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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa &#187; Zeugen</title>
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	<description>Blog zum Medienrecht</description>
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		<title>Wallraff unplugged</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 22:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Buskeismus.de-Betreiber Rolf Schälike, bekannt für seine emprischen juristischen Studien, hat sich letzten Freitag in die drei Wallraff-Verhandlungen am Landgericht Köln eingeschlichen. Wie Wallraff benutzte der Blogger gewiefte Tarnung und verkleidete sich geschickt als Markus Kompa. Hier nun die ganze Steno-Wahrheit: Verhandlung gegen Wallraff Verhandlung gegen Wallraffs Kollegen Verhandlungen gegen den SWR mit Gaststar Wallraff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="479" height="292" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/kLVScvzSu3U?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="479" height="292" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/kLVScvzSu3U?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Der Buskeismus.de-Betreiber Rolf Schälike, bekannt für seine emprischen juristischen Studien, hat sich letzten Freitag in die drei Wallraff-Verhandlungen am Landgericht Köln eingeschlichen. Wie Wallraff benutzte der Blogger gewiefte Tarnung und verkleidete sich geschickt als Markus Kompa. Hier nun die ganze Steno-Wahrheit:</p>
<ol>
<li><a href="http://buskeismus-lexikon.de/28_O_999/11_-_06.01.2012_-_G%C3%BCnter_Wallraff_wird_zum_Vergleich_gezwungen">Verhandlung gegen Wallraff</a></li>
<li><a href="http://buskeismus-lexikon.de/28_O_1005/11_-_06.01.2012_-_Insolvente_Gro%C3%9Fbaeckerei_und_Firmeneigentuemer_klagen_gegen_einen_Arbeiter">Verhandlung gegen Wallraffs Kollegen</a></li>
<li><a href="http://buskeismus-lexikon.de/28_O_968/11_-_06.01.2012_-_SRW_muss_f%C3%BCr_Wallraffs_Undercover-Gesch%C3%A4ft_gerade_stehen">Verhandlungen gegen den SWR mit Gaststar Wallraff als &#8220;Zeuge&#8221;</a></li>
</ol>
<p>Die dritte Verhandlung hat fast Theater-Qualität. Vielleicht spielt es ja irgendeiner mal nach oder so &#8230;</p>
<p>UPDATE: <a href="http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=216">Sicht des Verfügungsklägers</a> via Höcker Rechtsanwälte</p>
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		<title>Sparbrötchen ./. SWR – Wallraff haut nicht nur auf die Kacke, sondern auch auf Anwälte</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 15:34:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bisher geschah: Sparbrötchen ./. Wallraff Sparbrötchen ./. Sklave Seinen stärksten Auftritt hatte Wallraff an diesem Kölner Verhandlungstag in seiner Rolle als Zeuge – das macht er ja seit 40 Jahren, wenn auch normalerweise verdeckt. Der SWR war mit seinem Justiziar Dr. Härtel sowie seinem Stammanwalt Prof. Dr. Burkhardt vertreten, die keinen Zweifel an ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="519" height="316" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/5FPIxPb59gw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="519" height="316" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/5FPIxPb59gw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Was bisher geschah:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.kanzleikompa.de/2012/01/06/sparbrotchen-wallraff/">Sparbrötchen ./. Wallraff</a></p>
<p style="padding-left: 30px;"><a href="http://www.kanzleikompa.de/2012/01/07/sparbrotchen-sklave/">Sparbrötchen ./. Sklave</a></p>
<p>Seinen stärksten Auftritt hatte Wallraff an diesem Kölner Verhandlungstag in seiner Rolle als Zeuge – das macht er ja seit 40 Jahren, wenn auch normalerweise verdeckt.</p>
<p>Der SWR war mit seinem Justiziar Dr. Härtel sowie seinem Stammanwalt Prof. Dr. Burkhardt vertreten, die keinen Zweifel an ihrem Obsiegen erkennen ließen.</p>
<p>Dem SWR sollte unter anderem die Veröffentlichung von Video-Aufnahmen untersagt werden, die Wallraff wohl mit versteckter Kamera gefertigt hatte. Diese waren zur Illustration eines Berichts über den <a href="http://www.rhein-zeitung.de/regionales/bad-kreuznach_artikel,-Verhandlungstermin-geplatzt-Wallraff-Prozess-verzoegert-sich-weiter-_arid,323815.html">Strafprozess wegen des Vorwurfs fahrlässiger Körperverletzung</a> gegen den Back-Unternehmer in Bad Kreuznach eingesetzt worden.</p>
<p>Zweifelhaft war zunächst die Aktivlegitimation einer der Kläger, nämlich eine GmbH &amp; Co. KG in Liquidation. Diese hatte am fraglichen Grundstück kein Eigentum mehr, so dass für sie ein Verstoß gegen das Hausrecht insoweit künftig eigentlich gar nicht mehr möglich war.</p>
<p>Das Gericht tendierte dazu, dass ein Hausrecht wohl wegen eines die Öffentlichkeit wesentlich berührenden Missstandes, der durch die verdeckten Aufnahmen aufgedeckt werden könnte, gerechtfertigt war. Hier dürfte eine gewisse <a href="http://www.telemedicus.info/urteile/Presserecht/Vertraulichkeit-der-Redaktionsarbeit/181-BVerfG-Az-1-BvR-27281-Wallraff-I.html">Wallraff-Entscheidung</a> eine Rolle gespielt haben &#8230;</p>
<p>Fraglich war weiterhin, ob die abgebildeten Szenen geeignet waren, um über den Strafvorwurf zu berichten, da die konkret verwendeten 10 Sekunden nicht in den Tatvorwurf eingeflossen waren. Doch auch insoweit tendierte das Gericht zur Annahme eines ausreichenden Bezugs in einen Gesamtzusammenhang und verwies auf die <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg10-081.html">Genmilch-Entscheidung des BVerfG</a>.</p>
<p>Nächster Punkt war ein angeblich erzeugter Eindruck, die Verzögerung des Strafverfahrens von etwa zwei Jahren beruhe (alleine) auf dem Verhalten des Angeklagten. Das Gericht hatte bereits Zweifel, ob dieser Eindruck überhaupt erzeugt wurde – und wenn ja, ob dieser denn von der Hand zu weisen wäre. Der Verteidiger hatte innerhalb zwölf Monaten sechs Befangenheitsgesuche gestellt. Kläger-Anwalt Höcker wies den Verdacht des Taktierens als absurd zurück. Der Verteidiger hätte definitiv Anlass gehabt und würde nicht leichtfertig Befangenheitsgesuche stellen, derartiges hätte der überhaupt noch nie tun müssen. Der Richter sei durch den Anruf des prominenten Wallraff für diesen eingenommen worden. Die weiteren Verzögerungen durch Vertagungsanträge seien neben dem Urlaub des Verteidigers vor allem dessen krankheitsbedingter Reiseunfähigkeit nachvollziehbar begründet gewesen. Er könne sich nicht vorstellen, dass ein Anwalt mit einem Gefälligkeitsattest simulieren würde. (Nicht gestellt wurde die Frage, warum bei einem angeblich lächerlichen Tatvorwurf kein anderer Verteidiger bemüht wurde.)</p>
<p>Der dritte Punkt betraf Aufnahmen, in denen <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=xws21Cm9mQI#t=333s">Wallraff nach einem Unfall in der Großbäckerei eine Wunde präsentierte</a>, aus der eine Flüssigkeit lief. Hier gab die Klägerseite die Verschwörungstheorie aus, es könne sich hierbei um eine gestellte Aufnahme handeln. Wallraff sei bekannt dafür, dass er sich tarne und mit Maskenbildnern arbeite. Es sei seltsam, dass die Flüssigkeit aus Wallraffs Wunde nicht von dessen Hemd aufgesogen worden sei. Auf der Aufnahme sei ein verdächtiges Kabel zu sehen.</p>
<p>Wäre dieses Kabel in Wirklichkeit ein Schlauch gewesen, der mit mit einer aus dem Schminkkasten stammenden Wundenattrappe verbunden gewesen wäre, so wäre dieser wohl kaum auf eine gesendete Aufnahme gelangt. Offensichtlich gehörte er zur im Ärmel versteckten Aufnahmetechnik. Trotz der lächerlichen Vorwürfe wurde Wallraff zur Beweisaufnahme gerufen.</p>
<p>Der Zeuge Wallraff hatte bereits von dem seltsamen Vorwurf erfahren, kam geladen in den Saal, fuhr den ihm persönlich bekannten Anwalt Höcker energisch an und bezeichnete den Vorwurf als „Scheiße“. Selbst bei der Vernehmung zur Person nahm der temperamentvolle Journalist immer wieder der Vorsitzenden das Heft aus der Hand und zog eine Show ab. Wallraff schilderte fünf aus Verbrennungen an Blechen resultierende Wunden, präsentierte Fotos seiner Mensuren und entkleidete am Richtertisch seinen Arm.</p>
<p>Zur Augenscheinnahme am Richtertisch gesellten sich die Anwälte, so dass Wallraff es nicht lassen konnte, unter erneuter Bekundung seiner Entrüstung ob der Ungeheuerlichkeit einer ihm unterstellten Inszenierung dem Klägeranwalt Höcker einen Klaps zu verpassen und von ihm eine Entschuldigung zu fordern. „Wallraff hat mich geschlagen! Sie sind meine Zeugen!“ wandte sich nun auch Höcker zu den Journalisten. Wallraff verteidigte sich ebenfalls zum Publikum gedreht, er habe ihn nur gestreichelt und grummelte despektierlich über Anwälte. Die Leute hatten ihren Spaß.</p>
<p>Nachdem wieder der erforderliche Sicherheitsabstand hergestellt worden war, versuchte Höcker weiterhin, die These einer Inszenierung durch Detailfragen zu untermauern und den Zeugen in Widersprüche zu verstricken, wobei Wallraff mehrfach ausflippte. Der Zeuge berichtete unwidersprochen, dass es trotz der häufigen Verletzungen keinen Verbandskasten gegeben habe. Bei einem Unfall sei Blut auf die Brötchen getropft, die dann in den Handel gelangt seien. In der Zeit hätte es in Berlin dann wohl blutige Brötchen gegeben. (Beim Genuss von Berlinern muss das Rote also nicht immer Marmelade sein &#8230;) Die ekligsten hätte er noch gar nicht erzählt. Auf Nachfrage erklärte der Zeuge, er hätte „den Teufel getan“, das zu melden oder Brötchen vom Band wegzuschmeissen, denn das wäre als Ungeschicklichkeit ausgelegt worden und seine Tätigkeit wäre dann beendet gewesen.</p>
<p>Während der Zeugenbefragung kam man immer wieder vom Beweisthema ab, sodass Wallraff den neugierigen Klägeranwälten vorschlug, doch einfach sein Buch zu lesen, er scheine gerne ein Exemplar.</p>
<p>Die Parteien stellten die Anträge, über die am 20.01.2012 entschieden werden wird.</p>
<p>Nach Schluss der mündlichen Verhandlung reichte der Kölner Anwalt Höcker dem Kölner Journalisten Wallraff die Hand. Pack schläjscht süsch, Pack verdräjscht süsch! Läwe un Läwe losse! Et kütt, wie et kütt.</p>
<p>UPDATE: <a href="https://www.taz.de/Wallraff-vor-Gericht/!85221/">TAZ</a></p>
<p>UPDATE: <a href="http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=216">Sicht des Verfügungsklägers</a> via Höcker Rechtsanwälte</p>
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		<title>Sparbrötchen ./. Wallraff</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 21:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Wie hier mehrfach berichtet, hatte ein Unternehmer einen Weg gefunden, wie man den LIDL-Konzern mit konkurrenzfähig preiswerten Brötchen beliefert: Sparen an Produktionsmitteln und Humankapital.</p>
<p>Enthüllungs-Journalist Günter Wallraff hatte in einer Undercover-Reportage mit zum Teil versteckter Kamera gedreht und war Zeuge unfassbarer Vorgänge geworden. Aus Kostengründen seien keine gebotenen Reparaturen oder neue Bleche angeschafft worden. Wallraff und ein ebenfalls verklagter Arbeitskollege hatten u.a. geschildert, es sei immer wieder zu Verbrennungen gekommen. Es hätte nicht ausreichend intakte Handschuhe gegeben, mit denen etwa im Fall eines häufig auftretenden Defekts des Laufbandes die Backbleche hätten vom Band genommen werden können. Das Strafverfahren in Bad Kreuznach verzögerte sich aus diversen Gründen über Jahre hinweg, was Wallraff für eine Strategie der Verteidigung hält. Zwischenzeitlich meldete die Firma Insolvenz an.</p>
<p>Im Oktober 2011 wiederholte Wallraff einige Äußerung über verbrannte Mitarbeiter bei <a href="http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/561146_hart-aber-fair/8630292_hier-stehe-ich-ich-kann-nicht-anders">„Hart, aber fair“</a> (ab 44. Minute), formulierte jedoch über „<span style="text-decoration: underline;">alle</span>&#8221; Kollegen. Zudem zitierte er diese mit dem Begriff „Sklavenarbeit“ und äußerte, der Unternehmer versuche, sich seiner Gerichtsbarkeit bzw. seiner Verurteilung durch Befangenheitsanträge zu entziehen.</p>
<p>Der Unternehmer, der Wallraff zufolge seine Erklärungen von Teneriffa aus abgibt, heuerte den Kachelmann-Anwalt Prof. Dr. Ralf Höcker an, der die undankbare Aufgabe hatte, gegen die Ikone des Enthüllungsjournalismus, dessen Arbeitskollegen und den SWR einstweilige Verfügungen zu beantragen und Klage zu erheben. Wallraff zu verklagen gehört aber nun einmal zu den Dingen, die man einfach nicht tut, &#8211; insbesondere dann, wenn man etwas unter dem Deckel halten will. Der Streisand-Effekt scheint sich noch immer nicht hinreichend genug herumgesprochen zu haben. Schon allein deshalb war dieser Prozess von pädagogisch hohem Wert – und Wallraff hatte seine Bühne:<span id="more-4974"></span></p>
<p>Bereits im Gerichtsfoyer, wo die zahlreichen TV-Kameras noch zugelassen waren, gab der temperamentvolle Wallraff routiniert eine Pressekonferenz und wetterte u.a. gegen Anwalt Höcker persönlich, dessen Handeln &#8220;ethisch nicht vertretbar&#8221; sei. Das Gericht war auf den Ansturm der zahlreich Journalisten logistisch nicht vorbereitet, auch der Wechsel in einen angeblich größeren Saal brachte wenig. Höcker und sein Kanzleikollege Engel waren um das Himmelfahrtskommando nicht zu beneiden, die Presse hatte ihre ganze Solidarität aufgeboten und signalisierte stoisch schweigend, was sie von der Aktion hielt. Wallraff hatte etliche präsente Zeugen mitgebracht, den Medienvertretern sollte schließlich etwas geboten werden. Wallraff bezeichnete die Recherche als die schlimmste Erfahrung seines Lebens, abgesehen von „Ganz unten“ als Türke Ali.</p>
<p>Als Gastgeberin fungierte die Vorsitzende der Kölschen Pressekammer Frau Reske, die inzwischen zu einem ausgesprochen souveränen Verhandlungsstil gefunden hat. Wallraff ließ sich von seinem langjährigen Anwalt Helmuth Jipp vertreten, der mit hanseatischer Gelassenheit den Gegner ausreden und auflaufen ließ, um dann wie ein Helmuth Schmidt schneidige Präzisionsschüssen zu setzen. Höcker hatte in der Nacht noch einen Schriftsatz zu faxen versucht, wobei es zu Problemen gekommen sein muss. Auch waren einige Dokumente aus Rücksicht auf Wallraffs Mitteilungsfreudigkeit geschwärzt – was sie aus Sicht von Frau Reske unbrauchbar machte. Auch seien die Rechnungen, mit denen die angeblichen Reparaturen glaubhaft gemacht worden, nicht nachvollziehbar, die Summen würden nicht stimmen, eines der Dokumente sei keine Rechnung, sondern eine Gutschrift, Rechnungen für Sanitärverbrauchsmaterial hätten schwerlich etwas mit Fließbandarbeit zu tun. Auch sonst wiesen aus ihrer Sicht Vortrag und Glaubhaftmachung Lücken auf, so dass Höcker improvisieren musste. Der Unternehmer hatte übrigens gekniffen und verfolgte den Prozess wohl von der Insel.</p>
<p>Wallraff hatte bei „Hart, aber fair“ in freier Rede gesagt:</p>
<blockquote><p>„Die Kollegen, mit denen ich dort arbeitete, wir hatten alle Verbrennungen.“</p></blockquote>
<p>Höcker bot zwei Zeugen auf, die sich im Betrieb nicht verbrannt hätten und verwies darauf, dass derartige Betriebsunfälle in jeder Bäckerei an der Tagesordnung seien, es handele sich um eine Petitesse. Wallraff übertreibe, weil er sein Buch verkaufen wolle. Nachdem er seine Äußerung von „fast“ alle auf „alle“ geändert habe, sei eine Grenze überschritten worden und man habe sich fragen müssen, welche Übertreibung als nächstes komme, etwa statt „Verbrennung“ künftig „schwere Verbrennung“. Wallraff verbringe viel Zeit, um auf LIDL einzudreschen, wolle hier mit Pauken und Trompeten Trara zu machen. Das war der Moment, als Wallraff erstmals zu Schnauben begann.</p>
<p>Zudem hätte Wallraff gesagt oder angedeutet, der Unternehmer habe versucht, sich seiner „Verurteilung“ zu entziehen. Bei dem Strafverfahren in Bad Kreuznach habe der Richter dreimal angeboten, nach <a href="http://dejure.org/gesetze/StPO/153a.html">§ 153a StPO</a> einzustellen, was für einen unklaren Tatvorwurf oder geringste Schuld spreche. Auch habe es weitere Vorschläge gegeben. Das entspreche rechtlich nicht einmal eine Parkknolle. Selbst diesen milden Sanktionen habe sich sein Mandant nicht gebeugt, weil dieser unschuldig sei. Die Verzögerungen hätte zudem sein Mandant nicht zu verantworten, woraufhin ihn die Vorsitzende an die Befangenheitsanträge erinnerte.</p>
<p>Wallraffs Anwalt Jipp fand Höckers Vortrag nur mäßig prickelnd, bezeichnete die Bagatellisierung der Verbrennungen als eine „anwaltliche Unverschämtheit an der Grenze der Zulässigkeit“ und verwies darauf, dass in Bad Kreuznach auf vier bis sechs Tage terminiert gewesen sei. Als Höcker es wagte, den Hanseaten zu unterbrechen, wies Jipp diesen forsch an, „seinen Mund zu halten“, was die Vorsitzende zu ihrem ersten Ordnungsruf veranlasste. Wallraff habe seine Kollegen vom Fließband gemeint, die sich alle irgendwann einmal Verbrennungen zugezogen hätten.</p>
<p>Jipp mutmaßte, das vorliegende Zivilverfahren solle das Strafverfahren in Koblenz torpedieren. Dieses sei durch etliche anwaltliche Tricks hinausgezögert worden. So hätte der Verteidiger Termine wegen seines Urlaubs verlegen lassen , dann wegen angeblicher krankheitsbedingter monatelanger Reiseunfähigkeit des Verteidigers sowie durch sechs Befangenheitsanträge in zwölf Monaten. Bzgl. der Äußerung über die angebliche Entziehung der „Verurteilung“, die das Gericht als möglicherweise vorverurteilend ansah, argumentierte Jipp, die Wiederholungsgefahr sei entfallen, weil Wallraff verspreche, diese Formulierung nicht mehr zu verwenden und seine Äußerung richtig gestellt habe, was der aktuellen Stolpe-Rechtsprechung entspreche. Offenbar hatte Jipp auf die Wissenslücken der Vorsitzenden spekuliert, die jedoch nicht auf diesen Bluff reinfiel, auch Höcker wurde ungehalten.</p>
<p>Jipp führte an, sein Mandant sei juristischer Laie. Letzteres fand die Vorsitzende ein bisschen sehr feist, denn in den Journalisten-Handbüchern stehe schon das Wichtigste drin. Höcker kommentierte süffisant, dass man in diesen Büchern <a href="http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv066116.html">viel über Wallraff lesen</a> könne. Im Übrigen sei die Behauptung, man könne ein Strafverfahren durch ein Zivilverfahren torpedieren, juristischer Unsinn. Im Gegenteil schade sich der Unternehmer, da er im Zivilverfahren seine Verteidigungsstrategie offenbare und Trümpfe ausspielen müsse. Man habe sich wirklich sehr lange und sehr gut überlegt, ob man diese Zivilverfahren führe, es sei eine Abwägungsentscheidung gewesen. Irgendwo müsse eine Grenze gezogen werden. Hier wandte die Vorsitzende einsichtig ein, dass derartige Anliegen wohl eher im Hauptverfahren aufgehoben seien.</p>
<p>Wallraff persönlich verwahrte sich gegen Höckers Anwurf, mit dem Prozess die Medien zu suchen. Er hätte keinen einzigen Journalisten eingeladen, er habe die Aufmerksamkeit nicht gewollt, er hätte 10 Interviewanfragen abgelehnt. Er habe auch nicht den Unternehmer angegriffen, dessen Namen nie genannt; es gehe ihm um das System. Ihn koste dieser Prozess nur Zeit, er werde hierdurch von seiner ihm viel wichtigeren Arbeit abgehalten. Er habe mehrfach vergeblich um ein vertrauliches Gespräch mit dem Unternehmer gebeten. Er stelle sich diesem Verfahren aus Verantwortung. Hier gehe es darum, Meinung zu unterdrücken.</p>
<p>Wallraff nutzte den Termin mehrfach zur Ansprache an das Volk, so dass ihn Höcker mehrfach darauf hinwies, wo das Gericht sitze, das er ansprechen möge – in grober Verkennung der Situation, denn die Veranstaltung nützte praktisch einzig Wallraff und den Medien.</p>
<p>Wallraff widersprach den angeblichen Reparaturen, diese seien vielmehr „Murks“ gewesen. Auf Höckers Antwort, mit dieser presserechtlich nicht angreifbaren Formulierung könne er leben, reagierte das Publikum amüsiert.</p>
<p>Nachdem sich die Parteien schließlich angenähert hatten, schlug die Vorsitzende eine Unterbrechung vor, in welcher die Parteien vertraulich miteinander reden könnten, was auch geschah. Nach einer halben Stunde präsentierten die Parteien sogar einen ausgearbeiteten Vergleich. Wallraff verpflichtete sich, die ungenauen Äußerungen „alle verbrannt“, „sich der Verurteilung entziehen“ und der angeblich unterbliebenen Reparaturen künftig zu unterlassen, wobei er bei seiner von der Antragstellerseite nicht geteilten Auffassung bleibe, diese Reparuten seien „total unzureichend“ (so Wallraff) und „absoluter Murks“ (so Wallraff). Der listige Fuchs hatte es also tatsächlich geschafft, dass seine provokanten Formulierungen in den Vergleichstenor aufgenommen wurden. Er blieb auch bei seiner von den Antragstellern nicht geteilten Aussage, während seiner einmonatigen Arbeitszeit seien keine neuen Bleche am Band zum Einsatz gekommen.</p>
<p>Die salomonische Lösung wurde nicht nur von einer Kostenteilung gekrönt, vielmehr setzte man den Streitwert von stolzen 75.000,- Euro auf schlappe 30.000,- Euro herunter. Wallraff selber erklärte nachher, ihm sei es hauptsächlich darum gegangen, das Strafverfahren gegen den Unternehmer nicht noch weiter zu verzögern. Er hoffe, dass der Unternehmer verurteilt werde.</p>
<p>An den Termin gegen Wallraff schloss sich weitere gegen einen Arbeitskollegen sowie gegen den Südwestrundfunk in gleicher Sache an, in welchem Wallraff als Zeuge aussagte und so richtig auf die Kacke haute. Davon ein andermal &#8230;</p>
<p>UPDATE: <a href="http://www.hoecker.eu/mitteilungen/artikel.htm?id=216">Sicht des Verfügungsklägers</a> via Höcker Rechtsanwälte mit folgendem Vergleich:</p>
<blockquote><p><em>I. Der Antragsgegner </em>(also Günter Wallraff, Anm. d. Verf.)<em> verpflichtet sich, bei Meidung einer für jeden Fall der Zuwiderhandlung fälligen Vertragsstrafe, die von den Gläubigern</em> (d.h. von der Großbäckerei und ihrem früheren Geschäftsführer, Anm. d. Verf.) <em>nach billigem Ermessen festzusetzen und im Streitfall vom zuständigen Gericht zu überprüfen ist, es zu unterlassen,</em></p>
<p><em>1. in Bezug auf die Firma </em>(Unternehmensname anonymisiert)<em> in Liquidation und/oder Herrn </em>(Name des früheren Geschäftsführers anonymisiert)<em> zu behaupten und/oder zu verbreiten und/oder diese Handlungen durch Dritte vornehmen zu lassen: </em></p>
<p><em>a)      „Die Kollegen, mit denen ich dort arbeitete, wir hatten alle Verbrennungen“.</em></p>
<p><em>Die Unterlassungserklärung betrifft ausdrücklich nicht die Aussage, dass nach Auffassung des Antragsgegners </em>(also von Günter Wallraff, Anm. d. Verf.)<em> jedoch fast alle Kollegen Verbrennungen hatten. Die Antragsteller</em> (also die Großbäckerei und ihr Gf., Anm. d. Verf.) <em>bestreiten weiterhin die Richtigkeit auch dieser Behauptung.</em></p>
<p><em>b)      „Die Anlage war so marode, da wurden keine Reparaturen aus Kostengründen (ausgeführt)“.</em></p>
<p><em>Der Antragsgegner ist jedoch der von den Antragstellern nicht geteilten Auffassung, dass diese Reparaturen „total unzureichend“ (so Wallraff) und „absoluter Murks“ (so Wallraff) waren;</em></p>
<p><em>c)       dass es im Unternehmen der Antragstellerin zu 1) keinerlei Reparaturen, insbesondere in Form neuer Bleche gegeben habe.</em></p>
<p><em>Der Antragsgegner bleibt bei der von den Antragstellern nicht geteilten Aussage, dass während seiner einmonatigen Arbeitstätigkeit im Unternehmen keine neuen Bleche am Band zum Einsatz kamen,</em></p>
<p><em>2. der Antragsteller zu 2) entziehe sich bis heute einer Verurteilung. </em></p>
<p><em>II. Die Kosten des Verfahrens werden gegeneinander aufgehoben, genauso wie die Kosten des Vergleichs.</em></p></blockquote>
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		<title>Strafanzeige gegen AWD-Mächtige in Österreich &#8211; Whistleblowing spielte offenbar wesentliche Rolle</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 14:12:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während sich hierzulande abgehalfterte Politiker bei Carsten Maschmeyer schamlos die Klinke in die Hand geben, ermittelt die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt in der Causa AWD &#8220;gegen rund 20 Personen aus dem Kreis des Managements&#8221; wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs. Als Verdächtige werden AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sowie aktuelle und frühere Geschäftsführer von AWD Österreich und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="419" height="236" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/ctD7u7PtDQA&amp;rel=0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="419" height="236" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/ctD7u7PtDQA&amp;rel=0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Während sich hierzulande abgehalfterte Politiker bei Carsten Maschmeyer schamlos die Klinke in die Hand geben, ermittelt die Wiener Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt in der Causa AWD &#8220;gegen rund 20 Personen aus dem Kreis des Managements&#8221; wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs.</p>
<blockquote><p>Als Verdächtige werden AWD-Gründer Carsten Maschmeyer sowie aktuelle und frühere Geschäftsführer von AWD Österreich und das Unternehmen selbst ausgemacht.</p></blockquote>
<p><a href="http://derstandard.at/1322531463148/VKI-Strafanzeige-gegen-AWD-Gruender-Maschmeyer">berichtet der Standard</a>.</p>
<p>Die Angelegenheit scheint nicht unerheblich mit den Enthüllungen des AWD-Whistleblowers Maximilian von Ah zusammen zu hängen, der dieses Jahr einen halbherzig getarnten Schlüsselroman über seine Zeit als offenbar AWD-Führungskraft veröffentlicht hat.</p>
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		<title>Maximilian von Ah legt nach</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2011/11/15/maximilian-von-ah-legt-nach/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 11:14:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der als &#8220;Maximilian von Ah&#8221; schreibende Buchautor und Blogger bezeichnet sich als den vielleicht einzigen ehemaligen Führungsmanager des AWD, der keine Geheimhaltungsklausel unterzeichnet habe. Derartiges vereinfacht natürlich das Whistleblowing ungemein &#8230; Von der Expertise des Insiders profitiert in Österreich auch der Verein für Konsumenteninformation, der eine Sammelklage organisiert hat, wie der ORF berichtet. Der in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/aEjC5EtPhoU?feature=player_embedded" frameborder="0" width="494" height="278"></iframe></p>
<p>Der als &#8220;Maximilian von Ah&#8221; schreibende Buchautor und Blogger bezeichnet sich als den vielleicht einzigen ehemaligen Führungsmanager des AWD, der <a href="https://vonahmaximilian.wordpress.com/2011/11/12/selbst-hinter-der-awd-wahrheit-steckt-immer-system/">keine Geheimhaltungsklausel</a> unterzeichnet habe. Derartiges vereinfacht natürlich das Whistleblowing ungemein &#8230;</p>
<p>Von der Expertise des Insiders profitiert in Österreich auch der Verein für Konsumenteninformation, der eine Sammelklage organisiert hat, wie der <a href="http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/3163153-Zeit-im-Bild/3163347-Regeln-Finanzberatung-gefordert">ORF berichtet</a>. Der in der Schweiz lebende &#8220;von Ah&#8221;, der seinerzeit 500 AWD-Strukkis unter sich gehabt zu haben scheint, stand dem VKI bei einer öffentlichen Veranstaltung Rede und Antwort zu den <a href="http://derstandard.at/1319182646169/AWD-und-Konsorten-Als-Dankeschoen-ein-Ferrari-fuers-Wochenende">Praktiken des AWD</a>. Eine besondere Rechnung hat der Mann <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/707805/Aussteiger_AWD-draengt-Vermittler-in-Schuldenfalle">mit Carsten Maschmeyer</a> offen.</p>
<p>&#8220;Von Ah&#8221; spricht sogar von <a href="http://m.wirtschaftsblatt.at/nt/496074/xmlyoca.do">&#8220;mafiösen Methoden&#8221;</a>, wovon ich mich jedoch unbedingt distanzieren muss, denn vor fünf Jahren hatte ich einen Finanzvertrieb indirekt als &#8220;organisiertes Verbrechen&#8221; bezeichnet. Diese Wortwahl brachte mir meine erste Dienstreise nach Hamburg ein und war der Beginn so mancher wunderbaren Freundschaft &#8230; <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Grüner Entwurf zum Whistleblower-Schutzgesetz</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2011/11/05/gruner-entwurf-zum-whistleblower-schutzgesetz/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 10:46:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die GRÜNEN haben offenbar verstanden und richten zu ihrer Version/Vision des Whistleblower-Schutzgesetzes sogar ein eigenes Blog ein. Außerdem laden Konstantin von Notz und Ingrid Hönlinger die juristische Beck-Community zur Diskussion ein. Die Initiative behinaltet: Neuer 612a Abs. 2 BGB mit einer Beweislastumkehr zulasten des Arbeitgebers bei Tipp. Neuer § 612 b Abs. 1, 2 BGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die GRÜNEN haben offenbar verstanden und richten zu ihrer Version/Vision des Whistleblower-Schutzgesetzes sogar ein <a href="http://gruener-gesetzentwurf.de/">eigenes Blog</a> ein. Außerdem laden Konstantin von Notz und Ingrid Hönlinger die juristische <a href="http://community.beck.de/gruppen/forum/whistleblowerschutz/gruenen-gesetzentwurf-zum-whistleblowerschutz-jetzt-online-diskutieren">Beck-Community zur Diskussion</a> ein.</p>
<p>Die Initiative behinaltet:</p>
<ul>
<li>Neuer <a href="http://gruener-gesetzentwurf.de/?p=16">612a Abs. 2 BGB</a> mit einer Beweislastumkehr zulasten des Arbeitgebers bei Tipp.</li>
<li>Neuer<a href="http://gruener-gesetzentwurf.de/?p=22"> § 612 b Abs. 1, 2 BGB</a> mit Anzeigerecht bei innerbetrieblicher Stelle.</li>
<li>Neuer <a href="http://gruener-gesetzentwurf.de/?p=25">§ 612 Bas. 3, 4, 5 BGB</a> mit dem Recht auf direkte Veröffentlichung.</li>
<li>Im Bundesbeamtengesetz diverse Lockerungen der Schweigepflicht.</li>
</ul>
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		<title>Schertz ./. Schälike</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 23:24:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine der erbittertsten Gerichtsfehden, die Deutschland je gesehen hat, neigt sich offenbar dem Ende zu. Der ungebetene Hamburger Gerichtsreporter Rolf Schälike, seines Zeichens Naturwissenschaftler, hatte sich mit seiner Beobachtung der Vorgänge in den Pressekammern einen mächtigen Feind gemacht: Prof. Dr. Christian Schertz, nach Prof. Dr. Matthias Prinz wohl der derzeit prominenteste deutsche Medienrechtler, hatte dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="433" height="264" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/gTghUoScGO8?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="433" height="264" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/gTghUoScGO8?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Eine der erbittertsten Gerichtsfehden, die Deutschland je gesehen hat, neigt sich offenbar dem Ende zu.</p>
<p>Der ungebetene Hamburger Gerichtsreporter Rolf Schälike, seines Zeichens Naturwissenschaftler, hatte sich mit seiner Beobachtung der Vorgänge in den Pressekammern einen mächtigen Feind gemacht: <a href="http://www.christian-schertz.de/">Prof. Dr. Christian Schertz</a>, nach Prof. Dr. Matthias Prinz wohl der derzeit prominenteste deutsche Medienrechtler, hatte dem liebenswerten Herrn Schälike den Fehdehandschuh hingeworfen und gemeinsam mit Kollegen aus seinem Dunstkreis den lästigen Blogger unter juristisches Sperrfeuer genommen.</p>
<p>In einem der ersten Verfahren dieser Art war auch ich als Anwalt eingesprungen, wobei ich damals in der Kölner Pressekammer den erstaunlichsten Prozesstermin erlebte, den man sich nur irgendwie vorstellen kann. An die 100 Verfahren strengten die wackeren Anwälte gegen den nun einmal unwahrscheinlich zähen Mann an, die beide Seiten wohl ein Vermögen gekostet haben. Den Hauptanteil der Verteidigung erledigte in den letzten Jahren der Kollege Reinecke von Reinecke und Schön, einer der meines Erachtens qualifiziertesten Kollegen der medienrechtlichen Abwehr.</p>
<p>Da die Kollegen Herr Schertz &amp; Co. reichlich aus dem Repertoire ihrer Anwaltstricks schöpften, lieferten sie damit unfreiwillig Know How an ihren wohl härtesten Gegner, der nun über eine Prozesserfahrung verfügt, wie sie nur wenige Medienanwälte aufweisen können. Besonders fuchste die Berliner Kollegen die Prozessstatistik des Kernphysikers, die wohl empfindlich am Nimbus der scheinbar unbesiegbaren Anwälte kratzte, die in der Realität dann doch nicht ganz so selten mal daneben hauen.</p>
<p>Der wesentliche Ertrag des Schertz ./. Schälike-Kriegs liegt in der nunmehr <a href="http://buskeismus.de/schoene_entscheidungen.html#Entscheidungen">geschaffenen Rechtssicherheit</a>, inwiefern über gerichtliche Verbote berichtet werden darf, die ohne die freundlichen Investitionen der eifrigen Kollegen nicht möglich gewesen wäre.</p>
<p>Mit einer <a href="http://buskeismus.de/">gewissen Wehmütigkeit</a> kündigt der Gerichtsblogger die letzten Rückzugsgefechte an, die sich in den kommenden Tagen in Berlin abspielen werden.</p>
<p>Nachdem die Schertz-Kriege wohl mehr oder weniger ausgestanden sind, bewirbt sich nun ein Hamburger Kollege um die Rolle des Buhmannes. Kann er haben! <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Und wieder eine &#8220;Akte Gysi&#8221; &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:00:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein in der DDR tätiger Rechtsanwalt, der irgendwie mit der Kirche, aber auch mit der Partei zu tun hatte, vertrat seinerzeit Mandantschaft, die nicht durch übertriebene Systemtreue auffiel. Verständlicherweise hatte das Ministerium für Staatssicherheit ein großes Interesse an diesen Leuten. Immer wieder wurde daher in den vergangenen Jahren der Verdacht geäußert oder der Eindruck erweckt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="514" height="313" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube.com/v/fXV8sLAhwJw?version=3&amp;feature=player_detailpage" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="514" height="313" type="application/x-shockwave-flash" src="https://www.youtube.com/v/fXV8sLAhwJw?version=3&amp;feature=player_detailpage" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Ein in der DDR tätiger Rechtsanwalt, der irgendwie mit der Kirche, aber auch mit der Partei zu tun hatte, vertrat seinerzeit Mandantschaft, die nicht durch übertriebene Systemtreue auffiel. Verständlicherweise hatte das Ministerium für Staatssicherheit ein großes Interesse an diesen Leuten. Immer wieder wurde daher in den vergangenen Jahren der Verdacht geäußert oder der Eindruck erweckt, der damalige Kollege hätte seine Mandantschaft verraten. Der NDR möchte gerne eine Dokumentation zum Thema wiederholen, was der gute Mann <a href="http://www.dwdl.de/nachrichten/33330/umstrittene_doku_gysi_klagt_gegen_den_ndr/">verhindern will</a> und sein Persönlichkeitsrecht daher &#8211; mal wieder &#8211; in die Hände der Zivilkammer 24 zu Hamburg legt.</p>
<p>Von dem obigen Video und jeglichen dort enthaltenen Tatsachenbehauptungen oder möglichen verursachten Eindrücken distanziere ich mich. Herr Gysi und ich kennen uns nicht persönlich und ich kann nicht beurteilen, ob die NDR-Leute gut gearbeitet haben. Herr Gysi bestreitet, dem MfS bewusst zugearbeitet zu haben.</p>
<p>Eine Interview-Partnerin von mir, Bärbel Bohley, war allerdings nicht von ihrer Überzeugung abzubringen, auch nicht durch entsprechende Klagen. Ihr kann das Landgericht Hamburg nicht mehr gefährlich werden.</p>
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		<title>Blogger und Karikaturisten in Syrien leben gefährlich</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2011/09/13/blogger-und-karikaturisten-in-syrien-leben-gefahrlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 16:29:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer sich in Syrien im Web 2.0 bewegt, hat Schlimmes zu befürchten. Vermutlich gibt es dort auch die Vorratsdatenspeicherung. Kriegen wie hier auch bald.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pSxIX2IizoQ?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pSxIX2IizoQ?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wer sich in Syrien im Web 2.0 bewegt, hat Schlimmes zu befürchten. Vermutlich gibt es dort auch die Vorratsdatenspeicherung. <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/150454">Kriegen wie hier auch bald</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Blogger-feindlicher Zensurversuch im Untersuchungsausschuss zur Hessischen Steuerfahndungsaffäre abgewehrt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 06:41:21 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/VK5r64bW2js?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/VK5r64bW2js?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Gestern tagte der Untersuchungsausschuss zur unsäglichen Intrige, bei der vier Steuerfahnder durch &#8220;psychologische Gutachten&#8221; kaltgestellt werden sollten.</p>
<p>Guido Strack vom Whistleblowernetzwerk e.V. wohnte dem Termin bei und vermittelte die Öffentlichkeit mittels <a href="http://www.whistleblower-net.de/blog/2011/09/12/liveblogging-untersuchungsausschuss-zur-hessischen-steuerfahnderaffaere/">Liveblogging</a>. Gegen 12 Uhr thematisierte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses das Liveblogging und forderte Unterlassen des gebloggten Wortprotokolls, das er für eine &#8220;Übertragung&#8221; hielt.</p>
<p>Die <a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/eklat-im-untersuchungsausschuss-/-/1472796/10829464/-/index.html">Frankfurter Rundschau</a> berichtet:</p>
<blockquote><p>Zu einem weiteren Eklat kam es dann um einen Besucher, der live aus dem Ausschuss auf der Seite whistleblower-net.de berichtete. Ein Vertreter des Whistleblower-Netzwerks hatte live im Internet über die Vernehmung Rudolf Schmengers berichtet. Das stieß auf den Unmut der Koalitionsfraktionen CDU und FDP: Die Veröffentlichung gebe fast den Wortlaut wieder und komme einer ebenfalls verbotenen Tonaufzeichnung gleich, entschied Blum. Er bat den Blogger, seine Arbeit einzustellen. Sonst müsse er Zwangsmaßnahmen ergreifen.</p></blockquote>
<p>Der Vorsitzende drohte an, den Blogger identifizieren oder den PC beschlagnahmen zu lassen. Der Blogger ließ sich nicht beirren, zog den Vergleich mit Stenographie, die am Ergebnis ja nichts ändere. Der Vorsitzende drohte unbestimmt mit &#8220;Maßnahmen&#8221;. Die Presseleute im Raum unterdessen solidarisierten sich mit dem Blogger und sagten zu, bei einem Rausschmiss die Lücke zu schließen.</p>
<p>Die Zensoren kniffen. &#8220;Passiver Widerstand&#8221; nannte so etwas der Kollege Herr Rechtsanwalt Mahatma Ghandi.</p>
<p>Zwischenzeitlich hatte mich Guido per E-Mail um meine Rechtsauffassung gebeten und diese mit &#8220;ist erlaubt&#8221; wiedergegeben. Jein. Die Frage ist gerichtlich meines  Wissens noch nicht geklärt, jedoch sprechen die <a href="http://www.kommunikationundrecht.de/detail/-/specific/c22ba91643ff532d0fd9119bb5115e01">besseren Argumente dafür</a>.</p>
<p>Jugend forscht: Ich selbst wurde mal in der Hamburger Pressekammer auf mein lautes Hacken auf die Tatstatur angesprochen, wobei der Vorsitzende wissen wollte, was ich denn da tippe. Meine Antwort, dass ich gerade eine <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/33/33168/1.html">Satire über die vorangegangene Verhandlung über &#8220;Ballacks Karriereende&#8221;</a> schreibe, stellte, den Vorsitzenden zufrieden. Auch gegen Twittern aus dem Gerichtssaal hat er nie etwas gesagt.</p>
<p>UPDATE: Der <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&amp;key=standard_document_42596144">Hessische Rundfunk berichtet</a>.</p>
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