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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa &#187; Internet</title>
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	<description>Blog zum Medienrecht</description>
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		<title>&#8220;Wir wollen keine Sprechverbote&#8221;</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/09/04/wir-wollen-eine-sprechverbote/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 09:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die BILD-Zeitung positioniert sich in ihrer heutigen Ausgabe als Volkstribun für Meinungsfreiheit und kommentiert Äußerungen von Sarrazin, die man womöglich &#8220;nicht sagen dürfe&#8221;.
Ich habe die Sarrazin-Kontroverse nur sehr am Rand verfolgt und habe derzeit leider nicht die Zeit, mich damit zu beschäftigen, was genau wer wann gesagt hat und möchte daher keine keinerlei Stellung beziehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IkUdjlAj-Bc?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IkUdjlAj-Bc?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die BILD-Zeitung positioniert sich in ihrer heutigen Ausgabe als <a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/09/04/thilo-sarrazin/neun-unbequeme-meinungen-und-fakten.html">Volkstribun für Meinungsfreiheit </a>und kommentiert Äußerungen von Sarrazin, die man womöglich &#8220;nicht sagen dürfe&#8221;.</p>
<p>Ich habe die Sarrazin-Kontroverse nur sehr am Rand verfolgt und habe derzeit leider nicht die Zeit, mich damit zu beschäftigen, was genau wer wann gesagt hat und möchte daher keine keinerlei Stellung beziehen. Spannend finde ich den nicht notwendig populären Eingriff der BILD-Zeitung jedoch in jedem Fall.</p>
<p>Meinungsfreiheit ist eine prinzipielle Angelegenheit, die gegenwärtig auf vielfache Weise unterhölt wird. Wenn ich allein an die Post denke, die ich diese Woche aus Hamburg erhielt, kriege ich das kalte Kotzen.</p>
<p>Weder durch grundgesetzverachtende Richter, noch durch ein Kartell an Political Corectness in den Medien sollte dieses fundamentale Prinzip der Meinungsfreiheit infrage gestellt werden. Durch Verbote und Denkverbote wertet man Rechtspopulisten ohnehin nur auf. Mir imponieren in den USA die jüdischen Anwälte der ACLU, die Neonazis verteidigen, weil für sie die Meinungsfreiheit ein höheres Gut ist als ihre persönliche Befindlichkeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Filesharing: Wie man so richtig eine Verfassungsbeschwerde in den Sand setzt</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Kollegen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein alter Bekannter im Filesharer-Jagen scheint sich einen Patzer beim Bundesverfassungsgericht geleistet zu haben. So wurde die Beschwerde rechtzeitig gefaxt, nicht aber die Anlagen, die offenbar nicht so recht mit dem Vortrag korrespondierten. Die Richter waren über die Unverschämtheit so sauer, dass sie sogar extra einen Abschnitt angefügt haben:
Den Bevollmächtigten der Beschwerdeführerin wird eine Gebühr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter Bekannter im Filesharer-Jagen scheint sich einen <a href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100823_1bvr144310.html">Patzer beim Bundesverfassungsgericht </a>geleistet zu haben. So wurde die Beschwerde rechtzeitig gefaxt, nicht aber die Anlagen, die offenbar nicht so recht mit dem Vortrag korrespondierten. Die Richter waren über die Unverschämtheit so sauer, dass sie sogar extra einen Abschnitt angefügt haben:</p>
<blockquote><p>Den Bevollmächtigten der Beschwerdeführerin wird eine Gebühr in Höhe von  500 € auferlegt, weil die Verfassungsbeschwerde missbräuchlich im Sinne  von § 34 Abs. 2 BVerfGG erhoben wurde. Trotz des zutreffenden Hinweises  des Präsidialrats auf die Verfristung bestanden die Bevollmächtigten  auf einer Behandlung durch die Kammer, wobei sie fälschlicherweise  behaupteten, den maßgeblichen Satz der Entscheidung des  Oberlandesgerichts „inhaltlich vollständig wiedergegeben“ zu haben. Das  Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen, bei der Erfüllung  seiner Aufgaben durch eine sinnentleerte Inanspruchnahme seiner  Arbeitskapazität behindert zu werden (vgl. BVerfG, Beschluss der 2.  Kammer des Zweiten Senats vom 6. November 1995 &#8211; 2 BvR 1806/95 -, NJW  1996, S. 1273 &lt;1274&gt;; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats  vom 8. Dezember 2009<br />
- 1 BvR 829/09 -, juris, Rn. 15; stRspr).</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Tauss-Urteil rechtskräftig &#8211; seltsame Pressemeldung</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 11:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie SPON meldet, hat der BGH das Tauss-Urteil bestätigt.
Bei Spin SPON kann man das lesen
Das Landgericht Karlsruhe hatte Tauss Ende Mai zu einer Bewährungsstrafe  von 15 Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass  der 56-Jährige sich zwischen Mai 2007 und Januar 2009 vor allem  kinderpornografisches, aber auch jugendpornografisches Material [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,714847,00.html">SPON meldet</a>, hat der BGH das Tauss-Urteil bestätigt.</p>
<p>Bei <span style="text-decoration: line-through;">Spin</span> SPON kann man das lesen</p>
<blockquote><p>Das Landgericht Karlsruhe hatte Tauss Ende Mai zu einer Bewährungsstrafe  von 15 Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass  der 56-Jährige sich zwischen Mai 2007 und Januar 2009 vor allem  kinderpornografisches, aber auch jugendpornografisches Material aus  privaten Gründen beschafft hatte.</p></blockquote>
<p>Haben die Richter das wirklich &#8220;als erwiesen&#8221; angesehen? Meiner Erinnerung nach hielten die Richter diese Frage schlichtweg für irrelevant, weil der (stets unstreitige) Besitz von KP als solcher strafbar ist, das Motiv zum Besitz grundsätzlich für den zu beweisenden Tatbestand keine Rolle spielt.</p>
<p>Tauss Rechtfertigung ließ man daher von Vorneherein nicht gelten, unabhängig davon, ob sie glaubhaft ist, oder nicht. Ach, SPON &#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WikiLeaks-Server in schwedischem Atombunker</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/31/wikileaks-server-in-schwedischem-atombunker/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
&#8220;Perfektes Hauptquartier für einen James Bond-Schurken&#8221; wird dieses unterirdische Daten-Center in Stockholm oft genannt. Zu Recht. Die Server sind da jedenfalls vor physischer Gefahr sicher.
Politiker, Juristen und staatliche Hacker haben hier ihre Macht jedoch noch nicht verloren.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="477" height="287" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qwlATf9xse4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="477" height="287" src="http://www.youtube.com/v/qwlATf9xse4&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>&#8220;Perfektes Hauptquartier für einen James Bond-Schurken&#8221; wird dieses unterirdische Daten-Center in Stockholm oft genannt. Zu Recht. Die Server sind da jedenfalls vor physischer Gefahr sicher.</p>
<p>Politiker, Juristen und staatliche Hacker haben hier ihre Macht jedoch noch nicht verloren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hamburger Pressekammer auf Twitter</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/25/hamburger-pressekammer-auf-twitter/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 19:20:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe auch ich Twitter für mich entdeckt.
Heute nun hat der Watchblogger der Hamburg Pressekammer nachgezogen und twittert medienrechtliche Vorgänge.
Vor ein paar Wochen sahen wir gemeinsam in der Hamburger Pressekammer die seltsame Widerspruchsverhandlung zum Fall des Herrn Ballack, der nicht über sein Karriereende lesen möchte. Die absurden Vorstellungen der Hamburger Kollegen inspirierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe auch ich Twitter <a href="http://twitter.com/KompaLaw">für mich</a> entdeckt.</p>
<p>Heute nun hat der Watchblogger der Hamburg Pressekammer nachgezogen und <a href="http://twitter.com/RolfSchaelike">twittert medienrechtliche Vorgänge</a>.</p>
<p>Vor ein paar Wochen sahen wir gemeinsam in der Hamburger Pressekammer die seltsame Widerspruchsverhandlung zum Fall des Herrn Ballack, der nicht über sein Karriereende lesen möchte. Die absurden Vorstellungen der Hamburger Kollegen inspirierten mich zu dieser heute erschienenen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33168/1.html">Glosse auf Telepolis</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Nötigungs-Vorwürfe gegen Assange</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/24/1682/</link>
		<comments>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/24/1682/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:43:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Gegen die Anschuldigungen zweier Frauen in Schweden wegen Belästigung bzw. Vergewaltigung wird Julian Assange von einem schwedischen Starverteidiger Leif Silberksy vertreten. Selbst Assanges Verteidiger glaubt aber nicht an ein geheimdienstliches Komplott.
Auch die Zeuginnen werden namhaft vertreten. Einig sind sich die Kollegen, dass es höchst ungewöhnlich ist, dass die Staatsanwaltschaft mit Assanges Namen hausieren gegangen ist, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="416" height="258" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="sameDomain" /><param name="src" value="http://svt.se/embededflash/2115521/play.swf" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="416" height="258" src="http://svt.se/embededflash/2115521/play.swf" allowscriptaccess="sameDomain" allowfullscreen="true" wmode="transparent"></embed></object></p>
<p>Gegen die Anschuldigungen zweier Frauen in Schweden wegen Belästigung bzw. Vergewaltigung wird Julian Assange von einem schwedischen Starverteidiger Leif Silberksy vertreten. Selbst Assanges Verteidiger glaubt aber nicht an ein geheimdienstliches Komplott.</p>
<p>Auch die Zeuginnen werden namhaft vertreten. Einig sind sich die Kollegen, dass es höchst ungewöhnlich ist, dass die Staatsanwaltschaft mit Assanges Namen hausieren gegangen ist, <a href="http://derstandard.at/1282273490955/Staranwaelte-zu-Sex-Anklagen-gegen-Wikileaks-Gruender-aktiv">meldet derStandart</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;kontraste&#8221; macht Kriegspropaganda</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/21/kontraste-macht-kriegspropaganda/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 07:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Seit ich angefangen hatte, mich systematisch mit politischer Medienmanipulation und der Qualität unserer angeblich &#8220;unabhängigen&#8221; Medien zu befassen, hatte ich vom TV mangels Zuverlässigkeit als Informationsmedium Abstand genommen. Aufgrund dieser Abstinenz werden mir Beiträge wie neulich der von &#8220;kontraste&#8221; erspart, der hier auf &#8220;fernsehkritik.tv&#8221; analysiert wird.
Man muss sich langsam wirklich fragen, ob wir gebührenfinanzierten Rundfunk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="507" height="308" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/bxFHxBl6ySE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="507" height="308" src="http://www.youtube.com/v/bxFHxBl6ySE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Seit ich angefangen hatte, mich systematisch mit politischer Medienmanipulation und der Qualität unserer angeblich &#8220;unabhängigen&#8221; Medien zu befassen, hatte ich vom TV mangels Zuverlässigkeit als Informationsmedium Abstand genommen. Aufgrund dieser Abstinenz werden mir Beiträge wie neulich der von &#8220;kontraste&#8221; erspart, der hier <a href="http://fernsehkritik.tv/folge-52/1824/">auf &#8220;fernsehkritik.tv&#8221; analysiert wird</a>.</p>
<p>Man muss sich langsam wirklich fragen, ob wir gebührenfinanzierten Rundfunk tatsächlich brauchen, wenn solch dümmliche Propaganda die redaktionelle Abnahme schafft. &#8220;kontraste&#8221; (SFB/RBB) hält Krieg offenbar für gut, die Darstellung von Krieg hingegen für schlecht. Da stellen die an WikiLEaks allen ernstes die Frage, warum man nicht über die Verbrechen der Taliban berichtet. Nun ja: WikiLeaks ist spezialisiert auf die Veröffentlichung von Dokumenten, kein AgitProp. Die würden selbstverständlich auch Taliban-Dateien hochladen, falls es welche gibt.</p>
<p>Seit dem Afghanistan-Leak wurden ca. 100 Afghanen durch das Militär getötet. Dass jemand durch den Afghanistan-Leak getötet wurde, ist nicht bekannt. Die Verbrechen der Taliban, über die berichtet wurde, wurden trotz der Anwesenheit des Militärs begangen und haben mit den Leaks nichts zu tun. Die Koalitionstruppen sind auch <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33158/1.html">nicht nach Afghanistan gekommen, um sich für Frauenrechte usw. einzusetzen</a>.</p>
<p>@kontraste: Hab ihr sie noch alle?</p>
<p>Berichtet doch mal lieber über eure Interviewpartnerin Elke Hoff, die gegenüber dem Bundestag nicht angemeldet hatte, dass sie einen Sitz im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT) hatte! <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/abgeordnete-verheimlichten-kontakte-zu-ruestungslobby;2441831">Rüstungslobbyisten als Experten im Qualitätsfernsehen</a> &#8211; was für eine Scheiße.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FAZ: Constanze Kurz über Zensur gegen Blogger</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/08/20/faz-constanze-kurz-uber-zensur-gegen-blogger/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 19:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie fasst Constanze Kurz, Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs, anhand der Duisburger Gängelei in der FAZ zusammen:
Wenn die Zensur reichlich alt aussieht
Heute haben die Kollegen Udo Vetter und Dominik Boecker bekannt gegeben, dass sie mit der Abwehr gegen das u.a. auf Urheberrecht gestützte Zensurbegehren beauftragt wurden.
Mal gespannt, wie sich die Duisburger Politfuzzies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-y5ehRZP6zA?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/-y5ehRZP6zA?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie fasst Constanze Kurz, Pressesprecherin des Chaos Computer Clubs, anhand der Duisburger Gängelei in der FAZ zusammen:</p>
<blockquote><p><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EA39CDE00F28C441D9EFC8161E7ED2F6B~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wenn die Zensur reichlich alt aussieht</a></p></blockquote>
<p>Heute haben die Kollegen Udo Vetter und Dominik Boecker bekannt gegeben, dass sie <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/20/gegen-die-stadt-duisburg-2/">mit der Abwehr gegen das u.a. auf Urheberrecht gestützte Zensurbegehren beauftragt</a> wurden.</p>
<p>Mal gespannt, wie sich die Duisburger Politfuzzies als nächstes <a href="http://www.rp-online.de/landtagswahl/nachrichten/Was-wirklich-im-Zwischenbericht-steht_aid_896239.html">blamieren</a>.</p>
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		<title>Man müsste halt mal in der Wikipedia schauen (können) &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 16:29:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem vernichtenden FAZ-Artikel zum Autorenschwund, den ich hier kommentiert habe, reagiert nun die Pressesprecherin mit Abwehr-PR. Dabei bezeichnet sie die Autorin Levke Clausen als &#8220;Autor&#8221;. Wikipedia hilft: &#8220;Levke&#8221; ist ein Frauenname &#8230;  
Inhaltlich erinnert die Pressesprecherin an die (unbestritten) hohe Nutzung. Die aber war gar nicht das Thema &#8230; Der Befund, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem vernichtenden <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EF725CAAD41704AFD9861AF876270ECFF~ATpl~Ecommon~Scontent.html#">FAZ-Artikel zum Autorenschwund</a>, den ich hier <a href="http://www.kanzleikompa.de/2010/08/20/faz-wikipedia-halbiert-bereitschaft-zum-mitmachen/">kommentiert</a> habe, reagiert nun die Pressesprecherin mit <a href="http://blog.wikimedia.de/2010/08/20/laufen-der-f-a-z-die-guten-autoren-weg/">Abwehr-PR</a>. Dabei bezeichnet sie die Autorin Levke Clausen als &#8220;Autor&#8221;. Wikipedia hilft: &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Levke">Levke</a>&#8221; ist ein Frauenname &#8230; <img src='http://www.kanzleikompa.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Inhaltlich erinnert die Pressesprecherin an die (unbestritten) hohe Nutzung. Die aber war gar nicht das Thema &#8230; Der Befund, dass die Wikipedianer kaum neue Autoren anlocken können, insbesondere für Akademiker alles andere als attraktiv sind, wird sich auch mit den Zahlenspielen , die zum letzten Oktober zurückreichen, kaum entkräften lassen, denn den gibt es schon länger. Ein Blick auf die <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EF725CAAD41704AFD9861AF876270ECFF~ATpl~Ekom~SKom.html">Kommentare im FAZ-Artikel</a> ist aufschlussreich.</p>
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		<title>FAZ: Wikipedia halbiert Bereitschaft zum Mitmachen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 01:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[In der FAZ ist ein fundierter Beitrag zur Wikipedia-Misere erschienen, der die befremdliche Gesundbeterei der Wikimedia-PR-Abteilung zurechtstutzt:
Der Mitmachwille fällt bei Wikipedia von sechs Prozent aller Nutzer im Vorjahr auf drei Prozent im bisherigen Verlauf dieses Jahres ab.
Respekt: Seit Beginn der Relevanzkriterien-Krise haben die nicht einmal ein Jahr gebraucht, um den Goodwill zu halbieren! Die inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der FAZ ist ein <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~EF725CAAD41704AFD9861AF876270ECFF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">fundierter Beitrag zur Wikipedia-Misere erschienen</a>, der die befremdliche Gesundbeterei der Wikimedia-PR-Abteilung zurechtstutzt:</p>
<blockquote><p>Der Mitmachwille fällt bei Wikipedia von sechs Prozent aller Nutzer im Vorjahr <strong>auf drei Prozent</strong> im bisherigen Verlauf dieses Jahres ab.</p></blockquote>
<p>Respekt: Seit Beginn der Relevanzkriterien-Krise haben die nicht einmal ein Jahr gebraucht, um den Goodwill zu halbieren! Die inzwischen auf Distanz gegangene Wikipedianerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Elian">„Elian“</a>, auch bekannt als „die Mutter von det Janze“, bringt es auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>„Die Gesundheit eines Projekts zeigt sich am Umgang mit seinen Kritikern und Unangepassten. Und da kann man der Wikipedia nur ein zunehmend schlechter werdendes Zeugnis ausstellen. Wer nicht pariert, wird ausgegrenzt und so lange gereizt und beleidigt, bis er den passenden Sperrgrund liefert.“</p></blockquote>
<p>Zum Thema &#8220;Umgang mit Kritikern&#8221; könnte ich etliches Forschungsmaterial beisteuern: Ich habe bisher bewusst darauf verzichtet, öffentlich zu machen, was der (übrigens fürstlich bezahlte) Geschäftsführer des Vereins „Wikimedia e.V.“, ein gewisser Pavel Richter, für unterirdische Aktionen gegen meine Person unternommen hat, denn ich bin mir nicht so sicher, ob diese peinlichen Kindereien ihn bei seiner seltsam verschrobenen Community sogar aufwerten könnten.</p>
<p>In a nutshell: Statt intellektuellen Lichtgestalten tummeln sich da unreife Jungens, denen der frühe Ruhm ordentlich zu Kopf gestiegen ist, die auf einem Berg an Spendengeldern sitzen und Probleme in neureicher Manie an den Anwalt delegieren. Wenn Journalisten erst Gerichte bemühen müssen, um derbe Verleumdungen abzustellen, dann haben wohl sämtliche Instanzen in einem Verein inklusive top of the notches-Anwalt kommunikativ versagt. Vielleicht aber ist es wirklich besser, diesen <a href="http://blog.wikimedia.de/2010/08/19/vorstand-sucht-verstarkung/">mäßig spannenden Haufen</a> an Spendensammlern einfach zu ignorieren bzw. ihm beim Sterben zuzugucken <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b293636b">wie es Fefe vorschlägt</a>.</p>
<p>Apropos Gericht: Alvar Freude, der von einer bekannten Wikipedianerin wegen angeblicher Verletzung von Urheberrechten stolz <a href="http://blog.odem.org/2010/08/klage-weg.html">vor den Kadi gezerrt</a> wurde, konnte sich gerade diesen unverschämten Ansinnens ebenfalls erwehren. Ehrensache, hat man natürlich am für seine Strenge bekannten Landgericht Hamburg anhängig gemacht. Während ich mit den Medienkammern der Hamburger so meine Schwierigkeiten habe, sind die Urheberrechtskammern dort eigentlich ganz geerdet, zumindest meiner Erfahrung nach.</p>
<p>Tja, der Verein der &#8220;Freunde des Freien Wissens&#8221; hat ein Problem, das er nur schwerlich wird vertuschen können. Diese und andere Fragen zur Wikipedia werden demnächst bei <a href="http://www.cpov.de/">dieser Veranstaltung</a> näher beleuchtet.</p>
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