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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa &#187; Widerruf</title>
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	<description>Blog zum Medienrecht</description>
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		<title>&#8220;Dass man aus Erfragtem, Erzähltem und Gelesenem eine Schilderung macht, ist absolut übliches journalistisches Handwerk&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 09:42:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vorab: Bevor man dem Journalisten René Pfister den Egon Erwin Kisch-Preis aberkannte, hätte man ihn schon aus Prinzip anhören müssen. So geht man einfach nicht miteinander um, insbesondere dann, wenn man einander schwache Recherche vorwirft. Dass man ihm diesen Preis aberkannt hat, halte ich für richtig. Zwar hat ein Journalist gewisse Freiheiten der Rhetorik, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="485" height="296" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tVURtmxwqMc?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="485" height="296" src="http://www.youtube.com/v/tVURtmxwqMc?version=3" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Vorab: Bevor man dem Journalisten René Pfister den Egon Erwin Kisch-Preis aberkannte, hätte man ihn schon aus Prinzip <a href="http://www.reporter-forum.de/index.php?id=117&amp;tx_rfartikel_pi1[showUid]=502&amp;cHash=7fd7186b8491fd38946eb28a709b9009">anhören</a> müssen. So geht man einfach nicht miteinander um, insbesondere dann, wenn man einander schwache Recherche vorwirft.</p>
<p>Dass man ihm diesen Preis aberkannt hat, halte ich für richtig. Zwar hat ein Journalist gewisse Freiheiten der Rhetorik, und es spielt auch keine wirkliche Rolle, ob er dem Seehofer beim Modelleisenbahnspielen zugesehen hat. Aber wer des wohl prominentesten Journalisten-Preises würdig sein will, muss seinem Handwerk nun einmal in gehobenem Maße huldigen.</p>
<p>Unsere &#8220;Qualitätsjournalisten&#8221; machen es sich beim Durchreichen politischer PR häufig zu einfach. Vor knapp 10 Jahren hatte man uns das Märchen von Bin Ladens &#8220;Alpenfestung&#8221; in den Tora Bora-Höhen erzählt. In einem deutschen Magazin der Qualitätspresse(?) sah ich damals <a href="http://www.google.com/imgres?imgurl=http://www.kannnichtsein.com/wordpress/1_images//2009/01/Tora%2520Bora.gif&amp;imgrefurl=http://www.kannnichtsein.com/dokumentationen/die-macht-von-albtraumen&amp;h=635&amp;w=565&amp;sz=94&amp;tbnid=L6mBTJ4-foBPWM:&amp;tbnh=137&amp;tbnw=122&amp;prev=/search%3Fq%3Dtora%2Bbora%26tbo%3Du&amp;zoom=1&amp;q=tora+bora&amp;hl=de&amp;usg=__8-LXlR6uGI05OzaVHTe9SaVVBKI=&amp;sa=X&amp;ei=_aHLTdHdA4XNswaRm-CmAw&amp;ved=0CDYQ9QEwAw">diese Grafik</a>, die wohl eher in einen James Bond-Film oder zu konventionellen militärischen Einrichtungen passen würde. Die &#8220;Hightech-Festung&#8221; hatte nach Stand der Forschung wohl nicht einmal elektrisches Licht, auch von einer Camping-Toilette habe ich nichts gehört. Das waren lediglich ein paar Höhlen, die Keyhole 2 nicht checken kann.</p>
<p>Derzeit erzählt man uns, der &#8220;Terror-Fürst&#8221; (vormals <a href="http://www.gwu.edu/~nsarchiv/NSAEBB/NSAEBB343/index.htm">ganz offiziell leitender Außendienstmitarbeiter der CIA</a>) sei in einem Haus aus 1000 und einer Nacht liquidiert und wie Optimus Prime im Meer entsorgt worden, was man beim SPIEGEL ernsthaft als Nachricht durchgehen lässt. Beißender Spott wie <a href="http://www.galacticempiretimes.com/2011/05/09/galaxy/outer-rim/obi-wan-kenobi-is-killed.html">dieser hier</a> hat mit Journalismus mehr zu tun als unkritisches Verbreiten von Propaganda.</p>
<p>Mit Blick auf Stuttgart 21 halte ich Politiker mit Eisenbahnen im Keller für suspekt. Wenn ein auf sein Image bedachter Politiker wie Seehofer sein Hobby &#8220;Modelleisenbahn&#8221; in die Öffentlichkeit trägt, dann will ich im Zweifel wissen, ob er wirklich eine hat, oder ob es eine PR-Inszenierung ist. Journalisten, die etwa Politkern glauben, beherrschen ihr Handwerk nicht &#8211; jedenfalls nicht meisterlich.</p>
<p>UPDATE: Man hat mich darauf hingewiesen, dass nicht &#8220;Optimus Prime&#8221; versenkt worden sei, sondern dessen Gegner &#8220;Megatron&#8221;. Mag sein. Rubrums-Verwechslung kommt bei Anwälten schon mal vor, wir sind ja nicht scharf auf den Kisch-Preis.</p>
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		<title>„Ägypten ist als Entwicklungsland bedeutendster Empfänger deutscher Waffen“</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 11:47:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jürgen Grässlin, Deutschands wohl hartnäckigster Rüstungskritiker, der häufig sein Recht auf Meinungsfreiheit in Karlsruhe einfordern musste, hat mich gebeten, folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen: Gemeinsame Pressemitteilung Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL) und RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) vom 30. Januar 2011 ++ Friedensorganisationen kritisieren „aktuelle Verdoppelung der Waffenexporte an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/5URwifG4CYY" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.juergengraesslin.com/">Jürgen Grässlin</a>, Deutschands wohl hartnäckigster Rüstungskritiker, der häufig sein Recht auf Meinungsfreiheit in Karlsruhe einfordern musste, hat mich gebeten, folgende Pressemitteilung zu veröffentlichen:</p>
<blockquote><p>Gemeinsame Pressemitteilung<br />
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK),<br />
Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL)<br />
und RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)<br />
vom 30. Januar 2011</p>
<p>++ Friedensorganisationen kritisieren „aktuelle Verdoppelung der Waffenexporte an das diktatorische Regime in Ägypten“ ++<br />
++ „Ägypten ist als Entwicklungsland bedeutendster Empfänger deutscher Waffen“ ++<br />
++ Grässlin und Russmann fordern „sofortigen Rüstungsexportstopp für  Ägypten und alle anderen menschenrechtsverletzenden Staaten“ ++</p>
<p>Frankfurt / Freiburg / Stuttgart. In Ägypten ist seit dem Jahr 1981 die  Notstandsgesetzgebung ununterbrochen in Kraft, die Menschenrechtslage  katastrophal.[#1] Mit der Waffengewalt staatlicher Sicherheitskräfte,  die selbst massiv an Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren und  sind, konnte sich das diktatorische Regime in Kairo drei Jahrzehnte lang  an der Macht halten. Derzeit riskieren Ägypterinnen und Ägyptern ihr  Leben, indem sie ihren Protest gegen das diktatorische Regime unter  Hosni Mubarak öffentlich artikulieren. Ägyptische Polizisten schießen  auf weit überwiegend friedliche Demonstranten, mehr als hundert Menschen  sind bereits ums Leben gekommen.</p>
<p>Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, „der Weg zur Stabilität  führt über die Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte“.[#2] Erklärungen  wie diese „wirken heuchlerisch angesichts der Tatsache, dass Deutschland  zu den Hauptwaffenlieferanten der diktatorischen Machthaber in Ägypten  zählt“, sagte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen  Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und  Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Der Freiburger  Rüstungsexperte warf der Bundesregierung vor, dass sie 2009 gegenüber  dem Vorjahr „mehr als eine Verdoppelung der Lieferungen von Waffen und  Rüstungsgütern an Ägypten genehmigt“ habe. So sei der Genehmigungswert  von 33,6 Millionen Euro (2008) auf 77,5 Millionen Euro (2009)  „dramatisch gesteigert worden“.</p>
<p>„Die Einzelgenehmigungen für ‚Kleinwaffen’ sind aufgrund der hohen  Opferzahlen besonders folgenschwer“, so Jürgen Grässlin. Die für ihre  rücksichtslose Vorgehensweise bekannte ägyptische Polizei verfüge über  Maschinenpistolen des Typs MP5, entwickelt von Heckler &amp; Koch in  Oberndorf. Allein im Jahr 2009 habe Ägypten weitere 884  Maschinenpistolen und Bestandteile im Wert von 866.037 Euro  erhalten.[#3]</p>
<p>„Die Machthaber in Kairo erhielten Teile für Panzer, gepanzerte  Fahrzeuge, militärische Landfahrzeuge und Kommunikationsausrüstung“,  erklärte Paul Russmann, Sprecher der Kampagne gegen Rüstungsexport bei  Ohne Rüstung Leben (ORL). Insgesamt sei „Ägypten mittlerweile sogar das  bedeutendste Empfängerland in der Liste der aus Deutschland belieferten  Entwicklungsländer“.</p>
<p>Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) stufte Ägypten in  ihrem Rüstungsexportbericht 2009 als „problematisches“ Empfängerland  ein. Die dortige Menschenrechtssituation sei laut Bericht der beiden  großen christlichen Kirchen „sehr schlecht“, die Gefahr der  Unverträglichkeit von Rüstung und Entwicklung sei „groß“.[#4]  „Angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage hätte Ägypten unter  Diktator Mubarak niemals Waffen aus Deutschland und anderen Ländern  erhalten dürfen“, erklärte ORL-Sprecher Paul Russmann.</p>
<p>Grässlin und Russmann forderten die Bundesregierung auf, „mit sofortiger  Wirkung einen Rüstungsexportstopp gegenüber Ägypten und allen anderen  menschenrechtsverletzenden Staaten zu verhängen“.</p>
<p>Kontakt:<br />
Jürgen Grässlin, Freiburg, Tel.: 0761-76 78 208, <a href="mailto:j.graesslin@gmx.de" target="_blank">j.graesslin@gmx.de</a><br />
Paul Russmann, Stuttgart, Tel.: 0176-28 04 45 23, <a href="mailto:orl-russmann@gaia.de" target="_blank">orl-russmann@gaia.de</a></p>
<p>Websites:<br />
Informationen über Rüstungsexporte siehe <a href="http://www.rib-ev.de/" target="_blank">www.rib-ev.de</a> (alle Rüstungsexportberichte), <a href="http://www.dfg-vk.de/" target="_blank">www.dfg-vk.de</a>, <a href="http://www.juergengraesslin.com/" target="_blank">www.juergengraesslin.com</a>; Rüstungsexporte an Ägypten siehe auch<br />
<a href="http://www.bicc.de/ruestungsexport/pdf/countries/2010_aegypten.pdf" target="_blank">http://www.bicc.de/ruestungsexport/pdf/countries/2010_aegypten.pdf</a></p>
<p>Quellen:<br />
#1 AMNESTY INTERNATIONAL REPORT 2010, Ägypten, S. 67 ff.<br />
#2 Focus Online vom 26.01.2011<br />
#3 Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für  konventionelle Rüstungsgüter im Jahre 2008 (Rüstungsexportbericht 2008),  S. 106<br />
und Rüstungsexportbericht 2009, S. 15, 24, 34, 110<br />
#4 GKKE-Rüstungsexportbericht 2009, Fachgruppe Rüstungsexporte, S. 40</p></blockquote>
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		<title>Mosley fordert staatlich garantierte Zensurchance von Prominenten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 14:32:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Herrn Mosley berichteten die Boulevardmedien, er fröne einem bizarren Sexualleben. Da Berichte über die Intimsphäre tabu und im Normalfall auch von keinerlei politischem Interesse sind, bekamen die Medien ihre gerechte Strafe. Auch BILD durfte latzen. Davon hat der gute wie gut situierte Mann natürlich wenig, denn die Meldung ist nun einmal draußen und wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/_hLgqmDwuX8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/_hLgqmDwuX8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Über Herrn Mosley berichteten die Boulevardmedien, er fröne einem <a href="http://video.uk.msn.com/watch/video/mosley-prostitutes-deny-nazi-themed-orgy/2ghqho1t">bizarren Sexualleben</a>. Da Berichte über die Intimsphäre tabu und im Normalfall auch von keinerlei politischem Interesse sind, bekamen die Medien ihre gerechte Strafe. Auch BILD durfte latzen.</p>
<p>Davon hat der gute wie gut situierte Mann natürlich wenig, denn die Meldung ist nun einmal draußen und wird es bleiben (einfach mal nach &#8220;mosley&#8221; und &#8220;nazi&#8221; videogooglen &#8230;). Nun möchte Herr Mosley vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg erreichen, dass ihm die Medien eine solche Veröffentlichung ankündigen müssen, damit er Gelegenheit hat, eine einstweilige Unterlassungsverfügung zu erwirken.</p>
<p>So schreibt <a href="http://www.20min.ch/people/international/story/Mosley-will-Medien-an-die-Kette-legen-28680530">20 Minuten online</a>:</p>
<blockquote><p>Konkret verlangt Max Mosley in Strassburg, dass die britischen Medien  künftig Personen von öffentlichem Interesse vorab informieren müssen,  wenn eine Geschichte über sie veröffentlicht werden soll. Damit sollen  diese die Möglichkeit erhalten, vor Gericht eine einstweilige Verfügung  zu beantragen. Das wäre faktisch das Ende so genannter «Kiss and  Tell»-Storys, doch auch «seriöse» Medien bekämpfen Mosleys Antrag. Sie  fürchten Einschränkungen für den investigativen Journalismus und die  Arbeit der Medien generell.</p></blockquote>
<p>Privatrechtlich (Rechtsprechung) muss vor Veröffentlichungen  bei problematischen Themen, wenn man sich auf die Einhaltung der journalistischen Sorgfaltspflichten berufen will, generell den Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden. In der Praxis birgt eine solche Stellungnahme die Gefahr, dass der Betroffene, der auf diese Weise vom geplanten Beitrag erfährt, diesen Beitrag vor Erscheinen unterbinden will. Bei garantiert rechtswidrigen Beiträgen (und es geht nun einmal niemanden etwas an, ob sich Mosley von Nazi-Dominas verdreschen lässt) fragt die Boulevardpresse erst gar nicht und hofft, dass die Mehreinnahmen die Rechtskosten kompensieren.</p>
<p>Im Grundsatz also haben die Medien &#8220;einen Schuss frei&#8221; und müssen ggf. die Quittung zahlen. Nun aber fordert der Mann, der laut einer der fünf vom Gericht befragten Damen die deutsche Sprache so schätzt, eine staatliche Pflicht, dass &#8220;in der Öffentlichkeit stehende Personen&#8221; kraft Gesetzes vorher befragt werden müssen, damit er eine &#8220;Gag-Order&#8221; zur Bemaulkorbung beantragen könne. Da die britische Presserechtsprechung ohnehin als äußerst scharf gilt, wäre eine solche Einschüchterung ein weiterer Schritt, um die Pressefreiheit vollends zur Farce zu machen.</p>
<p>Mosley hätte sein Traumgesetz allerdings wenig geholfen:</p>
<blockquote><p>Sein Antrag auf Verbot der Ausstrahlung des Videos wurde abgewiesen. Ein  Zivilgericht gab ihm jedoch teilweise Recht und erkannte ihm  Schadensersatz für den Nazi-Vergleich zu.</p></blockquote>
<p>schreibt <a href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/gericht-ex-motorsportboss-max-mosley-klagt-gegen-sexvideo_aid_589091.html">FOCUS</a>.</p>
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		<title>Landgericht Hamburg verweigert Ex-Kanzler Richtigstellung wegen angeblichen Käßmann-Beifahrens</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 14:53:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Hamburger Morgenpost hatte über den Fall eines sympathischen Hamburger Anwalts berichtet, dem das Landgericht Hamburg die Blog-Behauptung untersagt hatte, ein ehemaliger Bundeskanzler habe eine ehemalige Päpstin oder so ähnlich bei einer Trunkenheitsfahrt begleitet. Der Bericht über das Dementi des Ex-Kanzlers war diesem zu viel und er klagte. Der Ex-Kanzler, der die Hamburger Pressekammer schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kanzleikompa.de/wp-content/uploads/2010/08/HH_verboten_5.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1509" title="HH_verboten_5" src="http://www.kanzleikompa.de/wp-content/uploads/2010/08/HH_verboten_5.jpg" alt="Hamburg verboten" width="146" height="184" /></a></p>
<p>Die Hamburger Morgenpost hatte über den Fall eines <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article8986480/Schroeder-scheitert-mit-Klage-im-Fall-Kaessmann.html">sympathischen Hamburger Anwalts</a> berichtet, dem das Landgericht Hamburg die Blog-Behauptung untersagt hatte, ein ehemaliger Bundeskanzler habe eine ehemalige Päpstin oder so ähnlich bei einer <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P-2A-KlVJI0">Trunkenheitsfahrt</a> begleitet. Der Bericht über das Dementi des Ex-Kanzlers war diesem zu viel und er klagte. Der Ex-Kanzler, der die Hamburger Pressekammer schon früher wegen Haarspaltereien behelligte, wollte den Abdruck einer redaktionellen Richtigstellung erreichen.</p>
<p>Unstreitig war zwischen den Parteien, dass der Ex-Kanzler nicht bei der Fahrt anwesend gewesen sei. Den Anspruch auf redaktionelle Richtigstellung lehnte der für seine Weisheit bekannte Vorsitzende mit der Begründung ab, die Berichterstattung enthalte <a href="http://www.open-report.de/artikel/%C2%ABKeine+ansehensmindernden+Elemente+von+erheblichem+Gewicht%C2%BB/72515.html">keine ansehensmindernden Elemente von erheblichem Gewicht</a>. Rumms!</p>
<p>Anders als für den Anspruch auf redaktionelle Richtigstellung werden für den Unterlassungsanspruch solche Elemente allerdings nur im Ausnahmefall benötigt. Nicht bekannt ist, was aus dem Fall des Hamburger Anwalts wurde, dem einstweilig noch ein Berichtsverbot auferlegt wurde.</p>
<p>Sollte für die Hamburger Richter der Eindruck entstanden sein, der hiesige Blogbetreiber wolle sich die Behauptung über die Anwesenheit des Ex-Kanzlers im Pkw der heiligen Frau zu Eigen machen, so distanziert sich der Blogbetreiber rein vorsorglich. Er hat hierzu keine Meinung und teilt die des Hamburger Kollegen nur im Ausnahmefall.</p>
<p>UPDATE: Der Hamburger Kollege hat seine Behauptung inzwischen <a href="http://www.steinhoefel.de/blog/2010/03/wer-sas-auf-der-alkoholfahrt-neben-bischofin-kasmann.html">längst zurückgenommen</a>. Also bleibt die spannende Frage nach Käßmanns geheimnisvollen Begleiter offen. Hatte Kachelmann eigentlich schon ein Alibi?</p>
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		<title>Von einem, der auszog, von BILD Schadensersatz zu erhalten &#8230;</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/05/14/von-einem-der-auszog-von-bild-schadensersatz-zu-erhalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:21:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während Unterlassungsverfügungen gegen die Presse relativ leicht zu bekommen ist, tun sich die Gerichte schwer, wenn sich jemand an einer Zeitung finanziell gesund stoßen will. Wie sehr ein solcher Prozess zeitlich und wirtschaftlich aus dem Ruder laufen kann, zeigt der seit fünf Jahren andauernde Prozess gegen den Axel Springer-Verlag wegen einer unappetitlichen, aber boulevardesk brauchbaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Unterlassungsverfügungen gegen die Presse relativ leicht zu bekommen ist, tun sich die Gerichte schwer, wenn sich jemand an einer Zeitung finanziell gesund stoßen will. Wie sehr ein solcher Prozess zeitlich und wirtschaftlich aus dem Ruder laufen kann, zeigt der seit fünf Jahren andauernde Prozess gegen den Axel Springer-Verlag wegen einer unappetitlichen, aber boulevardesk brauchbaren Story der BILD-Zeitung über eine Belanglosigkeit im Rotlichtviertel von Bangkok, <a href="http://www.bildblog.de/629/629/">deren Wahrheitsgehalt nicht überbewertet</a> werden sollte.</p>
<p>Wie sich der kaputte Fall entwickelte und was es dem Kläger (nicht) gebracht hat, <a href="http://buskeismus-lexikon.de/324_O_3/05_-_07.05.2010_-_Helmuth_Jipp_holt_nichts_raus_f%C3%BCr_seinen_Mandanten">weiß unser Mann in Hamburg</a>.</p>
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		<title>FAZ-Widerruf zu TAZ-&#8221;Abmahnung&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 13:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die FAZ hatte neulich ein bisschen ungenau über die Animositäten zwischen Diekmann, der TAZ und dem TAZ-Anwalt berichtet. So hatte die FAZ irrtümlich einen formlosen Hinweis des TAZ-Anwalts, Diekmann verstoße durch die Eigenveröffentlichung einer seinerzeit verbotenen TAZ-Satire gegen Urheberrecht, als förmliche Abmahnung gedeutet und berichtet, die TAZ bzw. deren Anwalt hätten die Eigenveröffentlichung Diekmann untersagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FAZ hatte neulich ein bisschen ungenau über die Animositäten zwischen Diekmann, der TAZ und dem TAZ-Anwalt berichtet. So hatte die FAZ irrtümlich einen formlosen Hinweis des TAZ-Anwalts, Diekmann verstoße durch die Eigenveröffentlichung einer seinerzeit verbotenen TAZ-Satire gegen Urheberrecht, als förmliche Abmahnung gedeutet und berichtet, die TAZ bzw. deren Anwalt hätten die Eigenveröffentlichung Diekmann untersagen lassen (wollen).</p>
<p>Ich hatte den urheberrechtlichen Hinweis auch so aufgefasst, mich aber gewundert, dass Diekmann den Text noch online hatte und daher nochmal vor meiner Veröffentlichung recherchiert. Zwar kann man einen anwaltlichen urheberrechtlichen Hinweis durchaus unter &#8220;Abmahnung&#8221; subsumieren, was die Rechtsfolge des § 93 ZPO abwenden kann. Doch eine &#8220;richtige&#8221; Abmahnung, für die auch Kosten entstehen, setzt voraus, dass der Abgemahnte zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung aufgefordert wird, was nicht der Fall gewesen ist. So hatte das <a href="http://blogs.taz.de/blogwart/2009/10/28/urheberrecht_gilt_auch_fuer_penisvergroesserungen/">Hausblog der TAZ lediglich berichtet</a>:</p>
<blockquote><p><em>Jetzt aber verbreitet der Neu-Blogger den Beitrag selbst – und hat sich deshalb soeben eine weitere Klageandrohung von Anwalt Jony Eisenberg eingefangen. Der taz die Veröffentlichung verbieten, vor dem Kadi erfolglos um Schmerzensgeld dafür klagen – und dann das Ganze selbst veröffentlichen. So geht’s nicht, lieber Kai. Bitte merken:  Urheberrecht gilt auch für Penisvergrößerungen!</em></p></blockquote>
<p>Die &#8220;Klageandrohung&#8221; betraf aber wohl das Begehren der TAZ, die Satire nun wieder selbst veröffentlichen zu dürfen. Das wurde inzwischen im Wege einer Vollstreckungsgegenklage wegen des nach Rechtskraft des Urteils weggefallenen Rechtsschutzinteresses von Diekmann durchgesetzt. Denn wenn Diekmann selbst Eingriffe in sein Persönlichkeitsrecht veröffentlicht, begibt er sich seiner Schutzwürdigkeit diesbezüglich, was die Rechtskraft des Urteils durchbricht.</p>
<p>Ich wäre beinahe in die gleiche Falle getappt, als ich meinen Beitrag für Telepolis schrieb. Da jedoch die Satire weiter bei Diekmann im Blog rumhing, was kaum der Fall gewesen wäre, wenn der TAZ-Anwalt losgelegt hätte, hatte ich diesen Punkt gerade noch rechtzeititg recherchiert. Tatsächlich hatte der TAZ-Anwalt lediglich eine <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31604/1.html">&#8220;kostenlose Rechtsberatung&#8221;</a> geleistet. So schnell kann es also gehen!</p>
<p>Die TAZ bzw. deren Rechtsanwalt lassen sich aber nur ungern Zensurwünsche nachsagen, und so wurde denn auch die FAZ ungebeten &#8220;rechtlich beraten&#8221;. Heute nun erschien ein <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E3950DDDBF0F2447E804F5085FC983203~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews">redaktioneller Widerruf der FAZ</a>.</p>
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