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	<title>Rechtsanwalt Markus Kompa &#187; Geldentschädigung</title>
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		<title>Pech für die Kuh Elsa</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 05:48:35 +0000</pubDate>
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Wie der Kollege Dr. Bahr mitteilt, hatte eine Kuh versucht, ihr Recht am eigenen Bild am AG Köln einzuklagen. Geldentschädigung musste dann auch noch gleich sein.
Persönlichkeitsrechte stehen indes nur Menschen (und nach einer vor allem an Hamburger Gerichten verbreiteten Irrlehre auch Firmen) zu.
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<p>Wie der Kollege Dr. Bahr mitteilt, hatte eine Kuh versucht, ihr Recht am eigenen Bild am AG Köln <a href="http://www.online-und-recht.de/urteile/Keine-Rechtsverletzung-bei-Online-Verbreitung-eines-Kuh-Bildes-auf-Kuh-Charity-Party-111-C-33-10-Amtsgericht-Koeln-20100622.html">einzuklagen</a>. Geldentschädigung musste dann auch noch gleich sein.</p>
<p>Persönlichkeitsrechte stehen indes nur Menschen (und nach einer vor allem an Hamburger Gerichten verbreiteten Irrlehre auch Firmen) zu.</p>
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		<title>Geldentschädigung: LG Hamburg großzügig</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 07:53:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während Kachelmanns Advokat mit einem zweieinhalb Millionen schweren Säbel gegen Springer &#38; Co. rasselt, backen die Kollegen gerade etwas kleinere Brötchen, die aber auch schon Geld sind. Während Gerichte bei Unterlassungsansprüchen nicht allzu lange fackeln, werden Geldentschädigung (&#8220;Schmerzensgeld&#8221;) nur im Ausnahmefall gewährt. Das ist natürlich insoweit eine Farce, weil es bei den regelmäßig teuren Pressesachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Kachelmanns Advokat mit einem zweieinhalb Millionen schweren Säbel gegen Springer &amp; Co. rasselt, backen die Kollegen gerade etwas kleinere Brötchen, die aber auch schon Geld sind. Während Gerichte bei Unterlassungsansprüchen nicht allzu lange fackeln, werden Geldentschädigung (&#8220;Schmerzensgeld&#8221;) nur im Ausnahmefall gewährt. Das ist natürlich insoweit eine Farce, weil es bei den regelmäßig teuren Pressesachen immer auch um Geld geht, wenn auch um das der Anwälte, welches allerdings die Parteien berappen müssen.</p>
<p>Aber bei Geldentschädigungen sind natürlich die Hamburger ganz vorne mit dabei, auch wenn die zum Teil aberwitzigen Summern in Karlsruhe häufig herunterkorrigiert werden. Geldentschädigung lassen sich vor allem dann durchsetzen, wenn es um Unterleibsthemen geht. Wird über die Intimsphäre berichtet, so kommt es auf den Wahrheitsgehalt eher weniger an, da hier ein Tabu verletzt wird.</p>
<p>Hier ein paar aktuelle Vergleichsfälle:</p>
<h3>&#8220;Sedlmayr&#8221;</h3>
<p>So hatte die Axel Springer AG gegenüber den wegen Mord an Sedlmayr verurteilten Herren, die keinen schlechten Ruf bekommen wollten, seinerzeit Feigheit vor dem Feind gezeigt und im Gegensatz zu anderen Medien Unterlassungserklärungen unterzeichnet. Andere Medienhäuser mit mehr Rückgrat hatten sich die Zensur der Archive nicht bieten lassen und schließlich Recht bekommen. Da sich die Springers an die Unterlassungserklärungen offenbar nicht hielt, wurden Vertragsstrafen fällig. Das Landgericht Hamburg warf den beiden Herren 36.000,- Euro hinterher, mit denen sie ihren seelischen Schmerz nun lindern können.</p>
<p>Den SPRINGERs hätte wohl eine auflösende Vertragsklausel geholfen, welche die Gültigkeit des Unterlassungsvertrags an den Ausgang entsprechend anhängiger Parallelfälle gekoppelt hätte.</p>
<h3>Thaiboy-Freier-Foto</h3>
<p>Ein schon etwas reiferer Pädagoge, der in Pattaya bei der Knabenliebe erwischt wurde, klagte auf 120.000,- Euro Schadensersatz gegen Springer. Eine Boulevardzeitung hatte ein deftiges Foto der drei Nackerten veröffentlicht und sich unter Berufung auf einen Polizist über das niedrige Alter der Gespielen echauffiert. Letzteres blieb im Prozess unklar. Der Kläger bekam letztlich 30.000,- Euro <a href="http://www.buskeismus-lexikon.de/324_O_733/09_-_09.04.2010_-_Globaler_Sex_in_Thailand_-_Hamburger_Richter_entscheiden">zugesprochen</a>.</p>
<p>Vom Ullstein-Verlag gab es in dieser Sache 40.000,- Euro. Ob die beiden jugendlichen Nakedeis an dem Geschäft wohl auch beteiligt werden?</p>
<h3>Pseudo-Thaigirl-Freier</h3>
<p>Weniger Glück hatte ein Herr, der von Unbekannten in Pattaya verprügelt wurde. Die BILD-Zeitung hatte Foto und Ort zum Anlass für eine <a href="http://www.bildblog.de/629/629/">neckische Reizwortgeschichte</a> genommen und eine über eine boxende Thai-Hure &#8220;berichtet&#8221;. Von den beantragten 50.000,- Euro sah der Kläger <a href="http://www.buskeismus-lexikon.de/324_O_3/05_-_07.05.2010_-_Helmuth_Jipp_holt_nichts_raus_f%C3%BCr_seinen_Mandanten">nur 10.000,- Euro</a>, wobei bei einem Streitwert von 80.000,- Euro für den Kläger nicht allzu viel übrig bleiben dürfte.</p>
<p>Hier die<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/medienfall-kachelmann-schuldig-anne-wills-fernsehgericht-tagt-1.982200"> Comedy</a> gestern Abend bei Anne Will.</p>
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		<title>Showdown in der Berliner Pressekammer &#8211; Dr. Schertz flippt aus!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:36:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="479" height="292" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hE6PeyPQdgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="479" height="292" src="http://www.youtube.com/v/hE6PeyPQdgQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In der Neverending Story <a href="http://www.buskeismus.de/">Schertz ./. Schälike</a> begab sich der Kollege Dr. Schertz heute persönlich in den Gerichtssasl, um für seine Persönlichkeitsrechte und 20.000,- Euro zu streiten. Es war unschwer zu erkennen, dass der Vorsitzende Richter Mauck dem Ansinnen nicht Folge leisten würde. Während der Verhandlung kam es bei den beiden miteinander erfahrenen Parteien wie schon häufig zu den Temperamentsausbrüchen. Die Frage von Schertz, ob Richter Mauck das Blog Buskeismus verfolge, verneinte dieser.</p>
<p>Schließlich machte Dr. Schertz, der u.a. spektakulär <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/anwalt-schertz-verliert-gegen-stalker/">mit einer &#8220;Stalking-Verfügung&#8221; gescheitert war</a>, etwas, das sonst nur solche Leute wie Schälike machen: Er stellte einen Befangenheitsantrag gegen den Berliner Presserichter. Funktioniert (außer im Fall von evidenten Interessenkonflikten) eigentlich nie. Schälike hatte das beim gleichen Richter(!) schon vorexerziert. Kopiert also Dr. Schertz den Blogger Schälike?</p>
<p>Donnerstag, den 10.06.2010 geht es in Berlin mit vier Sachen dort weiter. Demnächst stehen einige Termine zwischen den Kontrahenten am Landgericht Köln an, wo es ebenfalls schon mal Befangenheitsanträge hagelte. Warum wohl der Berliner Anwalt den Hamburger Blogger in Köln verklagt? Und falls Köln nicht so will wie der Promi-Anwalt, so bietet der Fliegende Gerichtsstand noch genug andere Landgerichte, bei denen man es ja mal versuchen kann.</p>
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		<title>Schertz wettert gegen Hobby-(BILD-)Gerichtsreporter</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 09:28:57 +0000</pubDate>
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Die Süddeutsche Zeitung bietet dem Promi-Anwalt Dr. Schertz ein Forum, um gegen die neue BILD-Initiative zur Rekrutierung von Leserreportern zur Gerichtsberichterstattung zu wettern. Zunächst ist BILD insbesondere an den Vorgängen in Presserechtskammern interessiert.
&#8216;Die Aktion Leser-Reporter versus Betroffenen- und Opferanwälte  offenbart ein äußerst gefährliches Rechtsstaatsverständnis&#8217;, sagte  Schertz der SZ an diesem Freitag. &#8216;Hier soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/m07ISfx_5b0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/m07ISfx_5b0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Süddeutsche Zeitung bietet dem Promi-Anwalt Dr. Schertz ein Forum, um gegen die neue <a href="http://www.neuhetzki.de/blog/2010/05/26/journalisten-werden-uberwertet-bild-sucht-hobby-gerichtsreporter/">BILD-Initiative zur Rekrutierung von Leserreportern</a> zur Gerichtsberichterstattung <a href="http://www.sueddeutsche.de/35438u/3370044/Kompletter-Unfug.html">zu wettern</a>. Zunächst ist BILD insbesondere an den Vorgängen in Presserechtskammern interessiert.</p>
<blockquote><p>&#8216;Die Aktion Leser-Reporter versus Betroffenen- und Opferanwälte  offenbart ein äußerst gefährliches Rechtsstaatsverständnis&#8217;, sagte  Schertz der SZ an diesem Freitag. &#8216;Hier soll offenbar der Volkszorn  gegen Leute aufgebracht werden, die sich berechtigterweise gegen  Boulevardberichte zur Wehr setzen, weil ihre Intimsphäre verletzt oder  eine Unwahrheit über sie verbreitet wurde.&#8217;</p></blockquote>
<p>In dem Beitrag steht allerdings nicht, dass sich der Kollege seit Jahren eine erbitterte Gerichtsfehde mit dem gegenwärtig einzigen Gerichtsblogger liefert. Mit jenem Betreiber von Buskeismus.de fetzte sich die Kanzlei des Advokaten zumeist am Landgericht Berlin, wo der Promi-Anwalt allerdings des öfteren <a href="http://www.buskeismus.de/schoene_entscheidungen.html">Niederlagen einstecken musste</a>. Einen skurrilen Höhepunkt bot die <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/anwalt-schertz-verliert-gegen-stalker/">&#8220;Stalker&#8221;-Entscheidung</a>. Dr. Schertz bittet den unbequemen Blogger aber auch häufig nach Köln. Die aktuellen Tour-Termine können <a href="http://www.buskeismus.de/">hier eingesehen</a> werden.</p>
<p>Apropos BILD: Zwischen meinem Ex-Mandanten BILD-Chef Kai Diekmann und dem Kollegen Eisenberg knallt es ja auch nicht gerade selten. So hatten Eisenberg von Springer neulich wegen den BILD-Berichten <a href="http://www.eisenberg-koenig.de/upload/Urteil_Eisenberg_27.0.1050.09bearb.pdf">20.000,- EURO &#8220;Schmerzensgeld&#8221;</a> erhalten. Exakt diese Summe fordert Schertz nun vom Buskeismus-Betreiber. Vielleicht wäre es heilsam, Schmerzensgeldansprüche wegen ungerechtfertigter einstweiliger Verfügungen zu installieren.</p>
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		<title>Von einem, der auszog, von BILD Schadensersatz zu erhalten &#8230;</title>
		<link>http://www.kanzleikompa.de/2010/05/14/von-einem-der-auszog-von-bild-schadensersatz-zu-erhalten/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:21:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Während Unterlassungsverfügungen gegen die Presse relativ leicht zu bekommen ist, tun sich die Gerichte schwer, wenn sich jemand an einer Zeitung finanziell gesund stoßen will. Wie sehr ein solcher Prozess zeitlich und wirtschaftlich aus dem Ruder laufen kann, zeigt der seit fünf Jahren andauernde Prozess gegen den Axel Springer-Verlag wegen einer unappetitlichen, aber boulevardesk brauchbaren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während Unterlassungsverfügungen gegen die Presse relativ leicht zu bekommen ist, tun sich die Gerichte schwer, wenn sich jemand an einer Zeitung finanziell gesund stoßen will. Wie sehr ein solcher Prozess zeitlich und wirtschaftlich aus dem Ruder laufen kann, zeigt der seit fünf Jahren andauernde Prozess gegen den Axel Springer-Verlag wegen einer unappetitlichen, aber boulevardesk brauchbaren Story der BILD-Zeitung über eine Belanglosigkeit im Rotlichtviertel von Bangkok, <a href="http://www.bildblog.de/629/629/">deren Wahrheitsgehalt nicht überbewertet</a> werden sollte.</p>
<p>Wie sich der kaputte Fall entwickelte und was es dem Kläger (nicht) gebracht hat, <a href="http://buskeismus-lexikon.de/324_O_3/05_-_07.05.2010_-_Helmuth_Jipp_holt_nichts_raus_f%C3%BCr_seinen_Mandanten">weiß unser Mann in Hamburg</a>.</p>
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		<title>Fakten, Fakten, Fakten zur BUNTE-Spitzelei</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 22:01:40 +0000</pubDate>
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Heribert Prantl, jener Ex-Staatsanwalt, der die Süddeutsche Zeitung souverän führt, gehört fraglos zu den Lichtgestalten der Journalisten-Zunft. Wortreich kommentierte er die Heuchelei der BUNTEN, die ihre Schmutzarbeit vornehm outgesourcet hatte.
Aber man sollte ruhig auch einen anderen Namen nennen: Lebensgefährte von BUNTE-Chefin Particia Riekel ist Helmut Markwort, dessen Sensibilität mehrfach Presserechtsgeschichte schrieb. So hatte der gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mjB-ZsRZwJY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/mjB-ZsRZwJY&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Heribert Prantl, jener Ex-Staatsanwalt, der die Süddeutsche Zeitung souverän führt, gehört fraglos zu den Lichtgestalten der Journalisten-Zunft. Wortreich <a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/299/504511/text/">kommentierte</a> er die Heuchelei der BUNTEN, die ihre Schmutzarbeit vornehm outgesourcet hatte.</p>
<p>Aber man sollte ruhig auch einen anderen Namen nennen: Lebensgefährte von BUNTE-Chefin Particia Riekel ist Helmut Markwort, dessen Sensibilität mehrfach Presserechtsgeschichte schrieb. So hatte der gute Mann nichts besseres zu tun, als gegen eine <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/1028/nachrichten/0029/index.html">Karikatur von TITANIC</a> mit den Worten F&#8230;, F&#8230;, F&#8230;  vorzugehen und stolze 60.000,- D-Mark &#8220;Schmerzensgeld&#8221; aufzurufen. Mit der zumindest im Hamburger Durchlauferhitzer erfolgreichen Klage wegen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27999/1.html">Interviewäußerungen</a>, die sich die Saarbrücker Zeitung angeblich zu eigen gemacht hätte, hatte Markwort seine eigene Branche in unüberschaubare Gefahren gebracht. Der VI. Senat des BGH machte dem Spuk vor ein paar Monaten ein verdientes Ende.</p>
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		<title>Jauch will Verfassungsbeschwerde einlegen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 20:11:40 +0000</pubDate>
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Herr Jauch, der RTL-Zuschauern bekannt ist, weil er Fragen abliest, die ihm andere aufgeschrieben haben, kriegt den Hals nicht voll. Der Mensch, der ständig vor irgendwelchen Kameras rumhängt, ist sauer, weil jemand bei seiner Hochzeit geknippst hat. Dass man sowas unterlassen sollte, ist klar. Aber hat der Mann wirklich Anspruch auf eine Geldentschädigung (vulgo &#8220;Schmerzensgeld&#8221;)? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/PLDIkC5qm-o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/PLDIkC5qm-o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Herr <a href="http://www.satirezeitung.de/autoren/jochengerken/50352193fc0cb9a13.php">Jauch</a>, der RTL-Zuschauern bekannt ist, weil er Fragen abliest, die ihm andere aufgeschrieben haben, kriegt den Hals nicht voll. Der Mensch, der ständig vor irgendwelchen Kameras rumhängt, ist sauer, weil jemand bei seiner Hochzeit geknippst hat. Dass man sowas unterlassen sollte, ist klar. Aber hat der Mann wirklich Anspruch auf eine Geldentschädigung (vulgo &#8220;Schmerzensgeld&#8221;)? Für 130.000,- Euro will der Multimillionär gelitten haben.</p>
<p><a href="http://www.presserecht-aktuell.de/gunther-jauch-scheitert-mit-klage-bei-dem-bgh/">Nein, sagt der BGH.</a></p>
<p>Promi-Presseanwalt Dr. S. ist sich nicht zu schade, das Bundesverfassungsgericht mit diesem Schmonz zu belästigen. Naja, er argumentiert auch aus Lizenzanalogie (&#8220;ungerechtfertigte  Bereicherung&#8221;). Das könnte interessant werden. Beim <a href="http://www.telemedicus.info/article/1204-BGH-Jauch-gewinnt-gegen-Raetselheft.html">Rätselheft</a> hatte der BGH dem unfreiwilligen Coverboy Cash zugesprochen.</p>
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		<title>&#8220;Crack-Braut&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 22:13:42 +0000</pubDate>
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Eine Frau, die mit einem TV-Comedian liiert ist, ließ sich von einem peinlichen Proll-Rapper besingen &#8211; bis er sie &#8220;disste&#8221;. Eine Crack-Braut wollte sie sich auch im künstlerischen Kontext nicht nennen lassen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/B5ne6Yelufs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/B5ne6Yelufs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Frau, die mit einem TV-Comedian liiert ist, ließ sich von einem peinlichen Proll-Rapper besingen &#8211; bis er sie &#8220;disste&#8221;. Eine Crack-Braut wollte sie sich auch im künstlerischen Kontext nicht nennen lassen.</p>
<p>Medienerfahrene Praktiker sagen sich normalerweise, dass morgen nichts älter ist, als die BILD-Zeitung von gestern. Aber da ja auch schon der Freund Erfahrung im Verklagt-werden-wegen-Unflat hat, will die Dame jetzt vom Rapper stolze <a href="http://www.sueddeutsche.de/,ra6m1/leben/110/501366/text/">25.000,- Euro &#8220;Schmerzensgeld&#8221; </a>sehen.</p>
<p>Ich würde ja normalerweise darauf wetten, dass die Klage ein Rohrkrepierer wird. Nicht mal meine Freunde vom Landgericht Hamburg würden darauf anspringen. Jedoch hat sich die Klägerin ein Gericht ausgesucht, an dem so irgendwie gar nichts zu gelten scheint und selbst der größte Blödsinn Gehör findet: Köln.</p>
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		<title>Diekmann: Blogger der 100.000,- Euro?</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 21:29:18 +0000</pubDate>
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Wie die TAZ meldet, taxiert der Medienrechtler, der sich um Diekmann&#8217;s Blog verdient macht, die angefallenen Rechtsverfolgungskosten auf inzwischen über 50.000,- Euro &#8211; zzgl. den nun anfallenden 20.000,- Euro &#8220;Schmerzensgeld&#8221; zzgl. weiterer ca. 5.000,- Euro Gerichts- und Anwaltskosten. Diekmanns Blog der 100 Tage hat demnach 75.000,- Euro an juristischen Kosten produziert (die Aliensache stand ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/czxlomeS8A0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/czxlomeS8A0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wie die <a href="http://blogs.taz.de/blogwart/2010/01/19/wache_justiz_und_schlafende_techniker/">TAZ meldet</a>, taxiert der Medienrechtler, der sich um <a href="http://www.kaidiekmann.de/and-justice-for-all/2010/01/19/">Diekmann&#8217;s Blog</a> verdient macht, die angefallenen Rechtsverfolgungskosten auf inzwischen über 50.000,- Euro &#8211; zzgl. den nun anfallenden 20.000,- Euro &#8220;Schmerzensgeld&#8221; zzgl. weiterer ca. 5.000,- Euro Gerichts- und Anwaltskosten. Diekmanns Blog der 100 Tage hat demnach 75.000,- Euro an juristischen Kosten produziert (die Aliensache stand ja zumindest indirekt mit dem Blog in Zusammenhang).</p>
<p>Vielleicht schafft er es noch, in den letzten zwei Wochen die 100.000,- Euro voll zu kriegen, was einen würdiger Abschluss bieten würde. Schon jetzt dürfte er den unbeugsamen <a href="http://www.buskeismus.de">Gerichtsblogger Rolf Schälike</a> mit den Gerichtskosten im Monatsdurchschnitt eingeholt haben. Bloggen ist ein teures Hobby &#8230;</p>
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		<title>LG Berlin: Kollege E. bekommt von Diekmann 20.000,- Euro Geldersatz</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:05:24 +0000</pubDate>
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Mein lieber Ex-Mandant Kai Diekmann, den ich letzte Woche zum standeswidrigen Freundschaftspreis von 50 Cent für ein Stündchen beraten hatte, musste heute eine herbe Niederlage vor dem Landgericht Berlin einstecken. Der Kollege E., den ich für den besten Presserechtler mindestens Berlins halte, hat eine Geldentschädigung von beträchtlichen 20.000,- Euro erstritten.
Soweit ich es überblicke, ging es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6OBL1vGXEOo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/6OBL1vGXEOo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mein lieber Ex-Mandant Kai Diekmann, den ich letzte Woche zum standeswidrigen Freundschaftspreis von 50 Cent für ein Stündchen beraten hatte, musste heute eine <a href="http://www.kaidiekmann.de/and-justice-for-all/2010/01/19/">herbe Niederlage vor dem Landgericht Berlin</a> einstecken. Der Kollege E., den ich für den besten Presserechtler mindestens Berlins halte, hat eine Geldentschädigung von beträchtlichen 20.000,- Euro erstritten.</p>
<p>Soweit ich es überblicke, ging es um den <a href="http://www.kanzleikompa.de/2009/08/31/kollege-e-the-man-without-a-face/">Alien-Streit</a>, bei dem die BILD das Bildnis des bekannten Anwalts für eine &#8211; wie sie es nennt &#8211; &#8220;Satire&#8221; &#8211; verwendete, in der <a href="http://www.bildblog.de/11101/von-ausserirdischen-und-unterirdischem/">Kollege E. zum Alien stilisiert</a> wurde. Kollege E. ist jedoch in der Medienwelt dafür bekannt, sein Recht am eigenen Bild vehement zu verteidigen und liefert sich mit Diekmann eine langjährige Vendetta. Offenbar war die satirisch veranlagte Benutzung nicht ausreichend genug, ein Interesse der Öffentlichkeit an E.&#8217;s Antlitz zu begründen.</p>
<p>Im obigen Video kann man sehen, wie ein Kabarettprofi eine wirklich gute Alien-Satire auf eine Prominente macht, wobei keine Bildrechte verletzt werden. Hat ja nicht jeder 20.000,- Euro zu Forschungszwecken rumliegen.</p>
<blockquote><p><strong>UPDATE:</strong></p>
<p>Inzwischen hat Diekmann sein Posting erweitert und eine Presseerklärung des gegnerischen Anwalts veröffentlicht, die meine Vermutung bestätigt. Diese Veröffentlichung könnte allerdings weiteren Ärger auslösen. Warten wir ab, wie sich Diekmanns juristisches Forschungsprojekt in den nächsten (und damit letzten) beiden Wochen gestalten wird!</p></blockquote>
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