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Rechtsanwalt Markus Kompa – Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Köln
Blog zum Medienrecht


Attila Albert über Wikimedia e.V.


Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass die zweite Vorsitzende des Vereins für freies Wissen Wikimedia e.V. und ihr folgend Beisitzer Achim Raschka unter Umständen zurückgetreten sind, die mindestens auch die TAZ berichtenswert findet. Die sonst so „wikiwiki“ (schnell) agierenden Wikimedien wie das Wikimedia-Blog und der „Wikipedia-Kurier“ schweigen nach wie vor eisern und ventilieren lieber Belanglosigkeiten.

Nun hat ausgerechnet Attila Albert, der hauptberuflich bei der BILD-Zeitung für Alien-Themen usw. zuständig ist und erneut als Beisitzer von Wikimedia e.V. fungiert, einen bemerkenswerten Beitrag zum Wesen von Wikimedia e.V. („WMDE“) in seinem privaten Blog veröffentlicht. Auch ihm ist aufgefallen, dass der Verein quasi im Schlaf mit Geld überhäuft wird, ohne, dass man einen solch überdimensionierten Apparat wirklich benötigt:

WMDE ist ein Verein in der seltenen Situation, quasi ohne eigene Anstrengung eine hohe Zahl an Spenden zu erhalten, Tendenz steigend.
Wir profitieren von der Wikipedia, die wir selbst (als Verein) nicht erstellen oder betreiben. Und wir profitieren davon, dass vielen Spendern das nicht klar ist (die jährliche Spendenkampagne in der Wikipedia erzeugt bewusstt den gegenteiligen Eindruck).

Vielleicht muss man tatsächlich den Mut haben, notfalls mit Aliens zu kämpfen, um dem Verein zu sagen, wie es nun einmal ist.

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Autor:
admin
Datum:
28. Juli 2011 um 17:43
Category:
Allgemein,Internet,Medienmanipulation,Medienrecht,Meinungsfreiheit
Tags:
 
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