf seinem Erziehungsrecht beharrt. Genauer: Die Benutzer der Wikipedia haben eine eigene Vorstellung von dem, was Wikipedia ist oder sein sollte. Das verursacht Stress, der einen ersten Höhepunkt Anfang November erreicht hatte, als man zum Zwecke der Krisen-PR eine Pseudo-Podiumsdiskussion zu den Relevanzkriterien zu inszenieren versuchte, die trotz aller Kontrollversuche <a href="http://schmidtlepp.tumblr.com/post/235042801/warum-die-wikipedia-bitte-sofort-sterben-muss-bitte">aus dem Ruder gelaufen war</a>.</p>
<h3>Wikipedia-Debatte Reloaded</h3>
<p>Heute nun hat der Chaos Computer Club im Rahmen seines Kongressprogramms die missglückte Veranstaltung des Wikimedia-Vereins in Eigenregie neu aufgelegt, jedoch in zivilisierterem Umfeld unter liberaleren Umständen. Statt 42 unter seltsamen Formalitäten zugelassene Beobachter hieß der CCC einige Hundert Interessenten willkommen. Statt <a href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;ct=res&amp;cd=13&amp;ved=0CA0QFjACOAo&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.heise.de%2Ftp%2Fr4%2Fartikel%2F31%2F31457%2F1.html&amp;ei=KrA7S7LVJYfH_gbbjLCOCQ&amp;usg=AFQjCNHGhfHBkiW68jIoMVxqrOcWD5Xm3g&amp;sig2=NCilPZdZ4G90ss6t9Me-jg">an der Tür provinziell barsch herauskomplimentiert</a> zu werden, saß ich diesmal in der ersten Reihe, direkt gegenüber dem Podium &#8211; und blieb genauso friedlich, wie ich es im November geblieben wäre. Blogger Fefe, der die Relevanzdiskussion entscheidend geprägt hatte, wurde mit einer gewissen Selbstironie seitlich des Podiums auf einem Sofa platziert, wo er ersichtlich Spaß hatte.</p>
<p>Der Stream wird demnächst <a href="https://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Conference_Recordings">hier</a> bzw. <a href="ftp://mirror.fem-net.de/CCC/26C3/">hier</a> downzuloaden sein, eine Zusammenfassung bieten<a href="http://www.netzpolitik.org/2009/kann-die-wikipedia-alles-fuer-alle-sein/"> netzpolitik.org</a>, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/26C3-Hitzige-Qualitaetsdebatte-zur-Wikipedia-893775.html">heise.de</a> und <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b5c56d9c">fefe himself</a>. Daher möchte ich nur wenige Aspekte kommentieren.</p>
<h3>Kein Wissen der Vielen, kein Formen der Realität</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die von Wikipedia bzw. Wikimedia gesandten Vertreter widersprachen dem häufig der Wikipedia unterstellten Anspruch, das „Wissen der Vielen“ zu sammeln. Dieses Label sei von Dritten angedichtet worden. Man sammele lediglich das &#8220;bekannte&#8221; Wissen, also solches aus Quellen. Ob etwas wahr ist oder nicht, sei unerheblich, entscheidend sei vielmehr, ob es belegt ist. Sekundärquellen werden daher kurioserweise Primärquellen vorgezogen, ebenso tradiierte Lügen, die aufmerksame Leser möglicherweise korrigieren könnten &#8211; aber das wäre unerwünschte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Theoriefindung">Theoriefindung</a> &#8230;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ebenso wenig sei es erwünscht, die Realität durch Wikipedia zu beeinflussen. Dass Weltverbesserer bei wissenschaftlichen Projekten eher lästig sind, liegt auf der Hand. Hier wird es aber grundsätzlich spannend, denn Fortgeschrittene in Sachen Physik oder Medien wissen, dass ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unsch%C3%A4rferelation">Beobachter nun einmal stets sein Objekt beeinflusst</a>, zwischen politischen Sachverhalten und deren kollektiver Wahrnehmung eine Wechselwirkung besteht. An dieser Stelle wollen wir es dabei belassen.</p>
<h3>Murrt der Kurt?</h3>
<p>Kurt Jansson ist es hoch anzurechnen, dass er sich in die Höhle des Löwen gewagt hatte, wo man nun einmal mehrheitlich anderer Auffassung als der harte Kern der Wikipedanten ist &#8211; und auch nicht durch Sperren seiner Stimme beraubt werden kann. Da mag man ihm seine anfängliche Larmoyanz durchgehen lassen, das Projekt Wikipedia erfahre seitens des CCC nicht ausreichend Anerkennung. Denn im Gegenteil hatte sich gerade der CCC oft für die Wikipedia stark gemacht, zumal nicht einer im Saal gewesen sein dürfte, der den grundsätzlichen Wert und die Leistung der Wikipedia-Macher infrage stellte.</p>
<p>Doch &#8220;Lieben heißt loslassen können&#8221;, wie es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfdietrich_Schnurre">Wolfdietrich Schnurre</a> einst propagierte. Die Loslösung vom Elternhaus bereitet Vater Jansson gewisse Schwierigkeiten. Noch immer sieht Jansson in seinem gehätschelten Kind seine Vorstellungen, nach denen es sich zu richten habe, ohne zu merken, dass sein jedermann präsenter Sprößling ein Eigenleben entwickelt hat. Die Realitätsferne Janssons trat in der Diskussion erstmals zutage, als er so nebenbei erwähnte, dass man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kochrezept">beim Kochen</a> ja auch nicht auf Wikipedia zurückgreife &#8211; genau aber solch einen praktischen Mehrwert wünschten sich offensichtlich die meisten Anwesenden.</p>
<h3>Keine große Wikipedia-Verschwörung!</h3>
<p>Hinterließ Jansson gut zwei Drittel der Zeit den Eindruck eines aufgeweckten Zeitgenossen, so trübte sich das Bild des Gastes mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pharaonenbart#Pharaonische_Insignien">Pharaonenbart</a> schlagartig, als er zur Höchstform auflief: So wetterte Jansson gegen den – soweit ich es sehe, vorliegend gar nicht erhobenen(!) &#8211; Eindruck, in der Wikipedia gäbe es die ganz große Verschwörung usw. Offenbar handelte es sich hier um ein vorbereitetes Statement, das Jansson im ungeeigneten Moment ventilierte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun ja, Cliquen-Bildung, Seilschaften und Meinungskartelle gibt es sehr wohl, oft sogar äußerlich wahrnehmbar: nämlich in Form der Wikipedia-Stammtische und Treffen, sowie im Wikimedia-Verein, der während der Veranstaltung überhaupt nicht zur Sprache kam. Jansson wird ihn kennen – er hat ihn nämlich selbst gegründet. Wie der Soziologe Christian Stegbauer nachgewiesen hat, ist die offline-Präsenz für Admin-Karrieren eine fundamentale Voraussetzung. Auch Streite innerhalb der Wikipedia werden im Zweifel zugunsten dessen entschieden, den man kennt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">So ist das nun einmal. Warum sollte es in der Wikipedia auch anders laufen als sonstwo? Warum kann man denn nicht einfach zu solchen Tatsachen stehen, anstatt sie zu negieren?</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>So niveauvoll die Debatte auch verlief, erneut reduzierte man das Thema auf die Relevanzkriterien. Die anderen Strukturprobleme wie <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31565/1.html">Artikelbesitzer</a>,  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hamburg">Admin Abuse</a> und jede Menge Interessenkonflikte durch den Wikimedia Verein (&#8220;Geld verdirbt den Charakter&#8221;), kamen leider nicht zur Sprache. Doch sowohl die lebhaft geführte Debatte, als auch die zahlreichen kritischen Anmerkungen, die anlässlich des Eine-Millionsten Artikels in der Tagespresse fielen, lassen hoffen, dass die reziproke Wahrnehmung der bemerkenswert kritikresistenten Wikipedanten aufgebrochen wird.</p>
<p>Eine Sache sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben: Jemand, der sich Verdienste um die Wikipedia wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Suche?search=Kurt+Jansson&amp;sourceid=Mozilla-search">Kurt Jansson</a> erworben hat, sollte dort durchaus relevant genug für einen eigenen Artikel sein.</p>
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		<title>Wikimedia-Geschäftsführer verteidigt Relevanzkriterien im Interview</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 11:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland gab der Neuen Osnabrücker Zeitung ein lesenswertes Interview zur Wikipedia-Debatte. Offenbar hat man inzwischen erkannt, dass die Wikipedia nicht nur Autoren hat, sondern auch Leser. Und dass diese Leser eine eigene Vorstellung davon haben, was sie in einer interaktiven Online-Enzyklopädie lesen wollen, sich inzwischen massiv zu Wort melden. Soweit scheint [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland gab der Neuen Osnabrücker Zeitung ein <a href="http://www.neue-oz.de/preexport_startseite/20091221-interview-community-wikipedia.html">lesenswertes Interview</a> zur Wikipedia-Debatte. Offenbar hat man inzwischen erkannt, dass die Wikipedia nicht nur Autoren hat, sondern auch Leser. Und dass diese Leser eine eigene Vorstellung davon haben, was sie in einer interaktiven Online-Enzyklopädie lesen wollen, sich inzwischen massiv zu Wort melden. Soweit scheint die Botschaft angekommen zu sein.</p>
<p>Beim eigentlich spannenden Punkt, nämlich dem Zensurvorwurf, schwächeln die Erkenntniskräfte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Und dann gibt es aber noch eine zweite Sperre, das ist die sogenannte Vollsperre. Hier kann auch ein angemeldeter Benutzer nicht mehr in dem Artikel editieren, das heißt der Artikel ist komplett für Bearbeitungen gesperrt. Hintergrund: Wenn es massive Meinungsverschiedenheiten um einen Inhalt gibt und beide Seiten probieren, ihre Meinung durchzusetzen, dann kann der Artikel <strong>kurzfristig</strong> gesperrt werden, bis das Thema durch Diskussion geklärt wurde.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Kurzfristig&#8221;? Was meint er wohl damit? Sicherlich nicht die permanente Sperrung  des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_auf_John_F._Kennedy">Artikels zum Kennedy-Mord</a>, wo unser oberster Attentats-Deuter Phi seine Macht des kleinen Mannes auslebt, wo der weise Verkünder Atomiccocktail (&#8220;Denn sie wissen nicht, was Wikipedia ist&#8221;) seine schlechte Kinderstube ausbreitet und wo die Admins Pjacobi und Mogelzahn Richter spielen, wobei sie verschweigen, dass die von ihnen regelmäßig begünstigte Partei Phi dem gemeinsamen Hamburger Wikipedia-Stammtisch angehört. (Mogelzahn hatte ich übrigens gestern zufällig enttarnt! Klickt man beim <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Strafjustizgeb%C3%A4ude_in_Hamburg.jpg&amp;filetimestamp=20051028105351">Foto des Landgerichts Hamburg</a> auf den Namen des Fotografen <a title="User:Mogelzahn" href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mogelzahn">Claus-Joachim Dickow</a>, so gelangt man zum Hamburger Wikipedia-Stammtischbruder Mogelzahn &#8230; Tja, mogeln will gelernt sein!)</p>
<p>Das Wort &#8220;Zensur&#8221; mag er nicht gelten lassen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Begriff Zensur geht aus meiner Sicht schon am Thema vorbei, weil es keine zentrale Institution gibt, die zensieren könnte. Hier handelt es sich in allen Fällen um die <strong>Entscheidung der Community</strong> und das Ergebnis von <strong>Diskussionen</strong>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Im genannten Beispiel &#8220;Kennedy-Mord&#8221; heißt dies Community &#8220;Phi&#8221;. Das Ergebnis von Diskussion ist, das diese ignoriert und widerlegte Falschbehauptungen trotzig aufrecht erhalten werden, etwa die Wahnvorstellung Phis, der Mehrheit der Autoren zum Attentat folge &#8220;dezidiert der Alleintäterthese&#8221; und andere Meinung hätten als &#8220;randständig&#8221; zu gelten, weshalb sie aufgrund irgendeiner Wiki-Regel nicht im Artikel zu erwähnen seien. Enzyklopädischer Totalschaden!</p>
<p>Auf die Kritik der Interviewerin <strong>&#8220;Derjenige, der diese Diskussion als Administrator zusammenfasst und auswertet, der interpretiert ja auch.&#8221; </strong>antwortet der Wikimedia-Mann:<strong></strong></p>
<blockquote><p>&#8220;Es geht hier ausschließlich um das Löschen von Artikeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Huch? Hat er noch immer nicht begriffen, dass die Lösch-Debatte nur eine Facette des weitaus fundamentaleren Community-Problem der Wikipedia ausmacht?</p>
<p>Angesprochen auf das Problem der PR-Manipulationen relativiert er und beschwört die Selbstreinigungskräfte der Wikipedia.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sie brauchen gar kein trojanisches Pferd, um reinzukommen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Was der gute Mann jedoch verschweigt, ist die inzwischen gut belegte Tatsache, dass Leute aus dem Wikipedia-Umfeld solche PR-Dienstleistungen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Simplicius/Diderot-Club_II#Zusammenwirken_Nova_Institut_.E2.80.93_Fundraising_Akademie_.E2.80.93_Achim_Raschka">sogar anbieten</a>. (Auch hier stoßen wir wieder auf den Namen eines geschätzten Hamburger Wikipedia-Stammtischbruders &#8230;)</p>
<p>Politiker kommen im Allgemeinen damit durch, Probleme zu marginalisieren und auszusitzen, bis die Presse keinen Spaß mehr am Thema hat. Ob solche Ignoranz in einer interaktiven Community auch funktioniert, bleibt abzuwarten.</p>
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		<title>Wikipedia-Debatte: Wikimedia-Funktionär ignoriert krampfhaft das Problem</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 15:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ehemalige Wikimedia-Häuptling und heutige SPIEGEL-Angestellte Kurt Jansson, der bei der Wikipedia-Podiumsdiskussion durch seine krasse Fehleinschätzung des Ausmaßes des Problems aufgefallen war, versucht nun auf SPIEGEL ONLINE, die Lufthoheit über das leidige Thema zurück zu erobern. Obwohl die Debatte längst vorangeschritten ist, reduziert Jansson die Sache auf das Exkludisten/Inkludisten-Problem bei der Eingangskontrolle. Mit keinem Wort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Wikimedia-Häuptling und heutige SPIEGEL-Angestellte Kurt Jansson, der bei der Wikipedia-Podiumsdiskussion durch seine krasse Fehleinschätzung des Ausmaßes des Problems aufgefallen war, versucht nun <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,666407,00.html">auf SPIEGEL ONLINE, die Lufthoheit über das leidige Thema zurück zu erobern</a>.</p>
<p>Obwohl die Debatte längst vorangeschritten ist, reduziert Jansson die Sache auf das Exkludisten/Inkludisten-Problem bei der Eingangskontrolle. Mit keinem Wort erwähnt er das Problem der Artikelbesitzer (&#8220;Blockwarte&#8221;), also den Leuten, die einzelne Artikel als ihr Revier betrachten und Fortschritt blockieren. Was er beklagt, ist nicht ein Mangel an Autoren, sondern &#8211; so nennt er sie wirklich &#8211; &#8220;Redakteuren&#8221;. Er verortet den casus knacktus sogar allen Ernstes dort:</p>
<blockquote><p><em>Nein, es sind nicht Relevanz-, sondern &#8220;Hierum können und wollen wir uns kümmern&#8221;-Kriterien, für die die Weisheit der Massen irgendwann einen griffigeren und präziseren Namen finden wird.</em></p></blockquote>
<p>Es wäre umgekehrt gescheiter, wenn sich die selbsternannten Bewahrer mal etwas weniger um die Wikipedia kümmern und den vergrätzten Schreibern mal für zwei Wochen den Vortritt lassen würden. Sperrt doch mal alle gegenwärtigen Admins und Autoren für zwei Wochen, da wird garantiert die Welt nicht von untergehen!</p>
<p>Solange die etablierte Community die Zeit aufbringt, kooperationswillige Autoren mit solchen privaten Bollwerken vor den Kopf zu stoßen,</p>
<p>solange Löschadmins jeglichen Respekt vor schöpferischen Leistungen vermissen lassen und selbst komplexe Arbeiten mit apodiktischer Arroganz löschen,</p>
<p>solange Admins und &#8220;vernetzte Wikipedianer&#8221; sich ohne Konsequenzen nach Gutsherrenart aufführen können wie die Axt im Walde,</p>
<p>solange dieser seltsame Wikimedia-Verein offline Communitys fördert und Interessenkonflikte produziert,</p>
<p>solange wird das nichts werden mit der Rekrutierung Freiwilliger. Der erste Schritt wäre jedoch, diese Probleme anzuerkennen, statt sie zu marginalisieren und ignorieren.</p>
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		<title>Kennedy-Attentat jährt sich zum 46.Mal</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/22/kennedy-attentat-jahrt-sich-zum-46mal/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 17:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus Interesse an Medienkritik, Manipulation und Kollektivillusionen habe ich mich mehrfach mit dem Kennedy-Attentat befasst. Erstmals habe ich hierzu 2007 etwas in meiner Biographie zu Ex-CIA-Chef Allen Dulles geschrieben, der die Warren-Kommission dominierte und wesentlich die Alleintäter-Theorie vorantrieb. Als 2008 angeblich neue Beweise auftauchten, nahm ich dies zum Anlass, den Stand der Forschung zum Attentat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-HbDE4yd55A&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-HbDE4yd55A&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=de_DE&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Aus Interesse an Medienkritik, Manipulation und Kollektivillusionen habe ich mich mehrfach mit dem Kennedy-Attentat befasst. Erstmals habe ich hierzu 2007 etwas in meiner Biographie zu Ex-CIA-Chef Allen Dulles geschrieben, der die Warren-Kommission dominierte und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26384/1.html" target="_blank">wesentlich die Alleintäter-Theorie vorantrieb</a>.</p>
<p>Als 2008 angeblich neue Beweise auftauchten, nahm ich dies zum Anlass, den Stand der Forschung zum Attentat selbst in meinem Beitrag <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27447/1.html">&#8220;Das Kennedy-Puzzle</a>&#8221; zusammenzufassen. Dabei war mir der Autor Lothar Buchholz freundlicherweise sehr behilflich. Buchholz sammelt praktisch alle Berichte über das Attentat, unterlässt jedoch eigene Schlussfolgerungen und Theorien, sondern weist allenfalls auf Widersprüche hin. Sein Buch &#8220;<a href="http://www.kennedy-mord.de/">Labyrinth der Wahrheiten</a>&#8221; ist insoweit Pflichtlektüre.</p>
<p>Dieses Jahr verließ ich die Perspektive des Grashügels und bestieg den Feldherrenhügel, von dem aus man einen Blick auf das größere Ganze hat. Im Rahmen meiner Biographie über den ultrarechten Chairman des Vereinigten Generalstabs der US-Militärs zu Anfang der 60er Jahre, General Lyman Louis Lemnitzer, der die Kennedys abgrundtief hasste. Besonders aufschlussreich sind die beiden Kapitel mit dem <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30872/1.html">Vorspiel</a> und dem <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30894/1.html">Nachspiel</a> zum Attentat. Wer mein Zeugs nicht lesen will, dem möchte ich wärmstens <a class="link" href="http://fora.tv/2007/05/21/A_Hidden_History_of_the_Kennedy_Years"><!--/LINK_ICON--><!--LINK_TEXT-->&#8220;Brothers. The Hidden History of the Kennedys&#8221;</a><span class="link"> von David Talbot ans Herz legen.<!--/LINK_TEXT--></span><!--/LINK--></p>
<p>Absolut vergessen kann man den seltsamen Beitrag in der deutschen Wikipedia, dem die Wikipedanten erstaunlicherweise das Prädikat &#8220;lesenswerter Artikel&#8221; verliehen haben. Der Artikelbesitzer, mein lieber Freund Phi, hält Autoren, welche die Alleintäter-Theorie bezweifeln, für randständig und versucht nach Kräften, deren Erwähnung in der Wikipedia zu unterbinden. Zum Drama siehe meine <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/11/16/animal-farm-reloaded-%E2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-4/">Phi-Soap</a>.</p>
<p>Es gibt aber auch das andere Extrem: So hatte in der englischen Wikipedia über Monate unbeanstandet beim Kennedy-Attentat der Jux gestanden, ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_biography_controversy">bestimmter Journalist sei diesbezüglich verdächtigt worden &#8230;</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Ton der Wikipedanten</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/20/der-ton-der-wikipedanten/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 18:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich hatte ich in Teil 4 meiner spleenigen Soap über mein tragikomisches Abenteuer mit meinem Freund Phi im Wikipedia-Biotop die Figur des Marcus Cyron eingeführt und diesen mit einer fiktiven Figur aus Douglas Adams Hichthiker&#8217;s Guide to the Galaxy verglichen. Bei dieser Figur handelt es sich um ein Wesen, dass es sich zur Lebensaufgabe gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mIo4Z785Co4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/mIo4Z785Co4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Neulich hatte ich in <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/11/16/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-4/">Teil 4 meiner spleenigen Soap</a> über mein tragikomisches Abenteuer mit meinem Freund Phi im Wikipedia-Biotop die Figur des Marcus Cyron eingeführt und diesen mit einer fiktiven Figur aus Douglas Adams Hichthiker&#8217;s Guide to the Galaxy verglichen. Bei dieser Figur handelt es sich um ein Wesen, dass es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, jedes Wesen in der Galaxis genau einmal zu beleidigen und seit Ewigkeiten hierzu in seinem Raumschiff durch die Galaxis kurvt.</p>
<p>Bereits vor einigen Wochen war mir Cyron wieder aufgefallen und daher <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/10/27/udo-vetter-judge-dredd/">ein paar Zeilen wert</a> gewesen.</p>
<p>Heute nun lieferte er den ersten Kommentar zu einem in der <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2009/11/20/wikimedia-%e2%80%93-quo-vadis-streitgesprach-zwischen-felix-von-leitner-und-pavel-richter/">SZ-Schaltzentrale ausgetragenen Streitgespräch</a> zwischen dem die deutsche Wikipedia-Community kritisierenden Blogger <a href="http://blog.fefe.de/">Felix von Leitner</a> und dem so furchbar sympathischen <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/11/07/wikipedia-pavel-richter-ist-ein-riesen-admin/">Wikimedia-Geschäftsführer</a>, dessen Namen ich gerade vergessen habe. Und was tut Marcus Cyron als erstes? Er beginnt sein &#8211; wie immer stets ausgesprochen sachlich gehaltenes &#8211; Posting so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herr von Leitner, sie sind wie ein störrischer Esel.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das war für seine Verhältnisse übrigens noch ganz höflich. <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Animal Farm Reloaded – Der Kompa und das liebe Phi (4)</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/16/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-4/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 19:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Folge 4: Die Prätorianer des mächtigen Phi Was bisher geschah: Folge 1: Wie das Wikipedia-Drama begann … Folge 2: Das friedfertige Phi Folge 3: Codename Phi Zwanzigstes Kapitel Machiavelli: Ob die Festungen und viele andere Dinge, die Fürsten öfters unternehmen, nützlich, oder schädlich sind. Die im Sommer 2007 begonnene Kontroverse war ernst. Immerhin ging es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Folge 4: Die Prätorianer des mächtigen Phi</h2>
<p>Was bisher geschah:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Folge 1: <a href="../2009/10/28/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-1/" target="_blank">Wie das Wikipedia-Drama begann …</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Folge 2: <a href="../2009/10/30/animal-farm-reloaded-%E2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-2/" target="_blank">Das friedfertige Phi</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Folge 3: <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/11/15/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-3/" target="_blank">Codename Phi</a></p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg">Zwanzigstes Kapitel Machiavelli</a>: Ob die Festungen und viele andere Dinge, die Fürsten öfters unternehmen, nützlich, oder schädlich sind.</strong></h3>
</div>
<p>Die im Sommer 2007 begonnene Kontroverse war ernst. Immerhin ging es um Mord! Da blockierte ein extrem sendungsbewusster, jedoch praktisch unbelesener Alleintäterthese-Fundamentalist den Eintrag zum Mord des Jahrhunderts, über den es seit 44 Jahren eine Vielzahl an Büchern und Dokumentationen gibt, und die Admins ließen sein faktenfreies Zensieren gewähren, unterstützten ihn im Gegenteil sogar, ergriffen offen für ihn Partei. Was war hier los?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XY02Qkuc_f8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/XY02Qkuc_f8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><span id="more-243"></span></p>
<p>Die Ignoranz, welche mir da aus dem Internet unverhohlen entgegen schlug, die Penetranz, mit welcher Edit-Wars zur Durchsetzung der evident subjektiven Meinung aufgedrängt wurden, die Zensur, die in dem kollektiven Graswurzel-Projekt Wikipedia Platz griff, das fuchste mich schon gewaltig. Wie konnte es sein, dass ein einziger Besserwisser so dilettierte und andere behinderte?</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_061.jpg">Zehntes Kapitel Machiavelli</a>: Nach welchem Maßstab die Kräfte aller Fürstentümer zu messen sind</strong></h3>
</div>
<p>Ich hatte die Sache damals so ernst genommen, dass ich zum Jahresende ungelogen nicht weniger als drei (!) Zahnarzttermine verpasste, weil ich mich in meiner Freizeit mit Phi stritt, ohne auf die Uhr zu gucken &#8230; Spätestens beim dritten verpassten Zahnarzttermin fragte ich mich, ob ich den Streit nicht vielleicht ein bisschen zu ernst nehmen würde. Aber andererseits stand hier der Glaube an die Ernsthaftigkeit des Projekts Wikipedia auf dem Spiel. Es war mir den Streit definitiv wert. (Eine andere Geschichte ist, dass ich dann im Januar in einer Notoperation zwei Wurzelbehandlungen bekam &#8230;)</p>
<p>Doch wie schon mehrfach bemerkt, das Spiel war von Anfang an abgekartet gewesen. Ironischerweise war ich seinerzeit ausgerechnet der führende Editor des Wikipedia-Artikels zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falschspiel">Falschspiel</a> gewesen &#8230;</p>
<p>Nun ging also auf einmal das Spielchen &#8220;Sperre&#8221; los. Wer die Kompetenz des erweislich inkompetenten Phis infrage stellte, dem wurde einfach der Saft abgedreht. Hallo? Hatte ich denn Kraftausdrücke verwendet? War meine Meinungskundgabe denn nicht vielmehr deutlichst angezeigt?</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_038.jpg">Sechstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_038.jpg">l Machiavelli</a><strong>: Von den neuen Fürstentümern, die man durch eigene Waffen und Tugend erwirbt</strong></h3>
<p>Ich erkannte die Sinnlosigkeit von Diskussion und Ausbau der vorhandenen Artikel. Da man mit dem Totschlagargument &#8220;Theoriefindung&#8221; alternative Deutungen des Kennedy-Mords als Lemma-fremd denunzierte, versuchte ich einen Fork. Über Nacht präsentierte ich der Wikipedia einen neuen Artikel, der da hieß &#8220;Kreuzfeuer-Theorie&#8221;. So nannte sich das Buch des Autors Jim Marrs, auch Jim Garrison hatte sie so bezeichnet.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-HbDE4yd55A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-HbDE4yd55A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Phi hielt sich diesmal vornehm zurück.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_066.jpg">Zwölftes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_066.jpg">l Machiavelli</a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Wie viele Arten der Miliz es gibt, und von den Mietsoldaten.</strong></h3>
<p>Stattdessen trat plötzlich eine Person in mein Leben, die ich mal höflich als den &#8220;Geiferer&#8221; bezeichnen möchte. Der Geiferer pflegte eine unmögliche Ausdrucksweise, befleißigte sich der Gossensprache und legte eine so vulgäre Impertinenz an den Tag, dass ich mir schon beinahe das Phi als Gesprächspartner zurückwünschte, denn das konnte ja wenigstens Höflichkeit heucheln.</p>
<p>Ich glaube, es war der Geiferer gewesen, der den Löschantrag stellte. Mir war bis dahin die Löschpraxis weitgehend unbekannt, insbesondere der raue Ton, der bei den in der Wikipedia so beliebten Löschdiskussionen herrscht. Mein mit viel Liebe zum Detail gefertigter Entwurf zur Kreuzfeuer-Theorie, die von etlichen Autoren vertreten wird, wurde völlig unsachlich zerpflückt. Man argumentierte, dass das ja wieder Verschwörungstheoretiker anziehen würde usw.</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_%28Machiavelli_Regis%29_080.jpg">Fünfzehntes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_%28Machiavelli_Regis%29_080.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Von denen Dingen, die den Menschen, und namentlich den Fürsten, Lob oder Tadel zuziehen.</strong></h3>
</div>
<p>Ich wusste nicht, wie mir geschah. Was hatten diese seltsamen Vorgänge denn noch mit der Wikipedia zu tun? Oder gar mit Wissenschaft? Oder dem, was man &#8220;Anstand&#8221; nennen könnte?</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_109.jpg">Einundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_109.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Wie sich ein Fürst benehmen muß, um sich Ansehen zu verschaffen.</strong></h3>
</div>
<p>Auf meiner Benutzerseite fing der Geiferer in übelster Weise an, zu pöbeln. Nachdem ich anfangs noch versucht hatte, mit diesem Menschen zu kommunizieren und sein Problem zu ergründen, begann ich ihn schnell zu ignorieren, jedoch von meiner Benutzerseite zu löschen, wo ich glaubte, ein Hausrecht zu haben. Doch der aufdringliche Zeitgenosse revertierte meine Hygienemaßnahmen und geiferte in einer Weise, bei der ich damals rätselte, warum kein Admin von sich aus eingriff. Ich selbst wollte mich an Kindereien wie &#8220;Petzen beim Admin&#8221; nicht beteiligen.</p>
<p>Heute weiß ich, dass der Geiferer zum Hochadel der Wikipedia-Community gerechnet werden darf. Er verkehrt in einem &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Southpark/Club_der_Enzyklop%C3%A4disten" target="_blank">Club der Enzyklopen</a>&#8221; oder so ähnlich, der sich pseudo-selbstironisch als elitäre Seilschaft empfindet. Doch den Geiferer umgab noch manch anderes Geheimnis &#8230;</p>
<p>Der Löschantrag wurde regelgemäß eine Woche lang diskutiert. Diese Prozedur empfand ich als ziemlich entwürdigend, doch ich stellte mich sportlich der Herausforderung. Ich war gewiss, dass Berechtigung und Qualität des Beitrags sich durchsetzen würden. Nach Ablauf der Woche wurde der Artikel einfach kommentarlos gelöscht &#8211; vom Geiferer, der als Nicht-Admin gar keine Berechtigung hierzu hatte.</p>
<p>Ich hatte verloren, ausgerechnet gegen Falschspieler. Der Geiferer gesellte sich erneut auf meine Benutzerseite und machte den wohl Fehler seines Lebens: Er redete zu viel. Zunächst dozierte mir der Geiferer altklug, warum ich verloren hatte, und ich musste ihm sogar recht geben: Er erklärte mir, man müsse bei solchen Sachen genügend Leute hinter sich bringen, was ihm offenbar gelungen sei. So lief es also.</p>
<p>Die Sache widerte mich an. Wie konnte ich mich nur in so schlechte Gesellschaft begeben haben?</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_114.jpg">Zweiundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_114.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Von den Sekretären der Fürsten.</strong></h3>
</div>
<p>Ich äußerte schließlich den Verdacht, es handele sich beim Geiferer offensichtlich wohl um eine Sockenpuppe meines auffällig stillen Widersachers Phi, das sich vom Feldhügel aus feige an meiner Niederlage weidete. Was mir aufstieß, war die stillschweigende Billigung der vulgären Pöbeleien des Geiferers. Eigentlich hätte einem kultivierten, lieben Phi doch die primitiven Attacken höchst unangenehm sein müssen. Ich hielt es daher für logisch, dass der Geiferer eine Mr. Hyde-Sockenpuppe des Dr. Jekill-Phi sein dürfte.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_115.jpg">Dreiundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_115.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Wie man die Schmeichler fliehen müsse.</strong></h3>
<p>Doch der eitle Geiferer fühlte sich an seiner Geiferer-Ehre gepackt. Er legte offenbar Wert auf meinen Respekt. Er hätte dieses aussichtslose Ziel besser aufgegeben, denn in seiner Empörung machte er den Fehler, zu geschwätzig zu sein. Er bewies seine Verschiedenheit von Phi, in dem er mir den Link zum Wikipedia-Stammtisch Hamburg schickte. Da saßen sie also, meine ganzen Widersacher, und trafen sich einmal im Monat, um auf die Niederlagen ihrer Gegner anzustoßen. Besonders widerte mich an, dass dort auch einige Admins feierten, die ich in den letzten Monaten als ernsthafte Ansprechpartner zur Streitschlichtung angesehen hatte. Etwa der früher von mir geachtete Herr &#8220;Mogelzahn&#8221;, der Kritik an Phi nicht schätzte. Oder der Herr &#8220;Pjacobi&#8221;, der sich als &#8220;Unbeteiligter&#8221; ausgegeben hatte.</p>
<p>Erst jetzt begriff ich, was die ganze Zeit los gewesen war. Warum sich irgendwelche Herrschaften auf einmal an Sprüchen auf meiner Benutzerseite störten usw. Als ich meine Entdeckung der Hamburger Clique öffentlich machte, reduzierte sich die Anzahl der Hamburger Admins, die mich gängelten, schlagartig auf 0.</p>
<p>Stattdessen schickte man nun die Außendienstler.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_%28Machiavelli_Regis%29_051.jpg">Achtes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_%28Machiavelli_Regis%29_051.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong>: Von Solchen, die durch Freveltaten zum Fürstentum gekommen sind.</strong></h3>
<p>Ich weiß nicht mehr genau, wann es genau war, aber eines Tages tauchte eine Person namens Marcus Cyron auf meiner Benutzerseite auf. Cyron ergriff Partei für &#8211; na, wen schon? &#8211; das Phi. Cyron schnaubte mich in einem Ton an, dass ich definitiv nicht den Eindruck hatte, mit einem ernst zu nehmenden menschen zu kommunizieren und löschte die Pöbelei.</p>
<p>Prompt erfolgte ein neuer Eintrag. Sowie die Mahnung, mein Kainsmal ja nicht zu löschen, denn</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin hier als Admin unterwegs.&#8221;</p></blockquote>
<p>Außerdem bezweifelte er eine Behauptung, die ich über das Phi aufgestellt hatte.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn das nicht stimmt, dann hast du Ärger.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mir verschlug es die Sprache. So ein ungehobeltes Subjekt, dessen Selbstdisziplin und Kommunikationsfähigkeit mehr als zu wünschen übrig ließen, war tatsächlich zum Admin aufgestiegen? Ich konnte es nicht fassen.</p>
<p>Heute weiß ich, dass Cyron zur Kardinalsriege in der Wikipedia gehört. Im Rahmen des aktuellen Streits um die Relevanzkriterien bin ich ihm an verschiedenen Stellen wieder beobachtend begegnet. In jedem zweiten Beitrag lässt er einen Kraftausdruck fallen. Es war für mich nicht ansatzweise nachvollziehbar, wie man einen solchen Menschen die Kompetenz zur öffentlichen Kommunikation zubilligen konnte. Aber dass man sich so einem Subjekt unterordnen und sperren lassen musste, war schon mehr als demütigend.</p>
<p>An eine Entschuldigung für Cyrons Unterstellung, ich hätte mich wahrheitswidrig über Phis Untaten geäußert, kann ich mich nicht erinnern. Wenn es stimmt, dass Admins nur Benutzer mit ein bisschen mehr Rechten wären, so kannte ich auch keine Regelung, weshalb ich mich auf meiner Benutzerdiskussionsseite wie am Pranger denunzieren lassen musste.</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_118.jpg">Vierundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_118.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Warum die Fürsten Italiens ihre Staaten verloren haben.</strong></h3>
</div>
<p>Ich hatte nun realisiert, dass ich mich unter Proleten befand, die von Proleten und Feiglingen ohne Rückgrat kontrolliert wurden. Ich fühlte mich verraten. Sogar auf meiner Benutzer- und Benutzerdiskussionsseiten wurde zensiert. Ich, der Anwalt, der sich gegen Pressemaulkörbe einsetzt, wurde zensiert und eingeschüchtert!!!</p>
<p>Marcus Cyron erinnerte mich an diese Figur in den &#8220;Anhalter&#8221;-Romanen von Douglas Addams, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, jedes Lebewesen in der Galaxis einmal im Leben zu beleidigen. Da Anhalter-Figuren in der deutschen Wikipedia als nicht relevant gelten, kann ich leider im Moment nicht mit dem Namen der Figur dienen.</p>
<p>Cyron schnaubte seit Jahren durch die Wikipedia wie ein Stier, ohne die geringsten Sympathiepunkte zu sammeln &#8211; außer vielleicht bei seinen reaktionären Freunden, die ich hier besser vernachlässigen möchte. Cyron markierte für mich endgültig, dass die Wikipedia auf den Hund gekommen war.</p>
<div style="text-align: left;">
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_124.jpg">Sechsundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_124.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Ermahnung, Italien von den Barbaren zu befreien.</strong></h3>
</div>
<p>Spätestens mit der Bekanntschaft des Herrn Cyron (der heute übrigens aus irgendeinem Grunde kein Admin mehr ist &#8230;) war mir klar geworden, dass die Wikipedia und ihre Admins unmöglich mehr ernst genommen werden konnten. Also verabschiedete ich nach etlichen Jahren von der Mitarbeit. Aber vorher wollte ich es noch krachen lassen und die Herrschaften gehörig provozieren.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_085.jpg">Siebzehntes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_085.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_104.jpg"></a></strong><strong>: Von der Grausamkeit und Milde, und ob es besser ist, geliebt, oder gefürchtet zu werden.</strong></h3>
<p>Ich wollte herausfinden, wie weit Meinungsfreiheit in der Wikipedia geht. Was darf man sich rausnehmen? Bereits auf meiner Benutzerseite hatte ich provoziert, in dem ich dort zwar den medialen Verbreitungsgrad der Wikipedia als Faktum anerkannte, sie jedoch für eine Missgeburt hielt. Außerdem stand da</p>
<blockquote><p>Dieser Benutzer mag keine Benutzer, die er sich wie Ned Flanders vorstellen muss und ignoranten Admins.</p></blockquote>
<p>Während meiner aktiven Zeit war mir dieses Zähnezeigen offenbar zugebilligt worden. Doch nachdem es mit Sachdiskussion nicht gefruchtet hatte, interessierte mich, wie denn das System Wikipedia auf eine provokante Satire reagieren würde. Satire ist etwas, was die meisten totalitären Systeme überfordert. Als Kenner der Rechtsprechung, die Satire zumindest außerhalb des Landgericht Hamburgs einen sehr breiten Spielraum einräumt, interessierte mich, wie hoch der kulturelle Selbstanspruch in der Adminpedia gehalten wird.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_092.jpg">Neunzehntes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_092.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong>: Daß man vermeiden muß, geringgeschätzt und gehaßt zu werden.</strong></h3>
<p>Also verfasste ich auf meiner Benutzerdiskussion eine bewusst grenzwertige Satire, in welcher der Streit um den Kennedy-Mord selbstironisch mit den Mitteln des Kennedy-Mordes ausgetragen wurde. Opfer sollte eine fiktive Person namens &#8220;Pfui&#8221; sein. Pfui bekam einen Bauchschuss wie Oswald und einen Kopfschuss von vorne wie Kennedy &#8211; wobei ich heuchelte, der wäre ja wohl von hinten gekommen. Einer Parodie des Geiferers ordnete ich die Rolle des Sündenbocks zu und brachte ihn mit einem erschlichenen Handabdruck, einem gefälschten Bild mit ihm und der Mordwaffe sowie mit einer ominösen Fahndungsmeldung <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27447/3.html">wie seinerzeit Oswald in einen falschen Verdacht</a>. Ich hatte sogar auf Dokumentationen zum Kennedy-Mord verlinkt, welche diese meines Erachtens falschen Verdachtsmomente entkräfteten. Die Geiferer-Parodie versuchte sich der Polizei gegenüber vergeblich, durch Zeigen auf mich, auf einem Grashügel sitzend, zu entlasten, doch ich versteckte mich hinter einem Bretterzaun, sodass die Polizisten weder ihn, noch die Zeugen ernst nahmen. Als Schauplatz meiner grotesken Satire hatte ich den Platz vor dem Clubtreffen des Hamburger Wikipedia-Stammtisches gewählt. Diese Leute sollten sich bei ihrer Konspiration ertappt fühlen. Und das Phi sollte wissen, dass ich zwar gehen würde, aber erhobenen Hauptes, und dass ich ihm und den seinen durch meine Satire die so gewünschte Autorität nehmen würde.</p>
<h3><strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_120.jpg">Fünfundzwanzigstes Kapite</a></strong><a href="http://de.wikisource.org/wiki/Seite:Der_F%C3%BCrst_(Machiavelli_Regis)_120.jpg"><strong>l Machiavelli</strong></a><strong>: Wie viel in menschlichen Dingen das Glück vermag, und auf welche Weise man ihm begegnen könne.</strong></h3>
<p>Demonstrativ beantragte ich meine eigene Sperre und machte sogar selbst die Admins auf meinen Streich aufmerksam.</p>
<p>Wie würden wohl die Gremien im Wikipedia-Universum reagieren? Würden sie sich fragen, was denn der Typ für ein Problem hat? Würden sie in der Versionsgeschichte die Admin Abuses recherchieren? Würden sie den Hilfeschrei eines verzweifelte, jahrelang friedlichen Benutzers erkennen? Würde jemand mit mir ein Gespräch führen wollen? Würde meine Provokation, welche die Wikipedia-Unsitte des Sperrens ad absurdum führte, bei irgendjemandem einen Denkprozess auslösen? Würde jemand gar mein kalkulierte Provokation als solche erkennen, die gegenüber dem reaktionären Gegeifere meiner Peiniger um mindestens Äonen erhabener waren?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AhmeQicc6YE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/AhmeQicc6YE&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein mir unbekannter Admin sperrte ohne die geringste Rücksprache meinen Account kommentarlos.</p>
<p><strong>Nächste Folge: ?</strong></p>
<p><em>Remember, remember, the fifth of November!</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Animal Farm Reloaded – Der Kompa und das liebe Phi (3)</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/15/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-3/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 08:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Phi-Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Folge 3: Codename Phi Was bisher geschah: Folge 1: Wie das Wikipedia-Drama begann &#8230; Folge 2: Das friedfertige Phi Ich habe große TV-Sender und Verlage verklagt. Ich habe der Finanzindustrie in mehrfacher Hinsicht die Stirn geboten. Ich mache mich über die Pressekammern in Köln und Hamburg lustig, obwohl ich dort beruflich verkehre. Ich schreibe häufig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Folge 3: Codename Phi</h2>
<p>Was bisher geschah:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Folge 1: <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/10/28/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-1/" target="_blank">Wie das Wikipedia-Drama begann &#8230;</a></p>
<p style="padding-left: 30px;">Folge 2: <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/10/30/animal-farm-reloaded-%E2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-2/" target="_blank">Das friedfertige Phi</a></p>
<p>Ich habe große TV-Sender und Verlage verklagt. Ich habe der Finanzindustrie in mehrfacher Hinsicht <a href="http://www.finanzparasiten.de/index.html" target="_blank">die Stirn geboten</a>. Ich mache mich über die Pressekammern in <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28819/1.html" target="_blank">Köln</a> und <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27999/1.html" target="_blank">Hamburg</a> lustig, obwohl ich dort beruflich verkehre. Ich schreibe häufig kritisch über Geheimdienste, auch über die eigenen. Selbst den <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24973/1.html" target="_blank">mächtigsten Magier der Welt</a> habe ich gefordert!</p>
<p>Doch all diese Gegner erwiesen sich als harmlos im Vergleich zu dem Feind, der seine Niedertracht hinterlistig hinter einer inszenierten Höflichkeit verbarg, mit welcher er seine leichtgläubig naive Umwelt zu blenden vermochte: <a href="http://www.wuslon.com/">Φ</a>!</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6d/Wuslon.png" alt="" width="285" height="210" /></p>
<pre>Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Wuslon.png&amp;filetimestamp=20060831234406" target="_blank">Raphman - public domain</a></pre>
<p><span id="more-238"></span></p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 1.1</a>: Das Schachspiel wird zwischen zwei Gegnern gespielt, die abwechselnd ihre Figuren auf einem quadratischen Spielbrett, &#8220;Schachbrett&#8221; genannt, ziehen. Der Spieler mit den weißen Figuren beginnt die Partie. Ein Spieler &#8220;ist am Zug&#8221;, sobald der Zug seines Gegners ausgeführt worden ist (siehe Artikel 6.7)</h3>
<p>Meine Versuche, dem tendenziös geschriebene Kennedy-Mord-Artikel ein Wikipedia-würdiges Antlitz zu verleihen, wurden beinahe in Echtzeit von Phi revertiert. Inzwischen hatte ich erkannt, dass Benutzer Hilman ziemlich vernünftig war, Benutzer <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Attentat_auf_John_F._Kennedy&amp;diff=66832290&amp;oldid=66310315#Hauch_von_Propaganda-Enzyklop.C3.A4die.3F" target="_blank">Quincie777</a> ein temperamentvoller Heißsporn, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Beide waren schon länger über die Impertinenz des mächtigen Phi empört, es hatte Edit-Wars gegeben.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 3.5</a>:  Beim Ausführen dieser Züge dürfen Dame, Turm und Läufer nicht über dazwischenstehende Figuren hinwegziehen.</h3>
<p>Hilman war der Läufer, Quincie777 gab in Edit-Wars das Bauernopfer, mir sollte die Rolle des Königs zufallen. Doch auch Phi spielte nicht allein, auch wenn seine Bundesgenossen damals noch unsichtbar am Rande des Spielfeldes im Dunkeln sinister auf ihren verlogenen Einsatz lauerten.</p>
<p>Da mir Phis aufgedrängte Edit-Wars nicht allzu produktiv erschienen, verlagerte ich die &#8220;gemeinsame Bearbeitung&#8221; endgültig auf die Diskussionsseite, wo Phi aufgrund seiner gespielten Höflichkeit bislang das Spiel durch billigste Täuschung zu machen schien. Phi ignorierte tapfer alle möglichen Sachargumente, wurde erfolglos zum Beleg wiederlegter Tatsachenbehauptungen aufgefordert usw.</p>
<p>Doch Kritikfähigkeit war des Phis Stärke nicht. Die brauchte er auch gar nicht denn ihn umgab eine bislang unsichtbare Garde an Prätorianern &#8211; den Admins.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 13.2</a>: Der Schiedsrichter handelt im besten Interesse des Wettkampfes. Er soll dafür sorgen, dass durchgehend gute Spielbedingungen herrschen und dass die Spieler nicht gestört werden. Er beaufsichtigt den Ablauf des Wettkampfes.</h3>
<p>Admins hielt ich bis Ende 2007 für ernst zu nehmende, wohlmeinende und weise Moderatoren. Leute, die ehrenamtlich Streit schlichten. Und als Jurist ging ich davon aus, dass Admins, die mit einer der Parteien Bekanntschaft pflegen, einen solchen Interessenkonflikt zum Anlass nehmen, um sich entweder diskret zurückzuhalten, oder aber sich für befangen zu erklären. Auf die naheliegende Idee, dass Admins mit Phi konspirierten, war ich in meiner Unschuld damals gar nicht gekommen.</p>
<p>Phi bekam in allem Recht, nie wurden seine Edit-Wars als Regelverstöße gesehen, man ermahnte uns wie kleine, uneinsichtige Kinder. Der dumpfe Geruch von Ignoranz, der mir entgegen wehte, schmerzte beim Atmen. Erst Monate später sollte ich mir die Gästeliste des Wikipediastammtischs Hamburg und die vertraute Kommunikation auf den Benutzerseite der in unseren Konflikten beteiligten Admins und Fußvolk-Bauern ansehen &#8211; und mich geistig dabei erbrechen.</p>
<p>Hier mal ein Ausschnitt aus der intelligenten Konversation:</p>
<blockquote>
<h4><span id="Markus_Kompa_und_.CE.A6_werfen_sich_gegenseitig_vor.2C_schon_wieder_daneben_zu_hauen" class="mw-headline">Markus Kompa und Φ werfen sich gegenseitig vor, schon wieder daneben zu hauen</span></h4>
<p>Unser lieber Φ hat es mal wieder geschafft. Nun lautet sein seltsamer Satz: <em>Die zahlreichen historischen oder politikwissenschaftlichen Darstellungen über Leben und Politik Kennedys gehen auf die Frage entweder nicht näher ein oder folgen dezidiert der Alleintäterthese.</em> Aha. Es gibt also keine einzige historische oder politikwissenschaftliche Darstellung, welche die Alleintäter-These in Zweifel zieht. Soso. Laut Versionsgeschichte hält er diese Änderung sogar für eine &#8220;Entschärfung&#8221;. Weiter so! Mehr davon! &#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 10:11, 11. Nov. 2007 (CET)</p>
<dl>
<dd>Und wieso jetzt betont wird, dass in spezifischen Werken wie &#8220;<em>Kennedy und der Kalte Krieg. <span style="text-decoration: underline;">Die Außenpolitik der USA und die Grenzen der Glaubwürdigkeit</span></em>&#8221; das Attentat nicht explizit abgehandelt wird, möge er doch mal erläutern. Insbesondere da der Eindruck vermittelt werden soll, dass ein Nichtabhandeln des Attentats in Werken mit einem völlig anderen Themenbereich eine Unterstützung für die Alleintäterthese darstellt. Ich frage mich übrigens gerade, welche unterschwellige Botschaft z.B. Jochen Schmidt von Beck in seinem Fachwerk &#8220;Goethes Faust &#8211; Grundlagen, Werk, Wirkung&#8221; durch den Umstand vermittelt, dass er nicht auf Goethes Farbenlehre eingeht? Ich bin ab jetzt dafür, dass das Nichterwähnen bestimmter Punkte in der Fachliteratur zu jeglichem Themebereich ab sofort grundsätzlich erwähnenswert und auch interpretationswürdig ist. &#8211;<a title="Benutzer:P UdK" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:P_UdK">P UdK</a> 10:53, 11. Nov. 2007 (CET)</dd>
</dl>
<p>Φ besteht nun darauf, den Satz <em>Es wurde auch bald bekannt, dass die Kommission Indizien, die auf mehr als nur einen Täter deuteten, gar nicht näher verfolgt hatte. Johnson, <strong>der an eine kubanische Verschwörung gegen Kennedy glaubte</strong>, hatte Warren und Dulles angewiesen, lediglich die Alleintäterschaft Oswalds zu belegen</em>, so zu lassen. Ein Nachweis für eine entsprechende Äußerung fehlt. Stattdessen hat Johnson lediglich vor den Folgen eines entsprechenden Ergebnisses gewarnt. Selbst wenn Johnson sich entsprechend geäußert hätte, folgt hieraus keineswegs, dass er das auch geglaubt hätte. Politiker lügen, insbesondere dann, wenn sie gerade POTUS spielen. Johnson Verhalten muss zudem daran gemessen werden, als dass man ihn kaum aus dem Kreise der Verdächtigen ausschließen könnte: Der Texaner Johnson hasste die Kennedys, war politisch der größte Nutznießer des texanischen Attentats, er rettete durch den so ermöglichten Vietnamkrieg die schwächelnde texanische Helikopter-Industrie, profitierte auch durch eigene Firmen an Bauvorhaben im Vietnamkrieg und hatte eine Beziehung mit einer Tänzerin aus Jack Rubys Nachtclub. Und der will also anfangen, an kubanische Verschwörungen zu glauben? Beleg bitte!&#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 11:11, 18. Nov. 2007 (CET)</p>
<dl>
<dd>Lieber Markus, dass Johnson an eine Verschwörung der Kubaner glaubte, ist im Artikel belegt. Dass er als Texaner die Kennedys hasste und dass Politiker sowieso lügen, dagegen nicht. Dein Argument ist eine <a title="Petitio principii" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Petitio_principii">petitio principii</a>, ein klassischer Denkfehler von Verschwörungstheoretikern: Sie stecken in die eben die These in die Prämisse, die es zu belegen gilt: Politiker lügen, Johnson steckte hinter der Kennedy-Ermordung, also kann er auch kein anderes Motiv dafür gehabt haben, die Untersuchungen der Warren-Kommission in eine bestimmte Richtung zu lenken &#8211; womit bewiesen wäre, dass Johnson ein Lügner und Verschwörer war, qed. Mach mal bitte einen Kompromissvorschlag, statt einfach rumzulöschen. Danke im Voraus, &#8211;<a title="Benutzer:Phi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phi">Φ</a>11:20, 18. Nov. 2007 (CET)
<dl>
<dd>Bemerkenswert, wie Phi meinen Text interpretiert, falsche Umkehrschlüsse zieht und Zusammenhänge konstruiert &#8230;</dd>
<dd>Der &#8220;Beleg im Text&#8221; (Peter Grose) stammt von mir, und da steht nichts vom Glaubensbekenntnis Johnsons. Ich habe auch nirgends behauptet, zu wissen oder zu glauben, wer hinter einer JFK-Verschwörung steckt. Ich will hier lediglich aus neutraler Sicht die Fakten und Theorien ungefärbt dargestellt wissen. Mir ist hier im eigentlich nur einer bekannt, der seinen privaten Glauben an eine bestimmte des Attentats zelebriert und ungebeten seiner Umwelt von selbstbezogenen Verwirrungen doziert &#8211; und der hat sich ausgerechnet für die Alleintäter-These entschieden &#8230;</dd>
<dd>Nochmal: wo ist a) ein derartiges Glaubensbekenntnis Johnsons belegt, und b) würde eine solche Äußerung ausreichen, um Johnsons angeblichen Glaube als gesichert zu betrachten? Wenn man beides bejaht, schließt sich jedoch c) die Folgefrage an, ob ein solcher Glaube andere, gleichberechtigte Motive Johnsons ausschließt. Kurz: Spekulation hoch 3. Raus aus dem Text.&#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 12:25, 18. Nov. 2007 (CET)</dd>
<dd>Eine weitere Probe der <a title="Lesekompetenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lesekompetenz">Lesekompetenz</a> von <a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Benutzer:Markus Kompa</a>: Auf meinen frdl. Hinweis, der Beleg steht im Text, schaut er nur die nächste Fußnote an, wo er ihn nicht findet. Dass der Beleg an anderer Stelle im Text stehen könnte, nämlich in Fußnote 15, darauf kommt er gar nicht. Deine Fragen a &#8211; c beantworte ich, nachdem du Belege für andere Motive Johnsons beigebracht hast. Lieben Gruß, &#8211;<a title="Benutzer:Phi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phi">Φ</a>12:35, 18. Nov. 2007 (CET)
<dl>
<dd>Billig, Phi. Du hättest den angeblichen Beleg an de entsprechenden bringen müssen. Für uns Unwissende, die das Buch des umstrittenen Posener nicht besitzen, bist Du sicher so freundlich, uns ein wortgetreues Zitat zu liefern. Die anderen Motive Johnsons werde, kann und muss ich nicht beliefern, weil sie nicht ausgeschlossen werden können, aber nicht fernliegend sind. Damit ist eine Aussage, was Johnson den GLAUBE, nicht zu verifizieren. Also Spekulation. Also Phis Privatmeinung. Also: a bis c?&#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a>12:51, 18. Nov. 2007 (CET)
<dl>
<dd>Ach Markus. Ich deute dein Gestammel <em>(„den angeblichen Beleg an de entsprechenden bringen“)</em> jetzt mal so, dass du den Beleg leichter gefunden hättest, wenn er unmittelbar an der gemeinten Stelle gestanden hätte. Es ist nun, wie du vielleicht weißt, durchaus üblich, ganze Absätze mit einer Fußnote zu belegen. Das hatte ich auch getan, nur hast du deinerseits einen Beleg dazwischen gesetzt und den Zusammenhang so gestört. Und wer ist jetzt daran schuld, dass du den Beleg nicht gefunden hast? Denk mal drüber nach.</dd>
<dd>Es geht hier auch nicht, wie du wähnst, um „Phis Privatmeinung“, sondern um die von <a title="Alan Posener" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Posener">Alan Posener</a> (Das ist die Antwort auf Frage a &#8211; die anderen Antworten kommen, wenn ich Belege dafür bekomme, dass in der Literatur noch andere Motive vorkommen). Wenn du wissen möchtest, was an der angegebenen Stelle steht, lauf doch einfach gleich morgen in die Universitätsbibliothek, die Adresse ist Krumme Timpen 3-5. Gruß, &#8211;<a title="Benutzer:Phi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phi">Φ</a> 13:11, 18. Nov. 2007 (CET)</dd>
</dl>
</dd>
</dl>
</dd>
</dl>
</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>&#8220;Gestammel&#8221; nannte das politisch so korrekte Phi meine Ausführungen und dozierte altklug, wo in meiner Stadt die Universitätsbibliothek sei. Damit denunzierte es auf diesem Schlachtfeld meine Person, was man als persönlichen Angriff werten könnte, denn mein Wohnort Münster hat mit dem Kennedy-Attentat nichts zu tun. Das Phi selbst blieb &#8211; ganz der Feigling &#8211; anonym, hatte mir aber kommuniziert, dass der Konflikt nicht mehr nur auf dem Felde der Wissenschaft ausgetragen werden würde, sondern nach persönlichen Angriffspunkten gesucht wurden. Ich hatte die Drohung verstanden.</p>
<p>Das Phi durfte so etwas allerdings. Dieser von Phi so verehrte &#8220;Alan Posener&#8221; ist übrigens keineswegs, wie man annehmen könnte, ein amerikanischer Kennedy-Attentatsforscher, sondern einen Deutsch-Engländer, der für den von mir nur bedingt verehrten Axel Springer-Verlag schrieb, sowie in dem reaktionären Propaganda-Weblog &#8220;Achse des Guten&#8221;, wo man ihn übrigens inzwischen <a href="http://hiram7.wordpress.com/2009/07/18/alan-posener-zum-streit-mit-der-achse-des-guten/" target="_blank">rausgeworfen</a> hat. Zwar kenne ich sein Buch nicht, bezweifle aber stark, dass es sich bei bei diesem Autor um eine Autorität zum Kennedymord handelt.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 12.6</a>: Es ist verboten, den Gegner auf irgendwelche Art abzulenken oder zu stören. Dazu gehört auch ungerechtfertigtes Antragstellen oder ungerechtfertigtes Anbieten von remis oder das Mitbringen einer Geräuschquelle in den Turniersaal.</h3>
<p>Das Phi erwies sich als Großmeister im Stellen von Anträgen, einseitigem Auslegen von Regeln und Petzen. Die inhaltliche Auseinandersetzung verlief fruchtlos.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 1.2</a>: Das Ziel eines jeden Spielers ist es, den gegnerischen König so &#8220;anzugreifen&#8221;, dass der Gegner keinen regelgemäßen Zug zur Verfügung hat.</h3>
<p>Nun versuchte ich, die Mängel des Artikels in einem Review darzustellen:</p>
<blockquote>
<h4><span id="Fehlleistungen_im_Beitrag" class="mw-headline">Fehlleistungen im Beitrag</span></h4>
<ol>
<li><em>„Die zahlreichen historischen oder politikwissenschaftlichen Darstellungen über Leben und Politik Kennedys gehen auf die Frage entweder nicht näher ein [3] oder folgen dezidiert der Alleintäterthese.“</em> Offensichtlich unzutreffend.</li>
<li><em>„Hintergrund dieses Fatalismus war die Tatsache, dass es noch keine Amtslimousinen mit kugelsicherem Dach gab.“</em> Ein normales Autodach hätte es einem Schützen nahezu unmöglich gemacht, ein Ziel im sich bewegenden Objekt zuverlässig anzuvisieren. Autodächer gab es damals schon.</li>
<li><em>„Der erste durchschlug Kennedys Hals, gleichzeitig erlitt Connally einen Durchschuss durch die Brust und wurde am Handgelenk und am Oberschenkel verletzt.“</em> Selbst nach offizieller Darstellung war es nicht die „erste“, sondern (mindestens) die dritte Kugel, welche Kennedy und Conally traf.</li>
<li>Wie auf dem Zapruder-Film deutlich zu sehen ist, wurde Kennedy am Kopf getroffen. (Dass er auch am Hals getroffen wurde, legt den Schluss nahe, dass es einen zweiten Treffer gab, was mit der Behauptung von nur drei Schüssen bei mindestens zwei Fehlschüssen nicht in Einklang steht.</li>
<li>Wie auf dem Zapruder-Film deutlich zu sehen ist, wurde Conally nicht gleichzeitig mit Kennedy getroffen.</li>
<li>Es wird an dieser Stelle nicht thematisiert, wie es möglich sein soll, ohne Anvisierungszeit einen Meisterschuss auf ein bewegliches Ziel zu realisieren. Ebenso, wie es der Täter mit seinem Repetiergewehr zu einer erstaunlich schnellen Schussfolge von angeblich 7 Sekunden bringen konnte.</li>
<li><em>„Der Secret-Service-Mann Clint Hill, der inzwischen auf den Wagen aufgesprungen war, drängte sie in ihren Sitz zurück, und der Chauffeur gab Gas.“</em> Hier fehlt der Hinweis, dass der Chauffeur entgegen seinen Vorschriften nicht bereits beim ersten Schuss Gas gab &#8211; und erstaunlicherweise weder getadelt oder auch nur nach dem Grund seines Versagens befragt wurde.</li>
<li>Es fehlt die wesentliche Information, dass in Dallas eine erste Obduktion durchgeführt wurde. (Sämtliche Beteiligten diagnostizierten Schüsse von vorne.)</li>
<li>Es fehlt die sich aufdrängende Thematisierung der rätselhaften Frage, woher die Polizei diese Personenbeschreibung „wenige Minuten nach dem Attentat hatte“. (Falls Oswald ein Alleintäter war, woher sollten dann die Behörden von seinen Plänen erfahren haben?)</li>
<li><em>„Ein Handabdruck Oswalds auf der Waffe konnte nachgewiesen werden.“</em> Welcher Attentäter, der sonst seine Identität tarnt, lässt eine Waffe mit Abdrücken am Tatort zurück? So selbstverständlich, dass man das unkommentiert bringen kann?</li>
<li><em>„Oswald wurde durch das FBI und die Polizei von Dallas in deren Hauptquartier unter etwas chaotischen Umständen vernommen.“</em> Es fehlt die wesentliche Information, dass Oswald das in den USA sehr hoch geachtete Recht auf einen Anwalt verwehrt wurde.</li>
<li><em>„Allen Welsh Dulles, ehemaliger Direktor der CIA, von Kennedy entlassen wegen der misslungenen Invasion in der Schweinebucht“</em> Formell zutreffend. Die Formulierung erweckt jedoch den Eindruck, Kennedy habe Dulles entlassen wollen. Im Gegenteil nahm Kennedy Dulles in Schutz und hielt ihn, solange dies politisch möglich gewesen war.</li>
<li>Es fehlt die Information über die nach allen bekannten Ansichten als dilettantisch bewertete Arbeitsweise der Warren-Kommission, der zudem FBI wie CIA wesentliche Informationen vorenthielten. Es fehlt die Information, dass der umstrittene EC-CIA-Chef Dulles die Untersuchung dominierte.</li>
<li><em>„Garrisons Argumentation brach jedoch zusammen, weil Ferrie am 22. Februar 1967 an einem geplatzten Hirn-Aneurysma verstorben war“</em> Diese Darstellung legt den Schluss nahe, Ferrie sei eines natürlichen Todes gestorben. Überhaupt fehlen jegliche Ausführungen zu Ferrie.</li>
<li>Es wird unterschlagen, dass Garrison auf der payroll der in Louisiana beheimateten Südstaatenmafia stand und kein Ermittlung gegen deren Paten Carlos Marcello durchführte – einem in Morden erfahrenen Feind Kennedys, der mit am meisten von der Tat profitierte.</li>
<li><em>„Innerhalb nur einer Stunde kamen die Geschworenen am 29. Januar 1969 zu dem einstimmigen Ergebnis, dass Shaw unschuldig war.“</em> Nicht schuldig im Sinne der Anklage. Die Angabe „Innerhalb nur einer Stunde“ ist überflüssig und irreführend.</li>
<li><em>„Grundlage für die Annahme eines zweiten Schützen waren Aufzeichnungen des Funkkontaktes eines Motorradpolizisten in Kennedys Eskorte mit einer Polizeistation, die mit einem DictaBelt-Kunststoffband gemacht worden waren.“</em> Grundlage waren primär die etlichen Zeugen, welche Schüsse von dort wahrgenommen haben.</li>
<li><em>„Zeugenaussagen und Indizien, die die Alleintäterschaft Oswalds untermauern:“</em>Hier werden zwei Fragen unzulässig vermengt: 1. Gab es eine Alleintäterschaft? 2. War Oswald der Täter?
<ol>
<li><em>„Zeugen am Tatort sahen ein Gewehr, das vom fünften Stock eines Lagerhauses abgefeuert wurde, und einige Zeugen sahen ein Gewehr im Fenster, kurz nachdem die Schüsse abgegeben worden waren.“</em> Kein Indiz für eine Alleintäterschaft. Zumal auch mehrere Personen gesehen worden sein sollen.</li>
<li><em>„Die Wunden, die Kennedy und Gouverneur Conally erlitten, und der Standort des Fahrzeugs beim Zeitpunkt der Schüsse zeigen, dass die Kugeln von oben und hinten abgegeben wurden.“</em> Wirklich?</li>
<li>„Die Windschutzscheibe in der Limousine war von einem Kugel-Fragment auf der Innenseite angeschlagen worden, was bedeutet, dass die Fragmente von hinten und nicht von vorne kamen.“ Diese Information ist nicht brauchbar dokumentiert. Die Scheibe wurde sofort – gegen alle Regeln der Spurensicherung – repariert.</li>
<li><em>„Oswald trat seinen Job im Schulbuchdepot am 16. Oktober 1963 an, als die Route für Kennedys Fahrt durch Dallas noch gar nicht geplant war“</em> Was soll daran für eine Alleintäterschaft sprechen?</li>
</ol>
</li>
<li>„Zwei Schützen“ Es müsste korrekt heißen, mehrere Schützen. Für eine Begrenzung auf zwei besteht kein Anlass. Im Gegenteil gibt es Stimmen, die von einem Kreuzfeuer sprechen.</li>
<li><em>„Die laxen Sicherheitsvorkehrungen könnten darin begründet sein, dass Kennedy um seine Gefährdung wusste und der Meinung war, dass wenn ihn jemand töten wolle, sich das ohnehin nicht verhindern ließe.“</em> Keine Quellenangabe, wohl Theoriefindung &#8211; und zwar eine ziemlich seltsame.</li>
<li><em>„Obwohl Oswald die Tat abstritt, gab es Beweise, die ihn mit dem Gewehr und den Schüssen in Verbindung brachten. Sein Mörder, Jack Ruby war als impulsiver Typ bekannt.“</em> ???</li>
<li><em>„Oswald log ständig, um eine Verbindung zwischen ihm und dem Gewehr zu verbergen.“</em> Wertende Formulierung und Schlussfolgerung. Argumentation zu knapp. Unpräzise Quellenangabe.</li>
<li><em>„Eine moderne dreidimensionale Computeranalyse, für die bei früheren Untersuchungen die Technik noch nicht existierte, belegte eindeutig, dass die so genannte „magischen Kugel“ tatsächlich alle Verletzungen verursacht haben konnte.“</em> Eine „moderne dreidimensionale Computeranalyse“ beweist soviel wie die moderne dreidimensionale Computeranimation von Shreck. Sie gibt nur das wieder, was man eingibt. „Eindeutig“ ist eine subjektive Bewertung, mit der man bei Schlussfolgerungen erst recht diesem Thema nicht zurückhaltend genug sein. Hier ist noch eine <a class="external text" href="http://video.google.de/videoplay?docid=3306713216837468856" rel="nofollow">moderne dreidimensionale Computeranalyse</a>!</li>
<li><em>„Die unterschiedlichen Aussagen der Ohrenzeugen, was die Richtung betrifft, aus der die Schüsse kamen, lassen sich erklären, wenn man Echoeffekte in Rechnung stellt.“</em> Genauso gut kann man mit dieser Argumentation behaupten, die angeblichen Schüsse vom Gebäude wären Echos gewesen. Schade, dass <a class="external text" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Dealey-plaza-annotated.png" rel="nofollow">hier</a> hinter dem Grashügel keine Gebäude zu erkennen sind, welche den Schall hätten reflektieren können. In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren, warum denn nicht auch die beiden anderen Schüsse ein Echo geworfen haben, sodass man auf dem Tonband sechs Schüsse hören müsste &#8230; &#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 17:10, 12. Nov. 2007 (CET)</li>
<li><em>„Jüngste Untersuchungen kommen zu dem Ergebnis, dass auf dem Band keine Schüsse, sondern atmosphärische Störungen zu hören sind.“</em> Das „Ergebnis“ ist wohl eher eine These.</li>
<li><em>„Die beobachtete Rückwärtsbewegung des Kopfes kann durch die Sprengwirkung des Treffers oder durch eine neurologische Reaktion auf die Verletzung erklärt werden.“</em> Namhafte Experten halten diese „Erklärung“ für unmöglich.</li>
<li><em>„Verschwörung des organisierten Verbrechens (Westküste)“</em> Richtig muss es heißen: OSTküste.</li>
<li><a class="external text" href="http://video.google.de/videoplay?docid=3135247723902865054&amp;q=jfk+zdf&amp;total=7&amp;start=0&amp;num=10&amp;so=0&amp;type=search&amp;plindex=4" rel="nofollow">ZDF-Doku (2007)</a> ist nicht eingearbeitet oder aufgeführt.</li>
<li><em>Dieser Artikel wurde in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.</em> Kein Kommentar &#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 11:58, 11. Nov. 2007 (CET)</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Meiner fachlich fundierten Analyse der evidenten Fehlleistungen, die das allwissende Phi &#8220;übersehen&#8221; hatte, konnte mein impertinenter Feind argumentativ nichts entgegensetzen.</p>
<p><object width="425" height="344" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8IHYSwK9Xac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/8IHYSwK9Xac&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 12.1</a>: Die Spieler dürfen nichts unternehmen, das dem Ansehen des Schachspiels abträglich sein könnte.</h3>
<p>Doch das Phi ließ sich zu dieser selbst entlarvenden Stellungnahme an einen Admin hinreißen:</p>
<blockquote><p>Lieber Smoking Joe, laut <a title="Wikipedia:Neutraler Standpunkt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Neutraler_Standpunkt#Inwieweit_empfiehlt_es_sich.2C_Minderheitenmeinungen_zu_erw.C3.A4hnen.3F">Wikipedia:Neutraler Standpunkt#Inwieweit empfiehlt es sich, Minderheitenmeinungen zu erwähnen?</a> muss die Meinung der akademischen Fachwelt &#8211; in diesem Falle: der Geschichtswissenschaft &#8211; in einem Artikel das Übergewicht gegenüber Außenseiter- und Minderheitenpositionen behalten. Um klar zu machen, was der Mainstream und was eine randständige Position ist, habe ich die von dir kritisierten Sätze formuliert.</p></blockquote>
<p>Die Zweifel am Warren-Report als &#8220;randständig&#8221; zu bezeichnen, und der nachhaltige Versuch, diese zu marginalisieren und zu zensieren, sprechen für sich. Wen es interessiert, der soll sich die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Attentat_auf_John_F._Kennedy&amp;diff=39411907&amp;oldid=39411769#Markus_Kompa_und_.CE.A6_werfen_sich_gegenseitig_vor.2C_schon_wieder_daneben_zu_hauen" target="_blank">gesamte Diskussion</a> durchlesen und sich eine Meinung darüber bilden, wer sachlich argumentierte, und wer blockiert.</p>
<p>Hier noch ein schöner Schlagabtausch:</p>
<blockquote><dl>
<dd>Markus Kompa haut mal wieder voll daneben: „<a class="mw-redirect" title="Wikipedia:Q" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Q#Grunds.C3.A4tzliches_und_Sinn_der_Belege">Die Pflicht, Informationen zu belegen, liegt bei dem, der die Information hinzufügt, nicht bei dem, der sie in Frage stellt. In strittigen Fällen kann der neue Beitrag ansonsten von jedem Bearbeiter gelöscht werden.</a>“ Und wenn du am Artikel nicht mitarbeiten willst, dann lass es doch bleiben. &#8211;<a title="Benutzer:Phi" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Phi">Φ</a> 12:50, 21. Nov. 2007 (CET)</dd>
<dd>Richtig, in STRITTIGEN Fällen. Ist aber nicht ernsthaft streitig, liebster Phi.&#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 13:08, 21. Nov. 2007 (CET)</dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Über Monate hinweg baten wir das Phi inständig, seine Berufung auf die angebliche Einigkeit der Historiker über den Kennedy-Mord zu belegen, wurden ob der Selbstgefälligkeit Phis zunehmend ungeduldig:</p>
<blockquote><dl>
<dd>
<ol>
<li><strong>Nach welchen Kriterien meinst Du, dass es Dir zusteht, Autoren zu bewerten?</strong></li>
<li><strong>Was verstehst Du unter &#8220;akademische Autoren&#8221;?</strong></li>
<li><strong>Wie kommst Du zu der Auffassung, Posner sei den akademischen Autoren zuzurechnen?</strong></li>
<li><strong>Wieso sollen die zahlreichen anderen Autoren, die sich dem Glauben an den Oswald und die Theorie der Magischen Kugel verschließen, nicht akademisch sein?</strong></li>
</ol>
</dd>
<dd>Bitte einfach die Fragen beantworten &#8230;<strong>&#8211;<a class="new" title="Benutzer:Markus Kompa (Seite nicht vorhanden)" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Benutzer:Markus_Kompa&amp;action=edit&amp;redlink=1">Markus Kompa</a> 23:07, 22. Nov. 2007 (CET)</strong></dd>
</dl>
</blockquote>
<p>Es half nichts. Als ich eine Kurzanalyse aus den bei Amazon verfügbaren Titeln vorlegte, die in ihrer Mehrzahl den Warren-Report bezweifeln, kam Phi auf die glorreiche Idee, große Teile dieser Liste zu löschen &#8230;</p>
<p>Die Situation war kafkaesque. Hilman nahm mit mir telefonisch Kontakt auf. Er war schon ein älteres Semester, in den miefigen 50ern sozialisiert, der seinerzeit in Kennedy einen Hoffnungsträger gesehen hatte. Endlich hätte da in den USA mal jemand fortschrittlich <a href="http://www.dailymotion.com/video/x78rfo_jfk-calls-for-a-revolution_news?from=rss" target="_blank">geredet</a>, erkannt, dass wir alle auf demselben Planeten wohnten und dieselbe Luft atmeten. Kennedy sprach davon, ob seine Generation in die Augen ihrer Kinder sehen könnte.</p>
<p><object width="425" height="344" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J8dLHZ6jKFc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/J8dLHZ6jKFc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Ich bin eines dieser Kinder.</p>
<p>Für Hilman war damals nach dem Attentat eine Welt zusammengebrochen. Der Mann, auf den er gehofft hatte, war ermordet worden; die Kräfte, die Krieg wollten, hatten wieder die Macht. Es war für ihn unerträglich, das Phi Kennedy ein weiteres Mal tötete und schamlos verriet &#8211; hier, in der Wikipedia.</p>
<p>Doch ich musste Hilman, dem Mann auf dem Grashügel, mitteilen, dass ein Kampf gegen das hinterhältige Phi auf diesem Schachbrett so aussichtslos war wie der <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30872/1.html" target="_blank">Kampf Kennedys gegen das Pentagon</a>.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 3.8 a)</a>: Es gibt zwei verschiedene Arten den König zu ziehen, entweder er zieht auf ein beliebiges angrenzendes Feld, das nicht von einer oder mehreren gegnerischen Figuren angegriffen wird</h3>
<p>Ich beschloss daher, Phi das Feld zu überlassen und auf ein angrenzendes Feld zu ziehen, nämlich wenigstens das Umfeld des verunglückten Artikels zu mit Informationen anzureichern. Ich legte u.a. einen Artikel über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Ferrie" target="_blank">David Ferrie</a> an, von dem das Phi ja zugegeben hatte, ihn nicht einmal zu kennen. Doch Phi stellte mir nach, überwachte offenbar argwöhnisch alle meine Edits. Ich hatte mich an Phi versündigt, ich war sein Feind, den er nicht aus dem Fokus lassen konnte.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 8.2</a>: Das Partieformular muss vom Schiedsrichter die ganze Partie hindurch gesehen werden können.</h3>
<p>Wenn ich mich richtig erinnere, führte dann <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:David_Ferrie" target="_blank">diese Konversation</a> hier zu meiner ersten Sperre. Einem Phi darf man nicht die Kompetenz absprechen, da darf es noch so borniert sein. Denn das Phi hatte Freunde &#8211; mächtige Freunde. Da mein Account heute gelöscht ist, kann ich das wohl nicht mehr nachverfolgen.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 3.9</a>: Ein König &#8220;steht im Schach&#8221;, wenn er von einer oder mehreren gegnerischen Figuren angegriffen wird, auch wenn diese selbst nicht ziehen können, weil sie anderenfalls den eigenen König im Angriff stehen lassen oder diesen einem Angriff aussetzen würden.</h3>
<p>Das strukturelle Problem jedoch war, dass ich</p>
<ol>
<li>keinen Regelverstoß erkennen konnte,</li>
<li>grundsätzlich Regeln respektiere und umgekehrt respektiert werden möchte,</li>
<li>als Rechtsanwalt gesteigerten Wert auf ein faires Verfahren lege.</li>
</ol>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 13.4</a>: Der Schiedsrichter kann eine oder mehrere der folgenden Strafen verhängen:  a) eine Verwarnung,</h3>
<p>Man hätte mich auf einen angeblichen Regelverstoß aufmerksam und mich ggf. zur Einsicht bringen können, denn den Vorwurf, Regeln zu brechen, betrachte ich bereits als ehrenrührig genug, sodass es einer Strafe nicht bedurft hätte. Doch hier sah sich ein Admin veranlasst, mich &#8211; einen erwachsenen Menschen, nicht vorbestraft, langjähriger Wikipedianer, gewählte Ausdrucksweise pflegend, offensichtlich von einem Phi nachhaltig provoziert und gequält, bereits in der Defensive befindlich &#8211; wie einen Schuljungen von oben herab nach Gutsherrenart zu maßregeln. Ihm den Mund zu verbieten. Ihn zu zensieren. Ihm angemaßte Macht des korrumpierten Admins zu demonstrieren.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf">Schachregel 4.7</a>: Ein Spieler verliert das Recht, einen Verstoß seines Gegners gegen Artikel 4 zu reklamieren, sobald er absichtlich eine Figur berührt.</h3>
<p>An diesem Tag begriff ich das erste mal, dass Wikipedia keine Plattform für den Austausch von Wissen ist, sondern Politik. Politik aber ist ein schmutziges Geschäft, von dem ich mich bislang aus Gründen der Hygiene ferngehalten hatte.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 5.1 b)</a>: Die Partie ist von dem Spieler gewonnen, dessen Gegner erklärt, dass er aufgebe. Damit ist die Partie sofort beendet.</h3>
<p>Eigentlich bin ich ja nicht der Typ, der so schnell aufgibt. Wenn der Klügere immer nachgibt, wird die Welt von Dummen beherrscht. Der verbliebene Bodensatz von Wikipedianern, der sich mit diesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:JD/macht" target="_blank">seltsamen Machtstrukturen</a> und der widerwärtigen Diskussionskultur arrangiert hat, belegt dies eindrucksvoll, vgl. Stegbauer: <a href="http://www.amazon.de/Wikipedia-R%C3%A4tsel-Kooperation-Christian-Stegbauer/dp/3531165895/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1258284980&amp;sr=8-2" target="_blank">Wikipedia. Das Rätsel der Kooperation</a>.</p>
<h3><a href="http://srk.schachbund.de/deventer/dateien1/FIDE-Regeln_Neu%20deu_2009.pdf" target="_blank">Schachregel 7.1 a)</a>: Wenn während einer Partie festgestellt wird, dass die Anfangsstellung der Figuren falsch war, wird die Partie annulliert und eine neue gespielt.</h3>
<p><object width="425" height="344" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mr83hYL4lbk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="425" height="344" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/mr83hYL4lbk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object><br />
<strong>Nächste Folge: <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/11/16/animal-farm-reloaded-%e2%80%93-der-kompa-und-das-liebe-phi-4/">&#8220;Die Prätorianer des mächtigen Phi&#8221;</a></strong></p>
<p><em>Remember, remember, the fifth of November!</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rechtsstreite mit Wikipedia: Wikimedia im Nicht-Dialog</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/10/rechtsstreite-mit-wikipedia-wikimedia-im-nicht-dialog/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 10:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich einen sachlich hervorragenden Beitrag über die Zustände bei Wikipedia und vor allem über die Arroganz bei Rechtsstreiten gefunden. Das medienrechtliche Problem ist, dass die Wikipedia-Beiträge in den USA gehostet werden, wo man von Deutschland aus nur mit unverhältnismäßigen Schwierigkeiten klagen kann. Um deutsches Recht schert man sich folglich nicht. Auf der deutschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich einen sachlich hervorragenden Beitrag über die Zustände bei Wikipedia und vor allem über die Arroganz bei Rechtsstreiten gefunden. Das medienrechtliche Problem ist, dass die Wikipedia-Beiträge in den USA gehostet werden, wo man von Deutschland aus nur mit unverhältnismäßigen Schwierigkeiten klagen kann. Um deutsches Recht schert man sich folglich nicht.</p>
<blockquote><p><em>Auf der deutschen Seite von Wikipedia wird zwar die Möglichkeit angeboten, sich im Konfliktfall per eMail <span style="font-style: italic;">&#8220;auf informeller Basis auch an eine Gruppe von aktiven deutschsprachigen Benutzern zu wenden&#8221;</span>, wie wir aber aus eigener Erfahrung bestätigen können, erfolgt von dort nicht einmal eine Antwort. </em></p></blockquote>
<p>Ich kann diese Erfahrung leider aus eigener Erfahrung mit Wikimedia e.V. bestätigen. Zwar hatte ich anfangs wenigstens Antworten bekommen, die jedoch ziemlich laienhaft waren und ab Überforderung ausblieben. Diese Vereinsmenschen scheinen sich auch in der Realität für Admins zu halten, die nach Gutsherrenart auf Normalsterbliche mitleidig herabblicken. Sofern überhaupt eine Kommunikation erfolgte, war diese häufig unprofessionell, im Falle des bezahlten(!) Wikimedia-Geschäftsführers denkbar unsouverän.</p>
<p>Selbst der provinziellste Verein muss kommunizieren, solange sich der Gegner an den Kodex der Höflichkeit hält. Diese Kulturtechnik darf ich für meine anwaltlichen Schreiben beanspruchen. Was von Wikimedia kam und wie sie derzeit schweigen, kann man höflich nur noch als &#8220;dumpf&#8221; bezeichnen.</p>
<p>In der Presse verlautbaren die Wikimedia-Leute, sie hätten auf Inhalte keinen Einfluss. Das ist jedoch allenfalls formal richtig, um das Wort &#8220;Heuchelei&#8221; mal zu vermeiden. Mindestens einige der Wikimedia-Leute &#8211; wenn nicht sogar die meisten &#8211; sind nämlich zugleich auch Administratoren, haben also durchaus Kontrollmöglichkeiten, zumal ihr Wort in der Oligarchie-Clique der Wikipedia zwangsläufig Gewicht hätte.</p>
<p>Doch gerade das Ansehen von Admins, also Laien, die sich durch Edits (Löschen!) zu Wächtern emporgedient haben, tendiert immer mehr Richtung Nullpunkt, zumal als Arbeitston dort Gossensprache Usus ist. Mehr noch:</p>
<blockquote><p><em>Auch ist bei Wikipedia seit längerem zu beobachten, dass gerade von &#8220;Administratoren&#8221; Vandalismus an Artikeln in Form von Desinformation und der Verletzung von Marken- Urheber- und Persönlichkeitsrechten betrieben wird. </em></p></blockquote>
<p>Welche Abgründe sich bei Wikipedia auftun, kann man sehr gut aufbereitet bei dem Benutzer &#8220;Brummfuß&#8221; lesen, der sich Gedanken über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Brummfuss" target="_blank">Mobbing im Wiki-Biotop</a> macht. Es ist bezeichnend, dass dieser Benutzer inzwischen &#8220;indefinit gesperrt&#8221; ist.</p>
<p>Wie resistent bzw. hysterisch man bei Wikipedia auf Kritik reagiert, zeigte ja mein &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31457/1.html" target="_blank">Besuch</a>&#8221; letzte Woche, wobei mich das karikaturhafte Gebaren eher amüsierte als betrübte.</p>
<p>Symptomatisch für die Wikipedia ist, dass man dort zwar 2007 ein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Schiedsgericht" target="_blank">Schiedsgericht</a>&#8221; installierte, dieses sich jedoch kürzlich wegen Arbeitsunfähigkeit selbst aufgelöst hat. Die wussten nicht mal, was genau sie eigentlich sollten. Wikipedia ist Scheitern auf einem sehr, sehr niedrigen Niveau und scheint auf Führungsebene für Personen entsprechender Mentalität attraktiv zu sein.</p>
<p>Bei der Quelle für die oben genannten Zitate handelt es sich um einen ausgesprochen sachlichen Beitrag, den vermutlich jedoch viele nicht lesen möchten, da er aus einer <a href="http://die-rote-fahne.eu/headline439.html" target="_blank">politischen Ecke</a> kommt, die sich verhältnismäßig leicht verbrämen lässt. Toleranz ist ja gerade nicht die Stärke des gegenwärtigen Wiki-Adels. Man sollte den Artikel trotzdem sehr genau studieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vogonen in der Wikipedia</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/09/vogonen-in-der-wikipedia/</link>
		<comments>http://www.kanzleikompa.de/2009/11/09/vogonen-in-der-wikipedia/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmanipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Sucht man in der von Wikimedia e.V. gerade gesundgebeteten deutschsprachigen Wikipedia nach &#8220;Vogonen&#8221;, wird man nur auf einen Artikel zum &#8220;Anhalter&#8221; weitergeleitet. In der englischen Wikipedia und in vielen anderen anderer Sprachen sind die Vogonen einen eigenen Eintrag wert. Sowohl die Encyclopedia Galactica, also auch der Hitchhikers Guide Through The Galaxy bieten seit Jahrzehnten Vogonen-Einträge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7kTB_GKQqOo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/7kTB_GKQqOo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Sucht man in der von Wikimedia e.V. gerade <a href="http://blog.wikimedia.de/2009/11/06/fazit-der-podiumsdiskussion/" target="_blank">gesundgebeteten</a> deutschsprachigen Wikipedia nach &#8220;Vogonen&#8221;, wird man nur auf einen Artikel zum &#8220;Anhalter&#8221; weitergeleitet. In der englischen Wikipedia und in vielen anderen anderer Sprachen sind die Vogonen einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vogons" target="_blank">eigenen Eintrag</a> wert. Sowohl die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Encyclopedia_Galactica" target="_blank">Encyclopedia Galactica</a>, also auch der <a href="http://www.bbc.co.uk/cult/hitchhikers/" target="_blank">Hitchhikers Guide Through The Galaxy</a> bieten seit Jahrzehnten <a href="http://www.bbc.co.uk/cult/hitchhikers/guide/vogon.shtml" target="_blank">Vogonen-Einträge</a>.</p>
<p>Die Vogonen sind nicht per se schlecht, aber immer schlecht gelaunt und absolut bürokratisch. Sie zerstören, was sich nicht rechtzeitig in bürokratischer Weise dagegen gewehrt hat und verfügen nur über rudimentäre Fähigkeiten zur Kommunikation.</p>
<p>Ich glaube, dass insbesondere die verbliebenen 5.000 bis 7.000 regelmäßigen Wikipedia-Autoren, vor allem aber die Admins, sich unbedingt mit Vogonen beschäftigen sollten. Im Raster der deutschsprachigen Wikipedia-Bearbeiter, von denen es mal über 800.000 gegeben haben soll, sind diejenigen Autoren verblieben, welche sich in ein schlechtes Arbeitsklima mit autoritären bis totalitären Strukturen einfügen und bereit sind, statt Artikel zu produzieren oder zu retten eine unglaubliche Menge an Zeit und Energie auf niveaufreie Löschdiskussionen zu verwenden. Ob es sich hierbei um die positive Auslese der Gesellschaft handelt, mag jeder selbst entscheiden. Vom Umgangston und der Sprache her zu schließen, die in der Wikipedia seit Jahren gepflegt werden, scheint der Anteil von Akademikern in der Minderheit zu sein.</p>
<p>Tatsache ist, dass dieses ursprünglich wunderbare Projekt des Wissensaustauschs stagniert, die bestehenden Artikel von Hausmeistern wie Trutzburgen gegen Revision verteidigt werden und ein schwer erträglicher Corpsgeist jeden Autor, der sich einen Hauch Selbstachtung bewahren möchte, vergraulen muss. Was ich vor zwei Jahren für Einzelfälle hielt, das bestätigt der Soziologe <a href="http://blog.wikimedia.de/2009/11/06/fazit-der-podiumsdiskussion/" target="_blank">Christian Stegbauer</a>, der von einer <a href="http://www.ad-hoc-news.de/zukunft-wikipedia-verschaerft-artikel-kontrollen--/de/Wirtschaft-Boerse/Arbeit-Soziales/20486282" target="_blank">Oligarchie-Clique</a> spricht. Seine Eindrücke wurden durch die zahlreichen Blog- und Forenpostings der vergangenen Wochen bestätigt.</p>
<p>Seit der denkbar provinziellen Podiumsdiskussion vom letzten Donnerstag und der einhelligen Reaktion hierauf steht fest, dass die deutsche Geschäftsführung zum Eingeständnis einer Krise oder zu einer souveränen Kommunikation mit Kritikern weder willens, noch fähig ist. Alle mir zugetragenen Überlegungen kommen zu dem Schluss, dass es weder einen Fork geben wird, noch eine Reformation. Das Projekt Deutschsprachige Wikipedia ist tot, jeder Versuch, sich geistig hiermit auseinander zu setzen, wird quasi Leichenschändung.</p>
<p>Es bleibt daher nur eine pragmatische Alternative: Lernt englisch und überlasst den Wikipedanten ihre kleine Scheinwelt!</p>
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