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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa - Blog zum Medienrecht</title>
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	<description>Blog zum Medienrecht</description>
	<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 12:53:46 +0000</pubDate>
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		<title>Verkehrte WELT</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 23:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Das Springerpresse-Organ DIE WELT kommentiert die Barnabas-Affäre selbstentlarvend, demonstrierend, wie provinziell dieses überflüssige Blättchen ist. Wenn man schon den Bogen zu China spannt, sollte man ruhig auch die Parallele zur seltsamen Zensur des Bayrischen Rundfunks ziehen, die sich im Internetzeitalter als Farce ausnimmt.
Wie kommen eigentliche unsere Zeitungen auf das schmale Brett, Iran und China Zensur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9ZyjuXPOHqA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/9ZyjuXPOHqA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Springerpresse-Organ DIE WELT <a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6673751/Immer-Aerger-mit-Bruder-Barnabas.html">kommentiert</a> die Barnabas-Affäre selbstentlarvend, demonstrierend, wie provinziell dieses überflüssige Blättchen ist. Wenn man schon den Bogen zu China spannt, sollte man ruhig auch die Parallele zur <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32210/1.html">seltsamen Zensur des Bayrischen Rundfunks</a> ziehen, die sich im Internetzeitalter als Farce ausnimmt.</p>
<p>Wie kommen eigentliche unsere Zeitungen auf das schmale Brett, Iran und China Zensur vorzuwerfen, wenn wir nicht einmal anspruchsvolles politisches Kabarett ungefiltert dem Plebs zumuten wollen? DIE WELT versucht, einen Keil zwischen dem Strauß-Darsteller (Reflex?) und &#8220;Barnabas&#8221; daherzuschreiben - doch auch dieser Kabarettist will im kommenden Jahr <a href="http://www.sueddeutsche.de/75c38p/3250250/Solidaritaet-mit-Lerchenberg.html">nicht ohne Lerchenberg derblecken</a>. Michael Lerchenberg ist mein neuer Held!</p>
<p>Gut, dass die DIE WELT die Pressefreiheit hat, ihren reaktionären Stuss zu verbreiten - und gut, dass ich die Freiheit habe, mir solche Ergüsse zu sparen.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/126/505327/text/">Kommentar</a> der Süddeutschen Zeitung, der wohl lesenswertesten Printzeitung überhaupt.</p>
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		<title>Männer, die auf Ziegen starren und ostdeutsche Jean Michel Jarre-Kassetten-Hörer</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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Inzwischen habe ich mir den aktuellen Kinofilm &#8220;The Men Who Stare At Goats&#8221; angesehen, zu dem ich eine besondere Beziehung habe. Über das dem Film zugrundeliegende Thema, nämlich die Militärhellseher des amerikanischen Geheimdienstes, hatte ich vor genau drei Jahren meinen ersten Beitrag für Telepolis verfasst. Eigentlich war die Veröffentlichung in Telepolis, das ich bis dahin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/rE_YN391WxQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/rE_YN391WxQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Inzwischen habe ich mir den aktuellen Kinofilm &#8220;The Men Who Stare At Goats&#8221; angesehen, zu dem ich eine besondere Beziehung habe. Über das dem Film zugrundeliegende Thema, nämlich die Militärhellseher des amerikanischen Geheimdienstes, hatte ich vor genau drei Jahren meinen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24804/1.html">ersten Beitrag für Telepolis</a> verfasst. Eigentlich war die Veröffentlichung in Telepolis, das ich bis dahin mit Begeisterung nur las, die Zweitverwertung dieses Artikels, denn ursprünglich stammte der Beitrag aus einer Serie für eine Fachzeitschrift, in welcher ich die Rezeption von Phänomenen untersuchte, welche viele als übersinnlich wahrnehmen. Da ich mich aus Interesse seit Jahren in die Geschichte der Geheimdienste eingelesen hatte, war für mich Telepolis wie geschaffen, mal einen Output für meine spleenigen Themen zu finden. Ohne diese Nachfrage hätte ich nie die Zeit gefunden, etwa so ambitionierte Sachen wie eine <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30812/1.html">Lemnitzer-Biographie</a> zu schreiben - Dinge, von denen ich meine, dass sie geschrieben werden sollten, wenn vielleicht auch von einem helleren Kopf als meinem.</p>
<p>Die damals begonnene Zusammenarbeit mit Telepolis als aktiver Publizist hat mir durchaus geholfen, die Situation von Journalisten besser nachvollziehen zu können. Recherchefehler sind nun mal betriebsbedingt kaum auszuschließen. Mein letzter (und wohl schwächster) Beitrag etwa, der etwas unter Zeitdruck entstand, behandelte einen künstlerischen Jux des Synthesizer-Pioniers Jean Michel Jarre. In einer Randbemerkung adaptierte ich die in der Süddeutschen Zeitung gelesene Behauptung, Jarre sei in Osteuropa aus politischen Gründen verboten gewesen. Sofort erhob sich im Telepolis-Leserforum ein Wehgeschrei ostdeutscher Jean Michel Jarre-Fans, die sich mit Stolz ihres Hörens der JMJ-Kassetten erinnerten. Mein Kommentar wäre &#8220;ein Stich ins Herz&#8221; gewesen. Nun wollte ich mir ganz bestimmt keine JMJ-Fans zum Feind machen, doch mein Versuch, beim Jarre-Management Klärung herbeizuführen, blieb bislang unergiebig. Jetzt weiß ich wenigstens, wie sich die BILD-Zeitungsleute fühlen müssen, wenn ihnen der Niggemeier hinterputzt &#8230; <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
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		<title>Plattmacher plattgemacht: juristisches Buch zensiert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:31:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein kritisches Buch über die Realität des Insolvenzrechts wurde in der gegenwärtigen Auflage durch einstweilige Verfügung verboten, weil da jemand ein Bild mitgenommen haben soll, das ihm angeblich geschenkt worden sei, das er aber wieder zurückgegeben habe &#8230; Mal wieder ganz großer Sport!
Ich werde es mir wohl demnächst mal anschaffen!
Andree Wernicke: Kartell der Plattmacher.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kritisches Buch über die Realität des Insolvenzrechts wurde in der gegenwärtigen Auflage durch einstweilige Verfügung <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,3051720">verboten</a>, weil da jemand ein Bild mitgenommen haben soll, das ihm angeblich geschenkt worden sei, das er aber wieder zurückgegeben habe &#8230; Mal wieder ganz großer Sport!</p>
<p>Ich werde es mir wohl demnächst mal anschaffen!</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Kartell-Plattmacher-InsolvenzeMilliarden-versenkt-werden/dp/3430200946">Andree Wernicke: Kartell der Plattmacher.</a></p>
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		<title>OLG Düsseldorf erlaubt versteckte Kamera in Arztpraxis, wenn verfremdet</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 16:36:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[RTL konnte in der Berufung einen Sieg für die Pressefreiheit verbuchen. Der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Arztes sind bei Dreh mit versteckter Arztpraxis offenbar dann nicht rechtswidrig, wenn der Arzt nicht individualisiert werden kann. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor.
Problematisch dürfte sein, dass künftig Ärzte mit entsprechenden Drehs rechnen müssen, was sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>RTL konnte in der Berufung einen <a href="http://www.presseportal.de/pm/7847/1574094/rtl_television_gmbh">Sieg für die Pressefreiheit</a> verbuchen. Der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte des Arztes sind bei Dreh mit versteckter Arztpraxis offenbar dann nicht rechtswidrig, wenn der Arzt nicht individualisiert werden kann. Die schriftliche Urteilsbegründung liegt noch nicht vor.</p>
<p>Problematisch dürfte sein, dass künftig Ärzte mit entsprechenden Drehs rechnen müssen, was sich auf das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient auswirken könnte.</p>
<blockquote><p>UPDATE</p>
<p>RTL versuchte es auch mit einer anderen hier bereits thematisierten Sache mit der Berufung, machte jedoch eine <a href="http://www.dwdl.de/story/25103/rtlurteile_ein_sieg_und_eine_niederlage_fr_den_sender/">Bauchlandung</a>. Darüber gab es freilich keine so laute Pressemeldung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Kabarettist Jürgen Beckers Auftritt in Brilon juristisch attackiert</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/03/08/kabarettist-jurgen-beckers-auftritt-in-brilon-juristisch-attackiert/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Der durch seine regelmäßigen Auftritte im WDR bekannte Kabarettist Jürgen Becker trat im Provinznest Brilon auf. Im Vorfeld hatten Frömmler offenbar allen Ernstes versucht, mit einstweiligen Verfügungen gegen den kirchenkritischen Kabarettisten vorzugehen. Tatsächlich hatte ein Kölner Pfaffe mal Becker erfolgreich etwas untersagen lassen. In Sachen Zensur haben die Index-Leute ja eine reichhaltige Erfahrung.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="320" height="265" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3Dyomo2BOK4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="320" height="265" src="http://www.youtube.com/v/3Dyomo2BOK4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Der durch seine regelmäßigen Auftritte im WDR bekannte Kabarettist<a href="http://www.juergen-becker-kabarettist.de/pages/live_tourtermine.html"> Jürgen Becker</a> <a href="http://www.derwesten.de/staedte/brilon/Juergen-Becker-serviert-kabarettistische-Goetterspeise-id2686104.html">trat im Provinznest Brilon</a> auf. Im Vorfeld hatten Frömmler offenbar allen Ernstes versucht, mit einstweiligen Verfügungen gegen den kirchenkritischen Kabarettisten vorzugehen. Tatsächlich hatte ein <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/urteil_aid_64718.html">Kölner Pfaffe</a> mal Becker erfolgreich etwas untersagen lassen. In Sachen Zensur haben die Index-Leute ja eine reichhaltige Erfahrung.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Foto im Gerichtssaal: Buske zeigt sein Gesicht!</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/03/05/foto-im-gerichtssaal-buske-zeigt-sein-gesicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:11:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Pressekammer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz schnell klicken, bevor die Hamburger Pressekammer in eigener Sache eine einstweilige Verfügung erlässt! Auf einem der Bilder kann man die drei Richter in Action sehen, darunter auch den sagenumwobenen Herr Buske, dessen Löwenmähne von weitem wie eine Perücke eines englischen Lordrichters aussieht &#8230;  
Wie man dem Bericht entnehmen kann, hat die Hamburger Pressekammer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz schnell <a href="http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=59400">klicken</a>, bevor die Hamburger Pressekammer in eigener Sache eine einstweilige Verfügung erlässt! Auf einem der Bilder kann man die drei Richter in Action sehen, darunter auch den sagenumwobenen Herr Buske, dessen Löwenmähne von weitem wie eine Perücke eines englischen Lordrichters aussieht &#8230; <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie man dem Bericht entnehmen kann, hat die Hamburger Pressekammer <strong>zwei Stunden lang Zeugen vernommen</strong>. Normalerweise wird die Einvernahme von präsenten Zeugen im Widerspruchsverfahren zu einstweiligen Verfügungen dort immer aus irgendwelchen Gründen abgelehnt. Ein bekannter Gerichtsbeobachter behauptete mal sogar, das hätte er nie erlebt. Ich auch nicht. Diesen Monat habe ich in Hamburg einen Termin, bei dem Zeugen in Manschaftsstärke anreisen werden. Trotzdem haben die unsere Sache nur auf eine Viertelstunde terminiert. Vor Gericht sind alle gleich, manche halt gleicher.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>LG Hamburg Stegner ./. Carstensen: Der Widerspenstigen Zähmung</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/03/05/lg-hamburg-stegner-carstensen-der-widerspenstigen-zahmung/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Stegner erschien überraschend persönlich in der Pressekammer, um seine Ehre als nicht bettelnder Politiker sowie die bereits errungene einstweilige Verfügung gegen den redseligen Landesvater zu verteidigen. Carstensen machte Ernst und ließ sich von Prinz vertreten. Der frühere Familienrichter Buske wirkte offenbar väterlich auf einen Vergleich hin, dem zufolge man über das Telefonat Stillschweigen bewahre, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stegner <a href="http://www1.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/stegner272.html">erschien</a> überraschend persönlich in der Pressekammer, um seine Ehre als nicht bettelnder Politiker sowie die bereits errungene einstweilige Verfügung gegen den redseligen Landesvater zu verteidigen. Carstensen machte Ernst und ließ sich von Prinz vertreten. Der frühere Familienrichter Buske <a href="http://dejure.org/gesetze/StGB/201.html">wirkte</a> offenbar väterlich auf einen Vergleich hin, dem zufolge man über das Telefonat Stillschweigen bewahre, dem die Parteien zustimmten.</p>
<p>Weitere Einzelheiten hat noch das <a href="http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1408979/Rechtstreit-um-Diffamierungen-zwischen-Stegner-und-Carstensen.html">Hamburger Abendblatt</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Barnabas derbleckt nicht mehr</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/03/05/baranabas-derbleckt-nicht-mehr/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 15:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Beim Nockerberg verglich Kabarettist Michael Lerchenberg alias &#8220;Barnabas&#8221; geunkt, Westerwelle wolle nun alle Hartz-IV-Empfänger in einem  mit Stacheldraht umgebenen Lager in Ostdeutschland sammeln. Über dem  Eingang stehe &#8220;in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen&#8221;. Anschließend überreichte er die Bayrische Verfassung, die in Art. 168 Arbeitsunfähigen Fürsorge garantiert.
Bei Nazi-Vergleichen versteht die ehemalige Spaßpartei, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="295" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tgWSHqUxvbY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="295" src="http://www.youtube.com/v/tgWSHqUxvbY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Beim Nockerberg verglich Kabarettist Michael Lerchenberg alias &#8220;Barnabas&#8221; geunkt, Westerwelle wolle nun alle Hartz-IV-Empfänger in einem  mit Stacheldraht umgebenen Lager in Ostdeutschland sammeln. Über dem  Eingang stehe &#8220;in eisernen Lettern: Leistung muss sich wieder lohnen&#8221;. Anschließend überreichte er die Bayrische Verfassung, die in Art. 168 Arbeitsunfähigen Fürsorge garantiert.</p>
<p>Bei Nazi-Vergleichen versteht die ehemalige Spaßpartei, in der nach dem Krieg viele fragwürdige Gestalten unter noch fragwürdigeren Ritualen untergekommen waren, natürlich keinen Spaß. <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/muenchen/949/505154/text/">Barnabas blieb nur der Rücktritt.</a></p>
<p>Eine Veranstaltung, bei der sich Spitzenpolitiker direkt mit scharfem politischen Kabarett konfrontiert werden und den Spott sportlich ertragen, wäre in Hamburg nahezu unvorstellbar. Selbst der in der Karnevalshochburg sozialisierte Spaßpolitiker Westerwelle scheint überfordert zu sein, hat sich nicht einmal hingetraut. Umgekehrt kann man den eigentlich nur noch mit Humor ertragen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>BVerfG zu mehrdeutigen Äußerungen</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/03/05/bverfg-zu-mehrdeutigen-auserungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>

		<category><![CDATA[Medienrecht]]></category>

		<category><![CDATA[Meinungsfreiheit]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht hat am 04.02.2010 ein wichtige Entscheidung zur Beurteilung mehrdeutiger Äußerungen (BVerfG, 1 BvR 369/04 vom 4.2.2010) verkündet, in der es um ausländerfeindliche Pöbelei dreier Deutschtümler ging, die in drei Instanzen als Volksverhetzung beurteilt wurde.
Das Gericht hat die Verurteilung aufgehoben und zurück ans Eingangsgericht verwiesen. In der Begründung heißt es unter anderem:
Voraussetzung jeder rechtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht hat am 04.02.2010 ein <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100204_1bvr036904.html">wichtige Entscheidung zur Beurteilung mehrdeutiger Äußerungen</a> (BVerfG, 1 BvR 369/04 vom 4.2.2010) verkündet, in der es um ausländerfeindliche Pöbelei dreier Deutschtümler ging, die in drei Instanzen als Volksverhetzung beurteilt wurde.</p>
<p>Das Gericht hat die Verurteilung aufgehoben und zurück ans Eingangsgericht verwiesen. In der Begründung heißt es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Voraussetzung jeder rechtlichen Würdigung von Meinungsäußerungen ist zum  einen, dass ihr Sinn zutreffend erfasst worden ist. Die Deutung des  objektiven Sinngehalts einer Meinungsäußerung ist unter Berücksichtigung  der Umstände des Einzelfalls aus der Sicht eines unvoreingenommenen und  verständigen Durchschnittspublikums zu ermitteln (vgl. <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE  93, 266 &lt;295&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->114,  339 &lt;348&gt;<!--/linkkennzeichnung-->). Hierbei dürfen die Gerichte  der Meinungsäußerung keine Bedeutung beilegen, die sie objektiv nicht  hat, und im Fall der Mehrdeutigkeit nicht von der zur Verurteilung  führenden Deutung ausgehen, ehe sie andere Deutungsmöglichkeiten mit  tragfähigen Gründen ausgeschlossen haben.</p></blockquote>
<p>Zwar lag dem Fall eine strafrechtliche Beurteilung zugrunde und die Beschwerdeführer sind alles andere als sympathisch. Doch wenn das Bundesverfassungsgericht von der <strong>&#8220;Voraussetzung jeder rechtlichen Würdigung von Meinungsäußerungen&#8221;</strong> spricht, dann stellt sich die überfällige Frage, ob damit die Hamburger Bräuche der &#8220;Stolpe-Rechtsprechung&#8221; zu vereinbaren sind.</p>
<p>Bei zivilrechtlichen Unterlassungsbegehren wird einer mehrdeutigen Äußerung seit &#8220;Stolpe&#8221; grundsätzlich die Interpretation zugrundegelegt, die das Persönlichkeitsrecht eines Klägers (theoretisch) verletzt, selbst wenn sie definitiv nicht gemeint war.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht sagt aber im Bezug auf die Abwägung der Menschwenwürde (Art.1 GG) zur Meinungsfreihet (Art. 5 GG) noch etwas anders Hochinteressantes:</p>
<blockquote><p>Da aber nicht nur einzelne, sondern sämtliche Grundrechte  Konkretisierungen der Menschenwürde sind, bedarf es stets einer  sorgfältigen Begründung, wenn angenommen werden soll, dass der Gebrauch  eines Grundrechts auf die unantastbare Menschenwürde durchschlägt (vgl.  <!--linkkennzeichnung-->BVerfGE 93, 266 &lt;293&gt;;<!--/linkkennzeichnung--> <!--linkkennzeichnung-->107, 275 &lt;284&gt;<!--/linkkennzeichnung-->).  Die Gerichte haben diesen die Belange der Meinungsfreiheit  verdrängenden Effekt bei der Normauslegung insbesondere von  Straftatbeständen zu beachten (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des  Ersten Senats vom 25. März 2008 - 1 BvR 1753/03 -, NJW 2008, S. 2907  &lt;2909&gt;).</p></blockquote>
<p>Kern der aktuellen Entscheidung ist allerdings, dass das Gericht in der von den Fachgerichten geleisteten Auslegung der Äußerungen noch keinen Nachweis sieht, dass eine Verletzung der Menschenwürde vorliege:</p>
<blockquote><p>Ausgehend von dem Erfordernis einer besonders sorgfältigen Prüfung für  die Annahme einer Menschenwürdeverletzung darf aus der Pauschalität  einer verbalen Attacke nicht ohne weiteres auf ein Verächtlichmachen  geschlossen werden, das den Betreffenden ihre Anerkennung als Person  abspricht.</p></blockquote>
<p>Sowie:</p>
<blockquote><p>Die Strafgerichte müssen jedoch im Interesse des materiellen  Grundrechtsschutzes durch Offenlegung der für den Ausgang der Abwägung  maßgebenden Gründe in einer der verfassungsgerichtlichen Prüfung  zugänglichen Weise erkennen lassen, dass in die Abwägung die dafür  erheblichen Umstände eingestellt worden sind oder warum hierfür im  Einzelfall etwa wegen einer Antastung der Menschenwürde kein Raum mehr  war (vgl. zuletzt: BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom  25. März 2008 - 1 BvR 1753/03 -, NJW 2008, S. 2907 &lt;2909&gt;; vgl.  auch die einschlägige fachgerichtliche Rechtsprechung zur Subsumtion der  Parole „Ausländer raus“ unter § 130 StGB - Nachweise oben III 3 a bb  a.E.). Den Anforderungen an eine besonders sorgfältige Prüfung der  Menschenwürdeverletzung, wie sie verfassungsrechtlich geboten ist,  genügt dies nicht.</p></blockquote>
<p>Summ summarum: Die fragliche Pöbelei KANN menschenrechtsfeindlich interpretiert werden, sie MUSS es aber NICHT.</p>
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		<title>LG Hamburg: NDR darf NATO-Dienstleister nicht des Drogenschmuggelns verdächtigen</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>

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		<category><![CDATA[einstweilige Verfügung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer einstweiligen Verfügung hat heute das Landgericht Hamburg (Pressekammer) dem NDR verboten, die Firma Ecolog des Drogenschmuggelns und der Nähe zur Organisierten Kriminalität zu verdächtigen. Schnell den Link checken, bevor er weg ist! Ansonsten hier. Sicher wird sich das alles als Irrtum oder böses Gerücht aufklären! Wie gut, dass uns das Landgericht Hamburg vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer einstweiligen Verfügung hat heute das Landgericht Hamburg (Pressekammer) dem NDR <a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-03/16305011-landgericht-hamburg-verbietet-ndr-beanstandete-berichterstattung-vorwuerfe-gegen-ecolog-ag-sind-haltlos-007.htm">verboten</a>, die Firma <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/isafafghanistan106.html">Ecolog</a> des Drogenschmuggelns und der Nähe zur Organisierten Kriminalität zu verdächtigen. Schnell den Link checken, bevor er weg ist! Ansonsten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ecolog#Drogenschmuggel_und_Geldw.C3.A4sche">hier</a>. Sicher wird sich das alles als Irrtum oder böses Gerücht aufklären! Wie gut, dass uns das Landgericht Hamburg vor eigenen Irrtümern bewahrt!</p>
]]></content:encoded>
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